Templin,
03
September
2025
|
15:01
Europe/Amsterdam

Gesundheitsministerin Britta Müller besucht Sana Krankenhaus Templin

Zusammenfassung

Brandenburgs Gesundheitsministerin Britta Müller besuchte heute im Rahmen ihrer Krankenhaustour durch Brandenburg das Sana Krankenhaus Templin und tauschte sich unter anderem mit der Geschäftsführung, der Krankenhausleitung und der Ärztlichen Direktion über die aktuelle Situation des Krankenhauses und die Umsetzung der Krankenhausreform aus. Hierbei hob sie besonders den Prozess zur Umwandlung in ein Ambulant-Stationäres Zentrum (ASZ) als wichtigen Beitrag zur künftigen Versorgung in Brandenburg hervor.

 

Rundgang im Krankenhaus Templin

Bei einem Rundgang informierte sich die Ministerin über das medizinische Leistungsangebot sowie die aktuellen Herausforderungen im Rahmen der Krankenhausreform. Das Sana Krankenhaus stellt sich mit neuen Konzepten für den langfristigen Erhalt des Standortes auf, u.a. durch eine Verzahnung von ambulanten und stationären Behandlungen, diese wurde am Beispiel der Geriatrischen Klinik sowie der Geriatrischen Tagesklinik und den MVZ-Praxen für Pädiatrie und Gynäkologie demonstriert.

Auch die Notfallversorgung im ländlichen Raum wurde erörtert. Die Anforderungen an die Leistungen der Krankenhäuser nehmen zu, und es sind Ausnahmeregelungen erforderlich, um diese grundlegende Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung aufrechtzuerhalten.  

Dr. Britta Brien, Geschäftsführerin der Sana Kliniken Berlin-Brandenburg: 

„Wir freuen uns über den Austausch mit Gesundheitsministerin Britta Müller, indem wir unsere wichtige Funktion als zentraler Notfallversorger in der Westuckermark unterstrichen haben. Mit einem abgestimmten stationären und ambulanten Leistungsangebot übernehmen wir eine elementare Rolle in der ländlichen Gesundheitsversorgung mit einem großen Einzugsgebiet und bieten durch die Vernetzung zu spezialisierten Versorgungseinheiten einen reibungsfreien Behandlungsprozess. Ganz im Sinne der künftigen Krankenhausplanung wird über Kooperationen und telemedizinische Anbindungen die Notfall- und Grundversorgung wohnortnah vorgehalten, während komplexe Behandlungen in die Hände der kooperierenden Experten weitergeleitet werden. Gleichwohl müssen wir auch die Unterfinanzierung der ländlichen Versorgung aufzeigen, die im derzeitigen Gesetzesrahmen weiterhin zu wirtschaftlichen Herausforderungen führen werden.“

Gesundheitsministerin Britta Müller: 

„Das Sana Krankenhaus Templin zeigt in vorbildlicher Weise, wie eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung heute funktionieren kann. In Anerkennung der Tatsache, dass der demografische Wandel insbesondere Krankenhäuser im ländlichen Brandenburg dazu zwingt, sich weiterzuentwickeln, setzt man in Templin verstärkt auf eine enge Verzahnung ambulanter und stationärer Angebote, was die niedergelassenen Arztpraxen ebenso umfasst wie das Krankenhaus selbst und die pflegerische Versorgung. Ergänzt wird die Transformation zu einem Ambulant-Stationären Zentrum (ASZ) durch die individuelle Beratung und Unterstützung der Patientinnen und Patienten bei allen Fragen rund um die Gesundheit durch den Pflegestützpunkt. Damit wird das Sana Krankenhaus sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich auch zukünftig eine wichtige Rolle in der ,stambulanten‘ Ausrichtung der Versorgung in Brandenburg spielen.“

Begrüßung der Gesundheitsministerin in Templin

Direktor Florian Schulz, Geschäftsführerin Dr. Britta Brien, Gesundheitsministerin Britta Müller, Cluster Geschäftsführerin Jean Franke 

Download und Copyright

Über das Sana Krankenhaus Templin

Das Sana Krankenhaus Templin ist ein Krankenhaus der Grundversorgung mit 96 Planbetten und hochmoderner medizinischer Ausstattung. Pro Jahr werden ca. 5.000 Patienten stationär und 6.000 Patienten ambulant betreut.  Das Krankenhaus beschäftigt 187 Vollkräfte.

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