Hürth,
10
Juni
2026
|
10:48
Europe/Amsterdam

Hürtherinnen und Hürther setzten auch 2025 auf Kompetenz der Zentralen Notaufnahme am Sana-Krankenhaus Hürth

Zahl der Notfallkontakte erreicht mit 13.333 ein Dreijahreshoch - Plus von mehr als 5 Prozent gegenüber 2024

Übersicht
  • Mehr als 13.000 Notfallkontakte zuletzt in 2022 (13.500)
  • Hauptdiagnosen Verletzungen und akuter Brustschmerz
  • Überörtliche Notfallkontakte mit einem Gesamt-Anteil von knapp 20%

13.333 Bürgerinnen und Bürger haben im vergangenen Jahr Hilfe in der Zentralen Notaufnahme des Sana-Krankenhauses Hürth gefunden. Das ist ein Plus von 5,3% im Vergleich zum Jahr 2024 (12.660 Notfallkontakte) und ein Plus von 3,4% gegenüber 2023 (12.900). 2019, im Jahr vor der Covid-Pandemie 2020, wurde die Hürther ZNA 12.195-mal aufgesucht. Haupt-Aufnahmediagnosen der Hürther ZNA waren in den vergangenen drei Jahren Verletzungen wie offene Wunden oder Verstauchungen,  der akute Brustschmerz, Schmerzen allgemein oder infektbedingte Erkrankungen.

In den Jahren 2021, 2022 und 2023 versorgte Hürth mit rund 500 sowie jeweils mehr als 800 Notfallkontakten auch deutlich mehr Bürgerinnen und Bürger aus Erftstadt als in den Jahren zuvor. Hintergrund war die verheerende Überflutung des dortigen Krankenhauses im Juli 2021. Betrachtet man den Zeitraum von 2016 bis Ende 2025, dann verzeichnete die ZNA neben Hürther Bürgerinnen und Bürgern auch eine relevante Zahl an Notfallkontakten zum Beispiel aus Brühl und eben Erftstadt. Zudem wird Hürth auch von Bürgerinnen und Bürgern im Kölner Süden und Westen geschätzt (ca. 3.500 Kontakte). Insgesamt hatten Notfallkontakte aus anderen Kommunen einen Gesamt-Anteil von knapp 20% an allen Kontakten der vergangenen zehn Jahre.

Geleitet wird die Hürther ZNA von Dr. Eduard Gruber (im Bild): 

Dr. Eduard Gruber, Sana-Krankenhaus Hürth

„Wir sind rund um die Uhr für Patientinnen und Patienten aus Hürth und der Region da. Mit einem Schockraum, weiteren Behandlungsräumen, der angeschlossenen Intensivstation und den zur Verfügung stehenden bildgebenden Verfahren CT, MRT, Röntgen und Ultraschall können wir die Versorgung der Bevölkerung in Hürth und im Umkreis heute und auch in Zukunft in der gewohnten Qualität gewährleisten", sagt Gruber. Der Kardiologe und Notfallmediziner ist in seiner rund 30-jährigen Laufbahn als Facharzt selbst über 3.000 Notarzt-Einsätze gefahren. Er betont: „Auch für komplexe Notfalloperationen, die keinen Aufschub dulden und sofort durchgeführt werden müssen, sind wir qualifiziert.“ Eine weitere Notfallkompetenz ist der gastroenterologische Bereitschaftsdienst. „Dafür stehen ebenfalls medizinische Geräte auf dem neuesten technischen Stand zur Verfügung.“ Außerdem verfügt Hürth über eine Zulassung zum stationären Durchgangsarztverfahren zur Erstversorgung von Schul- und Arbeitsunfällen. Falls notwendig, ist eine Verlegung mit dem hausansässigen Notarzt an kooperierende Krankenhäuser der Maximalversorgung jederzeit möglich.

Dr.  Torsten Schwalm, Chefarzt, Sana-Krankenhaus HürthAnfang des Jahres hat im Sana-Krankenhaus Hürth ein hochmodernes Hybrides Herzkatheterlabor (HKL) den Betrieb aufgenommen. Dieses kombiniert einen klassischen Herzkatheter-Messplatz mit den sterilen und operativen Bedingungen eines vollwertigen Operationssaals. „Mit unserem neuen Hybrid-HKL sowie dem bereits seit 1998 bestehenden Labor sind wir als Krankenhaus mit ZNA für die notfallmedizinische Versorgung der Menschen in und um Hürth hervorragend aufgestellt“, sagt Dr. Torsten Schwalm (im Bild). Er ist Ärztlicher Direktor des Sana-Krankenhauses Hürth und Leiter des Herz- und Gefäßzentrums des Rhein-Erft-Kreises. Dieses ist seit 2015 auch als Brustschmerz-Einheit (Chest Pain-Unit) zertifiziert. „Gerade Patientinnen und Patienten mit kardiologischem Notfall profitieren vom Zusammenspiel aus ZNA und unserem Herz- und Gefäßzentrum. Denn Zeit ist Herz und jede Minute, die ein Patient oder eine Patientin eher versorgt wird, hat Einfluss auf die Prognose“, sagt Schwalm, der als Chefarzt das Zentrum für Innere Medizin am Krankenhaus leitet.

Hannah Kador, Geschäftsführerin Sana-Krankenhaus Hürth & Sana Dreifaltigkeits-Krankenhaus Köln„Wir freuen uns über das große Vertrauen der Hürtherinnen und Hürther in unsere Zentrale Notaufnahme. Es macht uns stolz, den notärztlichen Rettungsdienst in einem der einwohnerstärksten Kreise Nordrhein-Westfalens – dem Rhein-Erft-Kreis – mit sicherstellen zu dürfen“, sagt Hannah Kador, Geschäftsführerin des Sana-Krankenhauses Hürth (im Bild). „Unser Krankenhaus stellt Notärztinnen und Notärzte für den Rettungsdienst und arbeitet dabei eng und vertrauensvoll mit der Stadt Hürth zusammen. Als etablierter Notarztstandort leisten wir zudem einen wichtigen Beitrag zur Fort- und Weiterbildung junger Ärztinnen und Ärzte. So tragen wir aktiv dazu bei, hochqualifiziertes medizinisches Personal langfristig in unserer Region zu halten und für sie zu gewinnen.“

Über das Sana Krankenhaus Hürth

Das Sana-Krankenhaus Hürth ist ein hochmodernes Haus der gehobenen Grund- und Regelversorgung in der Metropolregion Köln-Bonn, das die medizinische Versorgung der Bevölkerung in Hürth und dem Rhein-Erft-Kreis mit seinen Fachabteilungen für Innere Medizin, Chirurgie und Anästhesie sicherstellt. Rund 350 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich jährlich um über 20.000 Patientinnen und Patienten im stationären und ambulanten Bereich.
Das Hürther Krankenhaus wurde 1984 durch Sana übernommen und war damals deutschlandweit das erste kommunale Haus, das privatisiert wurde. Die Übernahme war mit einer mindestens 20-jährigen Bestandszusage verbunden. Seitdem wurde das Sana-Krankenhaus Hürth mehrfach erweitert, saniert und (medizinisch) modernisiert. Anfang dieses Jahres hat im Sana-Krankenhaus Hürth ein hochmodernes Hybrides Herzkatheterlabor (HKL) mit OP-Standard den Betrieb aufgenommen. 
Mit seinen zukunftsfähigen Voraussetzungen für die qualifizierte medizinische Versorgung der Bevölkerung gewinnt es zunehmend an Bedeutung für die gesamte Region.

Über die Sana Kliniken AG