Im Job und privat ein Herz und eine Seele
Die Schwestern Jessica und Lisa Mayer starten nach ihrer Ausbildung an der Sana Campusschule in den Sana Kliniken Niederlausitz durch
• Drei Jahre Ausbildung zur Anästhesietechnischen Assistentin für Jessica
• Lisa ist eine der ersten Absolventinnen der generalistischen Pflegeausbildung
• Wunschstation und Übername nach erfolgreicher Ausbildung an den Sana Kliniken Niederlausitz
Bei Lisa und Jessica Mayer gehören die Sana Kliniken Niederlausitz fest zur Familiengeschichte. Denn die beiden Schwestern teilen nicht nur Familien- und Freundeskreis, sondern haben beide auch ein großes Herz für Medizin. Die Senftenbergerinnen haben parallel ihre Ausbildungen an der Sana CampusSchule am Standort Klettwitz absolviert und sind seit Oktober 2023 nun fester Teil der großen Sana-Kliniken-Niederlausitz-Familie – Jessica im OP-Bereich und Lisa in der Notaufnahme.
Anderen Menschen helfen und sie in schwierigen Situationen begleiten, das haben Lisa und Jessica Mayer beide im Blut. „Ich wurde selbst schon operiert und weiß, wie es nicht laufen sollte. Ich habe mich für die Ausbildung zur Anästhesietechnischen Assistentin (ATA) entschieden, weil ich es mag, die Patienten auf ihre Operationen vorzubereiten, sie zu begleiten, Ängste zu nehmen“, erklärt Jessica Mayer, warum sie sich im Jahr 2020 für diesen Beruf entschieden hat. Sie war damals eine der ersten Anästhesietechnischen Assistenten, die an der Sana Campusschule ausgebildet wurden. Parallel zur Theorie an der Schule hatte sie immer wieder praktische Einsätze in den Sana Kliniken Niederlausitz und dabei Schritt für Schritt gelernt, wie sie Patientinnen und Patienten im Einleitungsraum vor den Operationen und im Aufwachraum nach den Eingriffen sensibel und professionell betreut. „Die meisten Narkosen verlaufen sehr gut und manchmal geht es den Patienten schon direkt nach dem Eingriff viel besser“, sagt die 25-Jährige und betont, dass es ihr sehr wichtig sei, den Menschen in einer solchen Ausnahmesituation Sicherheit zu geben.
Mit Praktikum zum Traumberuf
Eine Art Premiere war auch die Ausbildung von Lisa Mayer. Sie gehört zu den ersten Pflegefachkräften, die die neue generalistische Ausbildung an der Sana Campusschule absolviert haben. Der Wunsch, in die Pflege zu gehen, ist bei der 21-Jährigen erst während eines Vorbereitungsjahres gewachsen, das sie nach ihrem Schulabschluss absolviert hat. „Bei den verschiedenen Praktika war auch das Krankenhaus in Senftenberg dabei. Die Arbeit dort hat mir viel Spaß gemacht“, erzählt Lisa. Und weil sie mindestens genauso in ihrer Heimatstadt verwurzelt ist wie ihre Schwester, entschied sich die Senftenbergerin für eine Ausbildung an der Sana Campusschule und in den Sana Kliniken Niederlausitz. Die beiden Schwestern haben die gemeinsame Ausbildungszeit in Klettwitz in bester Erinnerung. „Wir konnten öfter zusammen zur Schule fahren und uns austauschen. Das machen wir auch jetzt und es hilft nach einem anstrengenden Tag mit jemandem reden zu können“, sagt Lisa Mayer.
Pflegefachfrau Lisa (li) und ihre Schwester, die Anästhesietechnische Assistentin Jessica (re), sind nach der gemeinsamen Ausbildungszeit glücklich, nun auch Teil der Sana-Kliniken-Niederlausitz-Familie zu sein.
Nach der Ausbildung direkt in den Wunschbereich
Schon während ihres zweiten Ausbildungsjahres war sie in der Notaufnahme im Einsatz und schon damals stand für sie fest: „Dort will ich arbeiten.“ Seit Oktober dieses Jahres gehört sie zu dem engagierten Team der Senftenberger Notaufnahme. „Menschen in akuten Notfällen zu helfen, interessiert mich am meisten. In der Notaufnahme läuft kein Tag nach Plan – da ist es auch mal kritisch und hektisch.“ Genau das mag die Pflegefachfrau und sie freut sich darüber, dass sie so herzlich von ihren neuen Kolleginnen und Kollegen im Team aufgenommen wurde. „Dadurch, dass ich schon meine praktische Ausbildung in den Sana Kliniken Niederlausitz absolviert habe, fällt es mir leichter, dort auch zu arbeiten, weil ich viele Gesichter und Abläufe schon kenne.“
Gemeinsam stark
Wenn der Dienstplan mitspielt, dann nutzen Lisa und Jessica Mayer die gemeinsamen Pausen für einen kurzen Plausch – denn die Notaufnahme und der OP-Bereich liegen praktischerweise Tür an Tür. Nicht nur im Job sind die Schwestern ein Herz und eine Seele. Nach Feierabend gehen sie öfter gemeinsam ins Fitnessstudio oder treffen gemeinsame Freunde. „Es ist schön, dass wir über vieles reden können und wissen, dass die andere einen versteht. Das ist manchmal wie eine kleine Therapiestunde“, sagt Jessica Mayer.