Dahme-Spreewald,
21
August
2024
|
09:00
Europe/Amsterdam

Info-Veranstaltung „Knoten in der Brust - und jetzt?“

Zusammenfassung
  • kostenfreie Patientenveranstaltung „Knoten in der Brust – und jetzt?“ am 4. September 2024, 17:30 Uhr, im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen
  • Experten vom zertifizierten Brustzentrum des Klinikum Dahme-Spreewald informieren über moderne diagnostische und therapeutische Möglichkeiten
  • Fragestunde für Patienten und Angehörige mit Brustkrebs-Experten

Brustkrebs ist mit mehr als 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Unter dem Titel „Knoten in der Brust – und jetzt?“ erklären Experten des zertifizierten Brustzentrums am 4. September 2024 bei einer kostenfreien Informationsveranstaltung im Achenbach-Krankenhaus, mit welchen modernen diagnostischen Verfahren und Therapieoptionen Betroffenen heute geholfen werden kann. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen.

„Wir kategorisieren Brustkrebs zwar in drei bis vier große Typen, aber im Grunde ist jede Erkrankung sehr individuell und daher suchen wir für jede Patientin den Behandlungsweg, der für sie optimal ist“, sagt Dr. Michael Fabig, Ärztlicher Koordinator des Brustzentrums. Seit dem Jahr 2022 ist das Brustzentrum im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Ein multiprofessionelles Team aus Gynäkologen, Onkologen, Psychologen, Chirurgen, speziell qualifizierten Pflegekräften und externe Kooperationspartner wie Radiologen sorgen dafür, dass Patientinnen wohnortnah umfassend versorgt und betreut werden. „Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir vor Ort mehrere Therapiebereiche anbieten können. So können wir Kontinuität bei der Behandlung sichern und unsere Patientinnen wissen, dass sie alle Verfahren in ihrer Nähe haben und wir uns um sie kümmern“, betont der Facharzt.

Umfassende Diagnostik mit modernen Verfahren

„Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Wir empfehlen daher, die jährlichen Vorsorgeuntersuchungen beim Gynäkologen wahrzunehmen, das bundesweite Mammographie-Screening-Programm zu nutzen und auch selbst regelmäßig die Brust abzutasten“, rät der Brustkrebs-Experte. Wer einen Knoten erspürt oder im Rahmen einer Untersuchung einen auffälligen Befund erhält, der sollte dies unbedingt vom Facharzt abklären lassen. „Es gibt verschiedene diagnostische Verfahren – wie Ultraschall, Mammographie / Tomosynthese und Magnetresonanzthomographie (MRT) sowie verschiedene Biopsiemethoden“, zählt der Gynäkologe auf, die auch bei Patientenveranstaltung am 4. September 2024 vorgestellt werden. Der erste Ansprechpartner ist immer eine ambulante gynäkologische Praxis. Frauen, die nicht regelmäßig von einem Gynäkologen betreut werden, können sich auch direkt an das Brustzentrum in Königs Wusterhausen wenden. 

Chefarzt Dr. Rüdiger Müller

Chefarzt Dr. Rüdiger Müller vom zertifizierten Brustzentrum im Achenbach-Krankenhaus hält am 4. September 2024 bei der Patientenveranstaltung einen Vortrag zum Thema “Knoten in der Brust - und jetzt?!”. Die Teilnahme ist kostenfrei.  Download und Copyright

Individueller Behandlungsweg für jede Patientin

Wenn sich der Brustkrebs-Verdacht bestätigt, sind Betroffene im Brustzentrum in den besten Händen. „Wir beraten jeden Fall in einer Tumorkonferenz gemeinsam in einem interdisziplinären Team und legen den individuellen Behandlungsweg fest“, sagt der ärztliche Koordinator. Auf Wunsch können die Patientinnen an dieser Beratung teilnehmen. Danach begleitet das Team Betroffene Schritt für Schritt bei ihrer Therapie. Die Besonderheit des Brustzentrums: Falls eine Chemotherapie notwendig ist, können Patientinnen diese ebenfalls im Achenbach-Krankenhaus erhalten und müssen nicht an einen fremden Behandlungsort wechseln. Was das Brustzentrum in Königs Wusterhausen ebenfalls auszeichnet, ist eine Rund-um-Betreuung, zu der unter anderem Angebote wie psychologische Begleitung, Beratung, die Vermittlung von Unterstützungsangeboten wie Selbsthilfegruppen und Begleitbehandlungen zur Linderung von möglichen Nebenwirkungen bei Hormon-, Immun- und supportiven Therapien gehören. Mit der Krebsberatungsstelle des Landkreises ist das Brustzentrum ebenso verbunden. Patienten und Angehörige haben während der Informationsveranstaltung die Möglichkeit, sich einen Überblick über das breite Leistungsspektrum des Brustzentrums zu verschaffen.

Die Teilnahme an dem Info-Abend ist kostenfrei. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Der Vortrag beginnt am Mittwoch, 4. September 2024, um 17:30 Uhr im Konferenzraum II im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen.

 

Über das Klinikum Dahme-Spreewald 

Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versordnungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.

Über die Sana Kliniken AG

Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.