Interventioneller Radiologe übernimmt Institutsleitung
Sana Kliniken Niederlausitz starten mit neuem Chefarzt ins Jahr 2024
• Dr. Rainer Gerofke ist neuer Chefarzt der Radiologie in der Niederlausitz
• Ausbau der interventionellen Radiologie bei minimalinvasiven Gefäßinterventionen
• Schonende Behandlungsverfahren für Patienten
Das Institut für Radiologie und Neuroradiologie der Sana Kliniken Niederlausitz steht unter neuer Leitung: Der erfahrene Interventionelle Radiologe Dr. Rainer Gerofke gehört seit dem 1. Januar 2024 als Chefarzt zum Team des SKN. Der Mediziner tritt damit die Nachfolge von Dr. Hartmut Husstedt an, der die geordnete Übergabe an seinen Nachfolger jetzt in neuer Funktion begleitet.
Der neue Senftenberger Chefradiologe, Dr. Rainer Gerofke, bringt höchste Fachkompetenz und einen großen Erfahrungsschatz im Bereich der Interventionellen Radiologie mit in die Sana Kliniken Niederlausitz. Der 57-Jährige war unter anderem rund zehn Jahre in verschiedenen Kliniken in Großbritannien tätig. Vor seinem Wechsel in die Lausitz arbeitete er mehrere Jahre als Oberarzt in einer Klinik und einem Medizinischen Versorgungszentrum im Brandenburgischen Bad Saarow.
Dr. Rainer Gerofke ist der neue Chefradiologe an den Sana Kliniken Niederlausitz. Er verstärkt das Mediziner-Team der Niederlausitz seit Jahresbeginn und freut sich auf den Leistungsausbau.
Gewinn für Patienten
Unter seiner Leitung soll das Leistungsspektrum der Radiologie und Neuroradiologie jetzt noch erweitert werden. Einen der medizinischen Schwerpunkte des Interventionellen Radiologen bilden minimalinvasive Gefäßinterventionen bei verschlossenen sowie verengten Gefäßen in Beinen, Becken, Armen und im Schulterbereich sowie in Viszeralarterien. „In enger Kooperation und Zusammenarbeit mit den erfahrenen Gefäßchirurgen werden wir das Serviceangebot für Patienten mit arteriellen Verschlusskrankheiten weiter ausbauen“, erklärt der Institutsleiter. Unter diesen Erkrankungen, zu denen auch die bekannte „Schaufensterkrankheit“ zählt, leiden vor allem viele ältere Patienten. Sie können künftig wohnortnah interventionell und ohne größere Eingriffe behandelt werden, wenn die Diagnose frühzeitig erfolgt und die interdisziplinäre Gefäßteam-Beratung eine interventionelle Prozedur als beste Behandlungsoption ergibt.
Schonende Behandlung
Zugleich ist der Radiologe auf die minimalinvasive Versorgung akuter Blutungen, beispielsweise nach Unfällen, spezialisiert. Den dritten Schwerpunkt, den Dr. Rainer Gerofke mit in die Niederlausitz bringt, bilden Punktionen, bei denen verschiedene Gewebeproben entnommen werden, und Drainagen. „Ich schätze die Gespräche mit den Patienten während der Eingriffe, die meist nur unter lokaler Anästhesie laufen. Es ist ein schönes Gefühl, wenn man sieht, dass es den Menschen zum Teil schon direkt nach dem Eingriff besser geht“, erklärt der Radiologe. Von den umfangreichen Leistungen des Instituts, die von CT- und MR-Angiographien über Röntgenuntersuchungen, Spiral-Computertomographien, Magnetresonanztomographien reichen, profitieren vor allem stationäre und Notfallpatienten im SKN.