Karl-Olga-Krankenhaus als anerkannte Stätte für kardiale Magnetresonanztomographie zertifiziert
• Das Karl-Olga-Krankenhaus wurde von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) als Ausbildungsstätte für kardiale MRT zertifiziert.
• Das Krankenhaus erfüllt unter Leitung von Priv.-Doz. Dr. med. Dipl.-Phys. Gitsios Gitsioudis hohe fachliche und strukturelle Anforderungen.
• Fachärztinnen und Fachärzte können dort nun strukturiert in kardialer MRT weitergebildet werden.
• Patientinnen und Patienten profitieren von moderner, präziser und schonender Herzdiagnostik auf hohem Niveau.
Das Karl-Olga-Krankenhaus ist von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) als offizielle Ausbildungsstätte für kardiale Magnetresonanztomographie (Kardio-MRT) zertifiziert worden. Unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. med. Dipl.-Phys. Gitsios Gitsioudis, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Kardiologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin, erfüllt die Klinik damit die anspruchsvollen Kriterien der Fachgesellschaft. Mit der Zertifizierung ist das Krankenhaus berechtigt, Fachärztinnen und Fachärzte für Kardiologie im Bereich der kardialen Magnetresonanztomographie strukturiert weiterzubilden und zur Erlangung dieser Zusatzqualifikation zu führen.
Bedeutung der Kardio-MRT in der Diagnostik
Die kardiovaskuläre Magnetresonanztomographie ist ein zentraler Bestandteil der modernen Herzdiagnostik und fest in internationalen Leitlinien verankert. Sie ermöglicht eine hochpräzise Beurteilung sowohl der koronaren Herzkrankheit als auch nichtischämischer Herzerkrankungen, wie zum Beispiel die Kardiomyopathien, die kardiale Amyloidose aber auch angeborene Herzfehler. Die DGK bestätigt mit ihrer Auszeichnung die hohe fachliche Expertise sowie die etablierten und qualitätsgesicherten Ausbildungsstrukturen des kardialen Bildgebungszentrums am Karl-Olga-Krankenhaus unter der Leitung von Frau Dr. med. Dr. rer. nat. Anna Missiou.
Ziele und Inhalte des Ausbildungsprogramms
Ziel des Zertifizierungsprogramms ist es, Kardiologinnen und Kardiologen systematisch zur Zusatzqualifikation in der kardialen MRT zu führen. Die Ausbildung erfolgt in mehreren aufeinander aufbauenden Stufen und befähigt die Teilnehmenden, eigenständig Indikationen zu stellen sowie Kardio-MRT-Untersuchungen bei einer Vielzahl von Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen Krankheitsbildern durchzuführen und fachgerecht zu befunden. Die Inhalte orientieren sich an europäischen und internationalen Standards und sind kompatibel mit den Anforderungen der European Society of Cardiology (ESC) sowie der Society for Cardiovascular Magnetic Resonance (SCMR). Damit wird eine europaweite Vergleichbarkeit und Anerkennung der Qualifikation gewährleistet.
„Die Zertifizierung als Stätte für kardiale Magnetresonanztomographie ist für uns ein wichtiger Meilenstein“, betont Priv.-Doz. Dr. med. Dipl.-Phys. Gitsios Gitsioudis. „Sie bestätigt nicht nur die hohe Qualität unserer diagnostischen Verfahren, sondern auch unser Engagement in der strukturierten Aus- und Weiterbildung. Unser Ziel ist es, Patientinnen und Patienten eine bestmögliche Versorgung zu bieten und zugleich die nächste Generation von Kardiologinnen und Kardiologen auf höchstem Niveau auszubilden.“
Auch Anna Missiou unterstreicht die Bedeutung der Auszeichnung: „Dieser Erfolg ist für uns von großer Bedeutung. Er zeigt, dass wir im Bereich der kardiovaskulären Bildgebung auf höchstem Niveau arbeiten und unsere Expertise kontinuierlich weiterentwickeln.“
Vorteile für Patientinnen und Patienten
Für Patientinnen und Patienten bringt die Zertifizierung entscheidende Vorteile: Sie profitieren von modernen, nichtinvasiven und besonders schonenden Untersuchungsverfahren auf höchstem medizinischem Niveau. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist dabei die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit aller beteiligten Disziplinen.
Anspruch und Zukunftsperspektive
Neben der kardialen Magnetresonanztomographie gewinnt auch die kardiale Computertomographie zunehmend an Bedeutung in der nichtinvasiven Herzdiagnostik. Sie ermöglicht unter anderem die detaillierte Darstellung der Herzkranzgefäße, die Beurteilung von Gefäßverengungen sowie die Einschätzung von Verkalkungen. Auf dieser Grundlage können weiterführende diagnostische und therapeutische Maßnahmen gezielt geplant werden.
Mit der Zertifizierung unterstreicht das Karl-Olga-Krankenhaus seinen Anspruch, medizinische Versorgung auf höchstem Niveau anzubieten und gleichzeitig aktiv zur Qualifizierung des kardiologischen Nachwuchses beizutragen.
Siegel "Stätte der Zusatzqualifikation Kardiale Magnetresonanztomographie”