Kleine Schnitte. Großer Erfolg.
Niederlausitzer Chefchirurg setzt auf minimalinvasive OP bei Hernien
- Tag der Hernien am 3. November 2025 in Deutschland
- Chefchirurg der Sana Kliniken Niederlausitz ist spezialisiert auf Leistenhernien, komplexe Eingeweidehernien und Narbenbrüche
- Klinik in Lauchhammer für „Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ ausgezeichnet
Der 3. November 2025 ist bundesweit der „Tag der Hernie“. Eingeweidebrüche gehören in Deutschland zu den häufigsten Gründen für einen chirurgischen Eingriff. In den Sana Kliniken Niederlausitz operiert Chefchirurg Dr. Ahmad Oyais mit seinem Team mehrmals pro Woche Patienten mit Hernien. Der versierte Mediziner setzt dabei auf eine spezielle minimalinvasive Methode mit besonders wenigen und kleinen Schnitten.
Dr. Hartmut Neunert ist froh, dass er sich für die Behandlung in den Sana Kliniken Niederlausitz entschieden hat. „Ich hatte vor zwei, drei Jahren festgestellt, dass ich mir durch Überbelastung zwei Leistenbrüche zugezogen habe“, erzählt der Allgemeinmediziner im Ruhestand. Über die Zeitung erfuhr er damals von einer kostenfreien Patientenveranstaltung unter dem Titel „Total verhoben“, in der Dr. Ahmad Oyais, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie in Lauchhammer, über Hernien, ihre Ursachen, Diagnose und Behandlungsmethoden aufklärte. Dr. Hartmut Neunert nutze die Gelegenheit, um sich umfassend zu informieren. „Ich habe den Dr. Oyais als sehr netten, entgegenkommenden, humorvollen und vor allen Dingen fachlich kompetenten Chefarzt kennengelernt“, erinnert sich der 73-Jährige und fügt hinzu: „Ich habe schon während des Vortrages Vertrauen zu ihm gewonnen und entschieden, dass ich mich hier operieren lasse.“
Dr. Ahmad Oyais, Chefchirurg der Sana Kliniken Niederlausitz, im Gespräch mit seinem Patienten, Dr. Hartmut Neunert. Download und Copyright
Schnell untersucht. Erfolgreich operiert.
Der Kleinkmehlener wandte sich an die Klinik in Lauchhammer und erhielt binnen weniger Tage einen Termin beim Chefarzt. Bereits Ende Januar 2025 konnte Dr. Hartmut Neunert operiert werden, nachdem die Voruntersuchungen keine Auffälligkeiten ergeben hatten. „Mir geht es sehr gut. Ich bin dem Chefarzt, dem OP-Team und dem Team der Station 3, wo ich für eine Nacht zur Beobachtung geblieben bin, sehr dankbar“, betont der ehemalige Patient.
Wohnortnahe Versorgung für Hernien-Patienten
Der 73-Jährige ist einer der vielen Hernien-Patienten, die sich in Lauchhammer operieren lassen. Dr. Ahmad Oyais ist auf Brüche unterschiedlichster Art spezialisiert und sichert mit seinem Team aus Fachärzten und speziell geschulten Pflegekräften eine wohnortnahe Versorgung für die chirurgischen Patienten aus der Region. Neben Leisten- und Bauchwandhernien werden in der Klinik, die von der Deutschen Herniengesellschaft mit dem Gütesiegel „Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ ausgezeichnet wurde, auch komplexe Bauchwandhernien und Rezidivhernien, Schenkelhernien, Narbenhernien, Nabelhernien und Zwerchfellhernien behandelt.
Risikofaktor Heben und Übergewicht
„Zu den größten Risikofaktoren für Eingeweidebrüche gehören schweres Heben, Übergewicht und chronischer Husten. Wenn Patienten sich nach Operationen zu früh wieder belasten, kann es auch zu Narbenbrüchen kommen“, erklärt der Chefchirurg. Die schlechte Nachricht: Hernien verheilen nicht von allein. Häufig verursachen sie keine Beschwerden. Allerdings können sie im Laufe der Zeit größer werden und es besteht die Gefahr, dass beispielsweise Darmschlingen eingeklemmt werden.
Diagnostik mit bildgebenden Verfahren
Ob eine Operation ratsam ist, kann mit einer gründlichen Diagnostik abgeklärt werden. Im Krankenhaus Lauchhammer werden die Patienten dafür zunächst abgetastet und sofern notwendig zusätzlich mit bildgebenden Verfahren wie Ultraschall, Magnetresonanztomographie und Computertomographie untersucht.
Volle Konzentration: Im Operationssaal arbeitet Dr. Ahmad Oyais mit seinem Team wann immer es möglich ist minimalinvasiv. Download und Copyright
Morgens im OP. Abends wieder zu Hause.
„In den meisten Fällen können wir Hernien ambulant operieren, sodass die Patienten noch am Tag des Eingriffs wieder nach Hause gehen können. Nur in Ausnahmen – wenn Patienten beispielsweise älter sind, Vorerkrankungen haben oder die weitere Versorgung zu Hause nicht abgesichert ist – bleiben sie für eine Nacht im Krankenhaus“, erklärt Dr. Ahmad Oyais. Möglich werden solche ambulante Hernien-Operationen, weil der Chefchirurg mit seinem Team auf minimalinvasive Methoden setzt. Dr. Ahmad Oyais verwendet ein endoskopisches Verfahren, bei dem er nur zwei kleine Schnitte im Bauchbereich benötigt. Lediglich bei Bedarf werden drei Schnitte vorgenommen. Auch zwei Hernien mit nur einem Eingriff behandelt der Chefarzt. Patienten profitieren davon, weil die Narben am Ende kaum sichtbar sind und die Wunden in der Regel schneller heilen.
Kompetent und hochqualifiziert
Auch Dr. Hartmut Neunert hat sich gefreut, dass er erstens so kurzfristig operiert werden konnte und zweitens schon kurze Zeit nach dem Eingriff wieder fit war: „Ich kenne das Krankenhaus seit vielen Jahren. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir einen so kompetenten Mann wie Chefarzt Dr. Oyais hier haben und auf seine hochqualifizierten Dienste zurückgreifen können.“
Kontakt zur Klinik
Sana Kliniken Niederlausitz
Krankenhaus Lauchhammer
Friedensstraße 18
01979 Lauchhammer
T: 03573.75-2498
M: skn.allgemeinchirurgie@sana.de