Dahme-Spreewald,
15
April
2026
|
08:15
Europe/Amsterdam

Kleiner Bruch – großes Risiko?!

Spreewaldklinik Lübben informiert über Bauchwandbrüche

Zusammenfassung
  • Kostenfreie Patientenveranstaltung zum Thema Hernien am 29. April, 17.30 Uhr, in der Spreewaldklinik Lübben
  • Experten der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Proktologie informieren über Ursachen, Risiken und moderne Behandlungsmöglichkeiten
  • Möglichkeit zur persönlichen Fragestunde

Bauchwandbrüche sind keine Seltenheit. Allerding können sie mitunter starke Beschwerden verursachen und gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Fjodor Jefimow von der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Proktologie, informiert am 29. April um 17.30 Uhr in der Spreewaldklinik Lübben im Rahmen einer kostenfreien Patientenveranstaltung über Ursachen und Risiken von Hernien und erklärt, wie diese mit modernen, schonenden Verfahren behandelt werden können. Im Anschluss steht der Leitende Oberarzt gemeinsam mit Chefarzt Dr. Ronny Hendrischke für Fragen zur Verfügung.

Eine schwere Einkaufstasche, ein heftiger Hustenanfall oder zu starkes Pressen: Manchmal reicht schon eine falsche Bewegung und die Bauchwand gibt nach. Mediziner sprechen bei einem solchen Bauchwandbruch auch von Hernien. Viele Betroffene spüren zunächst nur ein leichtes Ziehen im Bauch oder eine kleine Vorwölbung an der Bauchdecke. Mitunter treten auch Schmerzen oder ein Druckgefühl auf. „Hernien sind keine Frage des Alters. Sie können angeboren sein oder durch eine Schwachstelle in der Bauchwand entstehen, die sich durch schwächer werdendes Bindegewebe oder körperlich schwere Arbeit gebildet hat“, erklärt Dr. Ronny Hendrischke, Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Proktologie. In der Spreewaldklinik behandelt sein Team mehrere hundert Patienten aller Altersgruppen – vom Kindesalter bis ins hohe Lebensalter. Seit dem Jahr 2024 ist die Abteilung von der Fachgesellschaft mit dem Qualitätssiegel „Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ ausgezeichnet.

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Fjodor Jefimow, Leitender Oberarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Proktologie informiert am 29. April über Bauchwandbrüche und moderne Behandlungsmöglichkeiten in der Spreewaldklinik Lübben. 

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Besser ärztlichen Rat suchen

Nicht jeder Bauchwandbruch erfordert sofort eine Operation. Dennoch raten Fachleute dazu, Veränderungen frühzeitig ärztlich abklären zu lassen. „Wir wissen aus der Erfahrung, dass oft kleinere Hernien problematisch werden können, weil sich dort eine Schlinge des Dünndarms einklemmen kann. Das ist nicht nur sehr schmerzhaft, sondern auch gefährlich, da ein Darmverschluss droht“, erläutert der erfahrene Chefarzt. Warnzeichen wie starke Schmerzen, Übelkeit oder Fieber sollten umgehend medizinisch abgeklärt werden. Allerdings können auch größere Leistenbrüche schmerzhafte Folgen haben: Manche Patienten bekommen Beschwerden, weil sie unbewusst in eine Fehlhaltung wechseln.

Schonende OP dank kleiner Schnitte

Zur Behandlung stehen heute verschiedene chirurgische Verfahren zur Verfügung. In der Spreewaldklinik werden viele Eingriffe minimalinvasiv durchgeführt. Bei dem laparoskopischen Eingriff operieren die Experten über kleine Hautschnitte in der Bauchdecke mit speziellen Instrumenten und Sicht über eine Kamera. „Um die Bauchwand zu stabilisieren, setzen wir bei den meisten Männern und bei Frauen mit abgeschlossenem Kinderwunsch ein gut verträgliches Netz aus einem Spezialkunststoff ein“, sagt Hendrischke. Alternativ kann der Bruch auch durch spezielle Nahttechniken verschlossen werden.

Bei der kostenfreien Patientenveranstaltung am 29. April stellt Fjodor Jefimow, Leitender Oberarzt der Abteilung, die verschiedenen Operationsmethoden vor, erläutert deren Vorteile und geht auch auf Faktoren ein, die die Entstehung von Hernien begünstigen können.
 

Dr. Ronny Hendrischke


Dr. Ronny Hendrischke ist Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Proktologie in der Spreewaldklinik Lübben. Zur Patienteninfoveranstaltung am 29. April steht er Rede und Antwort.

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Kostenfreie Teilnahme

Die Patientenveranstaltung beginnt am 29. April um 17.30 Uhr in der Spreewaldklinik Lübben, Raum Lubin. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss an den Vortrag haben Teilnehmende Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit den Experten ins Gespräch zu kommen.
 

Über das Klinikum Dahme-Spreewald 

Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.

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