Dahme-Spreewald,
10
Juni
2026
|
08:50
Europe/Amsterdam

Klinikum Dahme-Spreewald ist Rettungsanker fürs Herz

Ein besonderes Jubiläum markiert einen Meilenstein in der Herzgesundheit des Landkreises

Zusammenfassung
  • Meilenstein in der wohnortnahen Versorgung von Herzpatienten
  • 15 Jahre Herzkatheterlabor in der Spreewaldklinik Lübben und 10 Jahre Herzkatheterlabor im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen
  • Spezial-Abteilungen sichern zeitnahe Versorgung von Notfall-Patienten und fachkompetente Begleitung aus Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming 

Wenn bei akuten Herzproblemen jede Minute zählt, wird medizinische Infrastruktur lebensentscheidend. Seit 15 Jahren bzw. 10 Jahren sichern die Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus mit modernen Herzkatheterlaboren die Versorgung von Patienten – nicht nur bei Herzinfarkten, sondern auch mit präziser Diagnostik und Behandlung anderer Herzerkrankungen. Die Hightech-Einrichtungen bilden einen zentralen Baustein in der medizinischen Versorgungslandschaft – hier werden täglich Menschenleben gerettet und verändert.

„Gerade bei einem akuten Herzinfarkt spielt Zeit eine entscheidende Rolle. Da zählt für den Rettungsdienst jeder Kilometer. Mit der Einrichtung der Herzkatheterlabore haben wir gemeinsam mit Chefarzt Dipl.-Med. Frank Schwertfeger eine Versorgungslücke im ländlichen Raum geschlossen“, blickt Peer-Ekkehart Waurick, Chefarzt der Kardiologie im Achenbach-Krankenhaus, zurück. Vor 15 Jahren wurde in der Spreewaldklinik das Links- und Rechtsherzkatheter-Labor eingeweiht, seit 10 Jahren gibt es eine solche Spezial-Abteilung auch in Königs Wusterhausen. Zusammen mit einem im Jahr 2011 aufgestellten modernen Herz-Computertomographen, mit dem die Herzkranzgefäße ohne Herzkatheteruntersuchung darstellbar sind, verfügt die Kardiologie des Klinikum Dahme-Spreewald über alle wichtigen Methoden zur Diagnostik und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. „Unsere Herzkatheterlabore sind Rettungsinseln bei einem Herzinfarkt. Wir können hier in kürzester Zeit verschlossene Herzkranzgefäße identifizieren und wieder öffnen“, betont Dipl.-Med. Frank Schwertfeger, Chefarzt der Kardiologie in der Spreewaldklinik. Die Einrichtungen in den beiden Krankenhäusern im Landkreis Dahme-Spreewald betten sich ein in eine Versorgungskette, die sich unter dem Dach der Sana Klinken AG vom nordsächsischen Hoyerswerda über die Niederlausitz und Cottbus über den Speckgürtel bis ins Herz der von Berlin aufreiht. Mit Ausnahme des Katheterlabores in der Universitätsmedizin in Cottbus stehen damit alle wichtigen Einrichtungen zur Herzinfarktbehandlung unter Trägerschaft der Sana Klinken AG.

Peer-Ekkehart Waurick


Rund um die Uhr für Herzpatienten bereit: Peer-Ekkehart Waurick, Chefarzt der Kardiologie im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen und sein Team diagnostizieren und behandeln akute Herzinfarkte sowie Herz-Kreislauferkrankungen 24/7 im Herzkatheterlabor.

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Wichtige Anlaufstelle für Notfall-Patienten

Mit der innovativen Medizintechnik und qualifizierten Teams ist der Gesundheitsdienstleister wichtige Anlaufstelle für Patienten aus den Landkreisen Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming und sichert die Versorgung von Herznotfällen auf kurzen Wegen – rund um die Uhr. Seit dem Jahr 2018 ist das Herzkatheterlabor in Königs Wusterhausen 24/7 in Bereitschaft. „Wir behandeln hier etwa 70 bis 100 große Herzinfarkte pro Jahr – also etwa jeden dritten, vierten Tag einen Notfall-Patienten“, erklärt Chefarzt Waurick. Für die Betroffenen ist diese schnelle und professionelle Hilfe oft überlebenswichtig.

Zuverlässig. Wohnortnah. Leistungsstark.

Die beiden Herzkatheterlabore sind nicht nur für Patienten mit akuten Beschwerden von großer Bedeutung. Hier wird wohnortnah auch die Versorgung von Menschen mit chronischen Herzerkrankungen gesichert. An beiden Standorten werden insgesamt mehr als 1200 Herzkatheter-Untersuchungen pro Jahr durchgeführt. Hinzu kommen rund 500 Patienten für die Diagnostik im Herz-Computertomographen. „Wir können mit Hilfe der modernen Technik beispielsweise Engstellen in den Herzkranzgefäßen und Bypasses erkennen“, sagt Dr. Peer-Ekkehardt Waurick. Damit bieten die Kardiologen der Spreewaldklinik und des Achenbach-Krankenhauses beste diagnostische Möglichkeiten für Patienten mit Koronarer Herzkrankheit (KHK), Kardiomyopathien (Herzmuskelentzündungen) sowie Lungenhochdruck. Patienten mit Verdacht auf Herzklappenerkrankungen können in den Abteilungen vordiagnostiziert, vorbereitet und dann zur weiteren Behandlung an Spezialkliniken wie das Sana-Herzzentrum Cottbus überwiesen werden. Sana bietet in Südbrandenburg ein lückenloses Versorgungsnetzwerk für Herzpatienten – von ambulanten Praxen über kardiologische Fachabteilungen in Krankenhäusern bis zur Exzellenzmedizin im Cottbuser Herzzentrum. „Wir arbeiten seit vielen Jahren sehr gut und eng verzahnt mit dem Klinikum Dahme-Spreewald zusammen. Für Herzpatienten ist es wichtig, dass sie möglichst wohnortnah rundum bestens versorgt sind. Genau dafür sorgt diese langjährige Kooperation“, erklärt Dr. Axel Harnath, Chefarzt der Kardiologie im Sana-Herzzentrum Cottbus.

Eine Vielzahl von Therapien, wie die Implantation und Programmierung von Herzschrittmachern oder der Einsatz von speziellen Implantaten zum Verschließen des Vorhofohres bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen, übernehmen die Teams im Achenbach-Krankenhaus und in der Spreewaldklinik direkt vor Ort. Das erspart den Betroffenen, die nicht selten älter und mehrfach chronisch krank sind, weite Wege und sichert eine fachkompetente Behandlung vor der Haustür.

Frank Schwertfeger


Verschlossene Herzgefäße erkennen und wieder öffnen: Dipl.-Med. Frank Schwertfeger, Chefarzt der Kardiologie in der Spreewaldklinik Lübben bieten mit dem Herzkatheterlabor wohnortnah modernste Medizin für Herzpatienten.

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Prävention im Blick

Über die leistungsstarke Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems hinaus, engagieren sich die Kardiologie-Teams an beiden Krankenhausstandorten auch präventiv für Herzgesundheit. Mit Informationsveranstaltungen im Rahmen der Herzwochen, einer bundesweiten Initiative der Deutschen Herzstiftung, rücken die Herz-Experten das Thema immer wieder in den Fokus. Die Spreewaldklinik unterstützt beispielsweise in Kooperation mit dem Arbeiter-Samariter-Bund in Lübben unter anderem Herzsport-Gruppen und bildet Herzinsuffizienztrainer für Berlin und Brandenburg aus. „Bei allem medizinischen Fortschritt und trotz unserer Leistungsstärke im Klinikum Dahme-Spreewald gilt: Die beste Behandlung ist die, die gar nicht erst notwendig wird. Wer sich regelmäßig bewegt, ausgewogen ernährt, sein Stresslevel im Blick behält und Vorsorgemöglichkeiten wahrnimmt, tut seinem Herzen sehr viel Gutes“, erklärt Dipl.-Med. Frank Schwertfeger. „Und wem es dazu noch gelingt, einen unnötigen Zigarettenkonsum rechtzeitig aus dem Leben zu verbannen, hat gute Chancen auch ohne unsere Dienstleistungen bis ins hohe Alter fit zu bleiben.“, ergänzt Dr. Peer-Ekkehart Waurick.

Über das Klinikum Dahme-Spreewald 

Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.

Über die Sana Kliniken AG