Leben und sterben lassen
- Donnerstag, 9. Oktober 2025 | 18 - 20 Uhr
- Eintritt frei | Ärzt:innen erhalten 2 CME-Punkte
- Anmeldung bis zum 8. Oktober per E-Mail an Beate.Thieme-Sesgoer@sana.de
Wie werden wir dem einzelnen Menschen gerecht an der Grenze des Lebens? Wo verläuft diese genau zwischen der Endlichkeit des Daseins und quasi unendlicher intensivmedizinethischer Therapiemöglichkeiten? Eine Veranstaltung im Krankenhaus des Stuttgarter Ostens, im Karl-Olga-Krankenhaus, will Fragen wie diese mit zwei Experten beleuchten: Carola Riehm, Gesamtleiterin des Hospizes Stuttgart, und Dr. Thomas Strahleck, Oberarzt der neonatologischen Intensivmedizin am Klinikum Stuttgart, treten am 9. Oktober von 18-20 Uhr in der Hackstraße 61 in ein klärendes medizinethisches Gespräch miteinander und mit den Zuhörenden. Sie erkunden dabei Therapiemöglichkeiten und Kriterien für deren Begrenzung. Ebenso Fragen, welche Bedeutung eine ganzheitliche Sichtweise auf den Menschen für dessen psychosoziale Begleitung hat.
Je mehr die moderne Medizin möglich machen kann, je höher die Erwartungshaltungen von Patienten und ihren Angehörigen sind, desto öfter fragen sich Menschen, welches tatsächlich der beste Weg, sprich die beste Behandlungsoption für einen Patienten ist. Die Entscheidung wird dadurch nicht leichter, dass die Intensivmedizin über zahlreiche Interventionsmöglichkeiten verfügt, die stetig anwachsen – und gleichzeitig das Ja zum finalen Abschied uns allen schwerfällt.
Veranstalter des Abends ist der Ethikrat des Karl-Olga-Krankenhauses Stuttgart. Der Eintritt ist frei. Ärzt:innen erhalten 2 CME-Punkte. Eine Anmeldung bis zum 8. Oktober per E-Mail an Beate.Thieme-Sesgoer@sana.de ist erwünscht.
Veranstaltungsflyer Leben und sterben lassen - Medizinethische Veranstaltung im Karl-Olga-Krankenhaus