Dahme-Spreewald,
13
August
2026
|
10:10
Europe/Amsterdam

Mehr Präzision. Weniger Belastung: Neues Hochleistungs-CT für Königs Wusterhausen

Klinikum Dahme-Spreewald investiert in moderne Bildgebung und stärkt Diagnostik und Versorgung im Achenbach-Krankenhaus

Zusammenfassung
  • Klinikum Dahme-Spreewald investiert 700.000 Euro in ein neues Hochleistungs-CT für das Achenbach-Krankenhaus
  • 128-Schicht-Technologie, KI-gestützte Arbeitsabläufe und moderne Bildrekonstruktion ermöglichen schnelle und präzise Untersuchungen bei möglichst geringer Strahlenbelastung
  • neues System stärkt die Notfall-, Kinder- und interventionelle Radiologie sowie die kardiale Computertomographie und verbindet moderne Medizin mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen

Ein plötzlicher Schmerz in der Brust. Anzeichen eines Schlaganfalls. Schwere Verletzungen nach einem Unfall. In solchen Momenten brauchen Menschen vor allem eines: schnell Klarheit. Was geschieht im Körper? Und welche Behandlung ist jetzt die richtige? Die Computertomographie liefert innerhalb kürzester Zeit wichtige Bilder und schafft damit eine entscheidende Grundlage für die nächsten medizinischen Schritte. Im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen wird diese zentrale Säule der Diagnostik jetzt umfassend modernisiert und zukunftssicher ausgerichtet. Das Klinikum tauscht das bisherige Gerät aus und investiert 700.000 Euro in ein neues Hochleistungs-CT.

„Wer mit Schmerzen, Angst oder Sorge um einen Angehörigen zu uns kommt, braucht schnelle und verlässliche Antworten“, sagt André Jasper, Geschäftsführer des Klinikum Dahme-Spreewald. „Moderne Medizintechnik unterstützt unsere Teams dabei, genau diese Antworten zu geben und die nächsten Behandlungsschritte ohne unnötige Umwege einzuleiten. Mit dieser Investition stärken wir das Achenbach-Krankenhaus als wichtigen Gesundheitsstandort in der wachsenden Region südlich von Berlin – und damit die wohnortnahe Versorgung der Menschen, die hier leben.“

Neues CT für Königs Wusterhausen

 

Das neue Hochleistungs-CT im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen ermöglicht schnelle und präzise Untersuchungen mit modernster Bildgebung.

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128 Schichten für einen präzisen Blick in den Körper

Das neue CT deckt das gesamte Spektrum der diagnostischen Radiologie ab. Es kann 128 Schichten direkt erfassen und daraus hochauflösende Querschnittsbilder erstellen. Organe, Gefäße, Knochen und andere Gewebestrukturen lassen sich so detailliert beurteilen. Eine Rotationszeit von bis zu 0,3 Sekunden ermöglicht es, die notwendigen Bilddaten besonders schnell aufzunehmen und störende Bewegungen zu reduzieren.

Das hilft vor allem Menschen, die aufgrund von Schmerzen, Atembeschwerden oder schweren Erkrankungen nicht lange ruhig liegen können. Neben der klassischen radiologischen Diagnostik ist das System auch für bildgesteuerte interventionelle Eingriffe vorgesehen. Darüber hinaus ist es für Untersuchungen von Kindern geeignet und zugelassen.

„Das CT ist eines unserer wichtigsten diagnostischen Instrumente. Gerade in der Akutmedizin müssen wir schnell erkennen, was im Körper passiert, um gemeinsam mit den behandelnden Fachbereichen die richtigen Entscheidungen treffen zu können“, erklärt Dr. med. Frank Astinet, Chefarzt der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie. „Das neue System verbindet Geschwindigkeit mit hoher Detailgenauigkeit. Die große Geräteöffnung von 82 Zentimetern erleichtert zudem die Untersuchung schwer kranker Menschen, von Patienten mit eingeschränkter Beweglichkeit und von Menschen, die sich in einem engen Untersuchungsgerät unwohl fühlen.“

Künstliche Intelligenz unterstützt das Radiologie-Team

Erstmals kommt auch ein KI-basiertes Lernverfahren zum Einsatz. Dieses Deep-Learn-Verfahren unterstützt die Darstellung und Verarbeitung der aufgenommenen Bilddaten aus dem Körper. Es kann das Bildrauschen reduzieren und die Bildqualität verbessern. Dadurch lassen sich je nach Untersuchung diagnostisch aussagekräftige Aufnahmen mit einer niedrigeren Strahlendosis als bisher erstellen.

Zusätzlich führt eine Software die Medizinischen Technologinnen und Technologen für Radiologie intelligent durch die Untersuchung. Sie berücksichtigt unter anderem patientenspezifische Angaben und unterstützt bei der Anpassung der Scanparameter und Untersuchungsprotokolle. Was zunächst nach einem technischen Detail klingt, wirkt sich unmittelbar auf den Behandlungsalltag aus: Abläufe werden stärker standardisiert, Ergebnisse besser reproduzierbar und das Team bei wiederkehrenden Arbeitsschritten unterstützt. Das schafft zusätzliche Sicherheit entlang des Patientenpfades und kann Freiraum für die persönliche Begleitung schaffen. Die medizinische Beurteilung und die Diagnose bleiben selbstverständlich in den Händen der Ärzte.

 

Neues CT für Königs Wusterhausen

 

Mit 128 Schichten liefert das neue CT hochauflösende Aufnahmen und ermöglicht detaillierte Einblicke in den menschlichen Körper.

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Präzise Bilder eines ständig schlagenden Herzens

Ein besonderer Schwerpunkt des neuen Systems liegt auf der kardiologischen Diagnostik. Die kardiale Computertomographie ermöglicht es, Herzstrukturen und Herzkranzgefäße detailliert darzustellen. Bei geeigneten Patienten kann damit beispielsweise untersucht werden, ob Verkalkungen oder relevante Verengungen der Herzkranzgefäße vorliegen – ohne dafür einen Katheter über eine Arterie bis zum Herzen führen zu müssen.

„Das Herz stellt besondere Anforderungen an die Bildgebung, weil es sich ständig bewegt. Je schneller und präziser ein CT die notwendigen Bilddaten erfasst, desto genauer können wir die Herzkranzgefäße und weitere Strukturen des Herzens beurteilen“, erklärt Dr. med. Peer-Ekkehart Waurick, Chefarzt der Kardiologie im Achenbach-Krankenhaus. Er verfügt über die von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie anerkannte Zusatzqualifikation Kardiale Computertomographie.

Der Patientenpfad endet dabei nicht mit dem Befund. Zeigt die Untersuchung eine behandlungsbedürftige Verengung, stehen am Achenbach-Krankenhaus zugleich die Möglichkeiten der invasiven Kardiologie zur Verfügung.

„Die kardiale Computertomographie kann uns bei passenden Fragestellungen Klarheit verschaffen und dabei helfen, eine invasive Herzkatheteruntersuchung gezielt einzusetzen oder in bestimmten Fällen zu vermeiden“, sagt der Chefarzt. „Falls eine Behandlung notwendig ist, können wir unmittelbar die nächsten Schritte einleiten und so Diagnostik und mögliche Therapie eng miteinander verbinden.“

 

Neues CT für Königs Wusterhausen

 

Das neue Hochleistungs-CT wurde am Achenbach-Krankenhaus angeliefert und mehrere Tage für die Inbetriebnahme vorbereitet.

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Verantwortung für Menschen, Standort und Ressourcen

Das neue CT stammt aus dem ecoline-Programm von Siemens Healthineers. Dabei werden bereits eingesetzte Medizintechniksysteme in einem zertifizierten, mehrstufigen Verfahren werkseitig aufbereitet. Die für Leistungsfähigkeit und Bildqualität wesentlichen Bauteile des für Königs Wusterhausen vorgesehenen Systems sind erneuert. Das Gerät verfügt über die für den Standort benötigten aktuellen Funktionen und erfüllt die Anforderungen an eine moderne radiologische, interventionelle und kardiologische Diagnostik.

Für das Klinikum Dahme-Spreewald ist diese Entscheidung mehr als ein Detail der Beschaffung. Wertvolle Materialien und technisch hochwertige Komponenten werden länger genutzt. Gleichzeitig erhält der Standort eine leistungsfähige Medizintechnik, die den Anforderungen einer hochwertigen und modernen der Versorgung entspricht. Damit verbindet das Klinikum medizinische Qualität mit wirtschaftlicher Nachhaltigkeit und einem bewussten Umgang mit Ressourcen.

„Soziale Verantwortung zeigt sich für uns nicht nur darin, welche medizinischen Leistungen wir anbieten, sondern auch darin, wie wir die Versorgung langfristig sichern“, betont Klinikumsgeschäftsführer André Jasper. „Wir wollen den Menschen in unserer Region wohnortnah Zugang zu moderner Medizin ermöglichen, wirtschaftlich tragfähig investieren und verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen. Das neue CT verbindet diese Ziele. Es stärkt unser Klinikum und unseren Anspruch, mit beiden Krankenhausstandorten nah am Menschen, stark in der Medizin und verlässlich für die Region da zu sein.“

Über das Klinikum Dahme-Spreewald

Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.

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