Mini-Hightech für kranke Herzen
Sana-Herzzentrum Cottbus ist europaweit führendes Zentrum für interventionellen Ersatz von Herzklappen
- Hightech im kleinsten Format: Sana-Herzzentrum Cottbus kann jetzt alle relevanten Herzklappen minimal ersetzen
- Die Entwicklung vom Pionier zum europaweit führendem Zentrum
- schonende Therapie und beste Behandlungsergebnisse für Patienten ab dem 70. Lebensjahr
Seit mehr als 30 Jahren steht das Sana-Herzzentrum Cottbus für exzellente Medizin mit höchster Behandlungsqualität und Bestnoten in der Patientenzufriedenheit. Mit dem Vertrauen auf bewährte Methoden und dem Mut zu innovativen Verfahren hat die Spezialklinik sich zu einem der führenden Zentren für interventionellen Klappenersatz entwickelt. Ein Geschenk – vor allem für chronisch kranke Herzpatienten ab dem 70. Lebensjahr. Denn für sie sind die anspruchsvollen, minimalinvasiven Eingriffe häufig die beste Chance auf neue Lebensqualität und mehr Lebenszeit.
Ob Aortenklappe, Mitralklappe oder Trikuspidalklappe: Wenn die winzigen Segel oder Taschen im Inneren des Herzens sich nicht mehr richtig öffnen (Klappenstenose) oder schließen (Klappeninsuffizienz), hat das schwerwiegende Folgen für den gesamten Körper. Es drohen Herzschwäche oder Herzrhythmusstörungen – und damit der spürbare Verlust an Lebensqualität. Denn Patienten leiden oft unter Wassereinlagerungen und Atemnot, Schwindel, Ohnmachtsanfällen und eingeschränkter Leistungsfähigkeit. Zudem steigt das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle.
Dr. Kristin Rochor, Leitende Oberärztin Kardiologie, mit einem interdisziplinären Team bei einem der ersten interventionellen Trikuspidalklappenersatz-Verfahren.
Schonendes Verfahren - geringeres Risiko
Mit Hightech im Miniatur-Format können die Cottbuser Spezialisten jetzt Aorten-, Mitral- und Trikuspidalklappen minimalinvasiv behandeln. Dabei werden winzige Ersatzklappen über einen Katheter eingesetzt – meist über einen kleinen Zugang über die Leiste. Ein Segen für Risikopatienten, für die eine Operation am offenen Herzen unter Einsatz der Herz-Lungen-Maschine nicht in Frage käme.
Mit Expertise und zwei Jahrzehnten Erfahrung
Den Weg zur interventionellen Herzmedizin hat die Spezialklinik bereits vor fast 20 Jahren eingeschlagen. Im Jahr 2008 reiste Chefkardiologe Dr. Axel Harnath mit einer Gruppe von Herzmedizinern nach Frankreich, um vom Erfinder des kathetergestützten Aortenklappenersatz (TAVI) persönlich die Methode zu erlernen. Seit 2010 wird die Prozedur im Sana-Herzzentrum Cottbus angewendet – inzwischen mehr als 6000 Mal. Heute ist die Klinik im Herzen der Lausitz TAVI-Ausbildungszentrum. „Ich bin stolz auf mein gesamtes Team, dass wir heute diejenigen sind, die andere interventionelle Kardiologen in der minimalinvasiven Klappentherapie ausbilden. Damit leistet unser interdisziplinäres Team – jeder mit seiner Expertise – zum einen wichtige medizinische Arbeit für die Patienten, die sich bei uns in Cottbus behandeln lassen, gleichzeitig aber auch für Menschen in der gesamten Bundesrepublik“, sagt Dr. Axel Harnath, Chefarzt der Kardiologie.
Dem ersten interventionellen Klappenersatz folgten weitere minimalinvasive Prozeduren zur Behandlung von Klappenerkrankungen. Seit 2022 ist die Klinik von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie als Mitralklappen-Zentrum zertifiziert. Bis heute hat das Team unter der Führung von Dr. Kristin Rochor, Leitende Oberärztin der Kardiologie, bei mehr als 750 Patienten die defekte Mitralklappe interventionell mit einem Clip versorgt.
Chefkardiologe Dr. Axel Harnath (l.) und Dr. Volker Herwig, Oberarzt der Herzchirurgie, haben gemeinsam mehr als 6000 TAVI-Prozeduren geleitet.
Innovatives Verfahren für Trikuspidalklappen
Im Dezember 2025 hat die Cottbuser Klinik erneut Erfolgsgeschichte geschrieben: Zum ersten Mal implantierte Dr. Kristin Rochor mit ihrem Team einen Trikuspidalklappenersatz über einen Katheter. Das hochkomplexe Verfahren wird weltweit erst seit dem Jahr 2023 angewendet und das Sana-Herzzentrum gehört bundesweit zu den wenigen Häusern, die mit dem Evoque-Trikuspidalklappenersatz Patienten zurück zu neuer Lebensqualität verhelfen. Inzwischen konnten mehrere Patienten erfolgreich mit dieser Methode behandelt werden. „Der Evoque-Trikuspidalklappenersatz ist ein wirkliches Geschenk, weil wir jetzt endlich Herzpatienten behandeln können, für die es bis vor kurzem noch keine Hoffnung auf neue Lebensqualität gab“, sagt Dr. Kristin Rochor.
INFOBOX
Therapien für drei Herzklappen
Das Sana-Herzzentrum Cottbus bietet interventionelle Therapien für Aorten-, Mitral- und Trikuspidalklappen an. Dabei arbeitet ein interdisziplinäres Team Hand in Hand.
Sana-Herzzentrum Cottbus
Leipziger Straße 50
03048 Cottbus
T 0355 480 0
M shc-info@sana.de
W sana.de/herzzentrum-cottbus
Über das Sana-Herzzentrum Cottbus
Das Sana-Herzzentrum Cottbus im Herzen der Lausitz bietet medizinisch-pflegerische Leistungen auf höchstem Qualitätslevel. Jährlich lassen sich mehr als 4.500 Patienten herzchirurgisch und kardiologisch stationär durch die versierten Mediziner behandeln. Moderne Technik und innovative Therapiekonzepte für den Patienten gewährleisten größtmögliche Sicherheit und beste Langzeitergebnisse. Seit der ersten Operation am offenen Herzen am 7. Juni 1995 erbringt ein interdisziplinäres Team Tag für Tag Herzmedizin auf europaweitem Spitzenniveau.
Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist nicht nur ein Krankenhaus in der Versorgungslandschaft. Es ist der Geburtsort der modernen Herzmedizin in Brandenburg. Seit der ersten Operation am offenen Herzen im Land Brandenburg am 7. Juni 1995 haben interdisziplinäre Teams tausenden Patienten geholfen. Mehr als 100.000 behandelte Patienten, eines der leistungsstärksten TAVI-Zentren in Europa, mehrfach ausgezeichnet als beste Kardiologie im Land Brandenburg, ausgezeichnet als beste Herzchirurgie in Deutschland, höchste Weiterempfehlungsquote aller Herzzentren. Alle diese Fakten stehen für die außergewöhnliche Leistung, die hier seit mehr als 30 Jahren erbracht wird.