Moderne Krebstherapie zeigt Wirkung im Sana-Klinikum Remscheid
Die Patientengeschichte unterstreicht die hämatologische und onkologische Expertise der Medizinischen Klinik II.
Aggressive Erkrankungen des blutbildenden Systems erfordern eine schnelle Diagnostik, eine gezielte Therapie und eine enge medizinische Begleitung. In der Medizinischen Klinik II des Sana-Klinikums Remscheid werden Patientinnen und Patienten mit Leukämien und Lymphomerkrankungen nach modernen, etablierten Therapiekonzepten behandelt. Unter der Leitung von Chefärztin Dr. med. Christine Stanull konnte bei einem weiteren Patienten mit einem aggressiven B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom ein sehr gutes Therapieergebnis erzielt werden.
Der Patient, der Remscheider Gesundheitsdezernent Thomas Neuhaus, stellte sich kurz vor Weihnachten 2024 in deutlich reduziertem Allgemeinzustand vor. Eine Ultraschalluntersuchung zeigte stark vergrößerte Lymphknoten im Bauchraum, die eine rasche weiterführende Diagnostik erforderlich machten. Die weiteren Untersuchungen bestätigte den Verdacht auf ein aggressives B-Zell-Lymphom.
Frühe Diagnostik ist entscheidend
„Bei diesen Lymphomen ist es entscheidend, schnell mit der Behandlung zu beginnen“, erklärt Dr. Stanull, Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologie, Hämatologie und Onkologie sowie Palliativmedizin. „Gleichzeitig wissen wir heute, dass diese Erkrankungen dank moderner Therapien häufig gut behandelbar sind.“
Noch während der Weihnachtstage wurde eine Kombinationstherapie aus Antikörpern und Chemotherapie eingeleitet. Die Behandlung erfolgte in dreiwöchigen Abständen, individuell auf den Patienten abgestimmt und engmaschig überwacht. Ziel war es, die Krebszellen gezielt zu bekämpfen und gleichzeitig die Belastung für den Patienten möglichst gering zu halten.
Im Verlauf der Therapie bildeten sich die krankhaften Veränderungen vollständig zurück; auch eine zuvor betroffene Niere zeigte keine auffälligen Befunde mehr. Aktuell besteht keine nachweisbare Tumoraktivität. Die weitere Betreuung erfolgt leitliniengerecht im Rahmen der Nachsorge.
Bundesweit erkranken jährlich rund 1.600 Menschen an dieser Form des Non-Hodgkin-Lymphoms. Die Prognose ist bei konsequenter Behandlung insgesamt günstig. „Solche Verläufe unterstreichen die Bedeutung einer spezialisierten onkologischen Versorgung“, betont Dr. Stanull. „Erfahrung, strukturierte Abläufe und moderne Therapiekonzepte sind dabei entscheidend.“
Gemeinsame Leidenschaft fürs Radfahren
Dass der Patient die intensive Therapie körperlich gut bewältigte, zeigte sich auch in seiner schrittweisen Rückkehr zu sportlicher Aktivität. Im vergangenen Frühjahr absolvierte er eine anspruchsvolle Fahrradtour – eine Leidenschaft, die er mit Dr. Stanull teilt. „Solche Verläufe sind erfreulich, ersetzen jedoch nicht die notwendige Nachsorge und Überwachung der Therapiefolgen“, ordnet die Chefärztin ein. Thomas Neuhaus freut sich nun wieder auf sportliche Herausforderungen: „Die Diagnose kam völlig unerwartet und hat mein Leben von einem Moment auf den anderen verändert. Umso dankbarer bin ich für die schnelle Diagnostik, die hochprofessionelle Behandlung und die enge persönliche Begleitung im Sana-Klinikum Remscheid. Dass ich heute wieder aktiv sein kann, verdanke ich der medizinischen Expertise und dem großen Engagement des gesamten Teams.“
Der Fall unterstreicht die hämatologische und onkologische Expertise der Medizinischen Klinik II am Sana-Klinikum Remscheid sowie die Bedeutung einer leistungsfähigen, spezialisierten und zugleich wohnortnahen Versorgung für Patientinnen und Patienten mit komplexen Krebserkrankungen. „Dass diese Expertise im Rahmen der Krankenhausplanung Nordrhein-Westfalen ausdrücklich berücksichtigt wird, ist ein wichtiges Signal für die langfristige Sicherstellung einer hochwertigen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Leukämien und Lymphomerkrankungen in der Region“, betont Janine Bender, Geschäftsführerin des Sana-Klinikums Remscheid.
Stationsleitung Martina Matthies, Patient Thomas Neuhaus und Chefärztin Dr. med. Christine Stanull stehen exemplarisch für den erfolgreichen Therapieverlauf und die enge Zusammenarbeit im Sana-Klinikum Remscheid.
Über das Sana-Klinikum Remscheid GmbH
Die Sana-Klinikum Remscheid GmbH ist mit 506 Planbetten eines der größten Häuser unter den Kliniken der Sana Kliniken AG – einer der großen privaten Krankenhausträger Deutschlands. Für die Bürger in Remscheid und der gesamten Region ist das Sana Klinikum Remscheid erste Anlaufstelle für akute und chronische Erkrankungen. Fachübergreifend gewährleisten 14 Abteilungen und acht interdisziplinäre Zentren eine exzellente medizinische Behandlung. Das breite und spezialisierte Spektrum an qualifizierten Leistungen bietet Patienten eine qualitativ hochwertige, umfassende Generationenmedizin von Schwangerschaft und Geburt über Kinder- und Jugendmedizin bis hin zur Medizin des erwachsenen und auch älteren Menschen – und das alles unter einem Dach. Mehr als 1.000 Mitarbeiter arbeiten an zwei Standorten (Klinikum in der Burger Straße Remscheid und Tagesklinik und Psychiatrische Institutsambulanz Wuppertal) Hand in Hand für die Gesundheit und das Wohl der jährlich etwa 24.000 stationären und 45.000 ambulanten Patienten.