Moderne Rehabilitation in Lübben auf neuem Niveau
Therapiezentrum in der Spreewaldklinik startet mit Erweiterter Ambulanter Physiotherapie
- Neues Therapieangebot in Lübben: Therapiezentrum der Spreewaldklinik bietet künftig Erweiterte Ambulante Physiotherapie (EAP) für Patienten nach Verletzungen, Operationen oder Unfällen
- Neue Räume, moderne Geräte: Klinikum Dahme-Spreewald investiert umfangreich in Räumlichkeiten und Ausstattung
- Qualifiziertes Team: Patienten profitieren von intensiver, interdisziplinärer Rehabilitation durch spezialisierte Therapeuten
Wer nach einer schweren Verletzung, einer Operation oder einem Arbeitsunfall wieder zurück in den Alltag möchte, braucht oft mehr als klassische Physiotherapie. Genau hier setzt die wohnortnahe Erweiterte Ambulante Physiotherapie (EAP) an. Das Therapiezentrum der Spreewaldklinik Lübben erweitert sein Angebot jetzt um dieses anspruchsvolle rehabilitative Behandlungskonzept. Mit neugestalteten Räumen, hochmodernen Trainingsgeräten und einem spezialisierten Team hat das Klinikum Dahme-Spreewald in den vergangenen Wochen die optimalen Bedingungen geschaffen.
Individuell, ambulant und interdisziplinär: Mit der Erweiterten Ambulanten Physiotherapie (EAP) bietet das Therapiezentrum des Klinikum Dahme-Spreewald ab dem 3. Juni eine besonders intensive Form der Rehabilitation in der Spreewaldklinik. „EAP kombiniert verschiedene Behandlungsformen in einem Therapieplan, der individuell auf die Verletzung und die Belastbarkeit des Patienten abgestimmt wird. Unser Ziel ist dabei, wichtige Faktoren wie Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Ausdauer so gezielt zu verbessern, dass die Patienten möglichst rasch wieder in ihren Alltag oder Beruf zurückkehren können“, sagt Yvonne Erler, Leiterin des Therapiezentrums.
Ein Grund zur Freude - Yvonne Erler, Leiterin des Therapiezentrums, und ihr Team können Patienten in den modernen Räumlichkeiten jetzt noch gezielter, strukturierter und umfassender therapeutisch behandeln.
Kurze Wege. Intensive Betreuung. Erfahrene Therapeuten.
Um optimale Voraussetzungen für die EAP in Lübben zu schaffen, hat das Klinikum Dahme-Spreewald in den vergangenen Monaten rund 860.000 Euro in die Spreewaldklinik investiert und die Räumlichkeiten umfangreich umgebaut. Entstanden sind insbesondere ein mehr als 90 Quadratmeter großer Trainingsraum mit hochwertigen Geräten und ein neuer Gymnastikraum für Gruppentherapien. „Mit dem Ausbau erweitern wir nicht nur das Leistungsspektrum im Therapiezentrum Lübben, sondern stärken auch die rehabilitative Versorgung in unserer Region. Wir können Patienten hier eine strukturierte Behandlung auf kurzen Wegen und in enger Abstimmung mit den behandelnden Fachbereichen bieten. Die EAP bietet damit eine moderne ambulante Alternative zur stationären Rehabilitation mit hoher medizinischer Qualität“, erklärt André Jasper, Geschäftsführer des Klinikum Dahme-Spreewald.
Profi-Hilfe nach Arbeits- und Wegeunfällen
Das neue Angebot im Lübbener Therapiezentrum kommt vor allem Patienten zugute, die nach Arbeits- oder Wegeunfällen beziehungsweise nach Sportverletzungen gezielt ihre Beweglichkeit, Belastbarkeit und körperliche Leistungsfähigkeit zurückgewinnen müssen. Die EAP kann von Berufsgenossenschafts-Patienten, Angehörigen der Bundeswehr und Privatpatienten in Anspruch genommen werden. Gesetzlich Versicherte können in den Räumlichkeiten Krankengymnastik am Gerät durchführen.
Was aussieht, wie ein modernes Fitnessstudio, ist der neue große Trainingsraum der erweiterten ambulanten Physiotherapie (EAP) in der Spreewaldklinik Lübben.
Gezielter Mix aus Therapiebausteinen
Begleitet werden die EAP-Patienten in Lübben künftig von einem interdisziplinären Team, das verschiedene Therapiebausteine gezielt verknüpft, um die Rehabilitation zu optimieren. „Wir kombinieren physiotherapeutische Maßnahmen zum Beispiel zur Verbesserung von Bewegungsabläufen und Mobilisation, mit medizinischer Trainingstherapie, um Muskeln aufzubauen und Gelenke zu stabilisieren“, erklärt die Leiterin des Therapiezentrums. Hinzukommen Elemente aus der Physikalischen Therapie, die beispielsweise mit Ultraschall zur Schmerzlinderung beiträgt, und funktionelles Training, in dem es konkret darum geht, alltagsnahe Bewegungen zu üben und den beruflichen Wiedereinstieg vorzubereiten. „Unser Ziel ist es, Menschen nach Verletzungen oder Operationen bestmöglich zurück in ihren Alltag zu begleiten“, betont Yvonne Erler. „Mit der EAP schaffen wir dafür ein modernes Angebot auf hohem therapeutischem Niveau.“
Eröffnung und Info-Veranstaltung
Am 3. Juni wird die EAP in der Spreewaldklinik offiziell eröffnet. Geladene Gäste und alle anderen Interessierten haben ab 14 Uhr die Möglichkeit, sich in den neuen Räumen umzusehen und mit dem Therapieteam ins Gespräch zu kommen. Am 16. Juni findet um 17:30 Uhr eine kostenfreie Patienteninformationsveranstaltung statt, bei der Yvonne Erler die Möglichkeiten und Behandlungskonzepte der EAP ausführlich vorstellt. Nach dem Vortrag können Teilnehmende ihre individuellen Fragen zu diesem Angebot stellen.
Über das Klinikum Dahme-Spreewald
Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.