Neue Schwerpunkte für die Frauengesundheit
Klinikum Dahme-Spreewald erweitert sein Versorgungsangebot mit neuer Expertise in der gynäkologischen Onkologie, moderner Schlüsselloch-Chirurgie und zusätzlichen Spezialsprechstunden
- Klinikum Dahme-Spreewald baut gynäkologisches Leistungsspektrum aus
- Neuer Chefarzt Dr. Vlad Vacaru ist Experte für gynäkologische Onkologie und minimalinvasive Chirurgie
- Neue Sprechstunden stärken Begleitung von Patientinnen mit Endometriose und Beckenbodenerkrankungen
Das Klinikum Dahme-Spreewald stärkt sein gynäkologisches Leistungsspektrum. Neben den bereits etablierten und zertifizierten Kompetenzzentren für Brustkrebs und Endometriose wird unter der Leitung des neuen Chefarztes Dr. Vlad Vacaru das Behandlungsangebot weiter ausgebaut. Schwerpunkte bilden dabei die gynäkologische Onkologie und Erkrankungen des Beckenbodens. Patientinnen profitieren dadurch von einer exzellenten stationären Versorgung - wohnortnah, empathisch und mit Expertise.
Frauen, die an Krebs erkrankt sind, an Inkontinenz, Senkungen oder anderen gynäkologischen Erkrankungen leiden, brauchen vor allem eines: einen zuverlässigen und vertrauensvollen Ansprechpartner, bei dem sie mit höchster medizinischer und menschlicher Kompetenz behandelt werden. Genau dafür steht Dr. Vlad Vacaru mit seinem Team. Im Mai hat der versierte Mediziner die ärztliche Leitung der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe im Klinikum Dahme-Spreewald von Dr. Rüdiger Müller übernommen, der nach mehr als 26 Jahren chefärztlicher Tätigkeit in den Ruhestand getreten ist. Die hohe Qualität der gynäkologisch-stationären Versorgung, die in den vergangenen Jahren etabliert worden ist, wird mit dem neuen Chefarzt gesichert und das Leistungsspektrum noch weiter ausgebaut.
Zuverlässig, persönlich, vertrauensvoll und mit starker medizinischer Expertise - dafür steht Chefarzt Vlad Vacaru, hier mit mit Oberärztin Anne Faßl in der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe im Achenbach-Krankenhaus.
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Zahl der Betroffenen steigt
„Aufgrund des demographischen Wandels nehmen Erkrankungen des Beckenbodens sowie Karzinome an Eierstöcken oder Gebärmutter immer weiter zu. Denn solche Erkrankungen treffen in der Regel ältere Frauen nach den Wechseljahren. Umso wichtiger ist es, dass diese Patientinnen umfassend medizinisch versorgt sind, ohne weite Wege auf sich nehmen zu müssen“, erklärt Dr. Vlad Vacaru. Der Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe verfügt über die Zusatzbezeichnung Gynäkologische Onkologie und eine hohe Expertise bei der Behandlung von Eierstock-, Gebärmutter-, Gebärmutterhalskrebs sowie Vulva- und Vaginal-Karzinomen. Zudem ist der Chefarzt auf die sogenannte Schlüsselloch-Chirurgie spezialisiert und einer von wenigen Spezialisten in Deutschland, die mit dem MIC III-Status über die höchste Qualifikationsstufe in der minimalinvasiven Chirurgie im Bereich der Gynäkologie verfügen.
Schlüsselloch-Chirurgie für schonende, präzise Eingriffe
Eine wertvolle Kombination aus Erfahrung und Expertise, von der Patientinnen profitieren. „Wir versuchen, so viele Eingriffe wie möglich minimalinvasiv über Bauch- oder Gebärmutterspiegelungen durchzuführen. Das gilt nicht nur für Patientinnen mit Tumorerkrankungen, sondern auch bei Erkrankungen des Beckenbodens“, betont der Chefarzt. Der Vorteil: Diese laparoskopischen Methoden gelten als besonders gewebeschonend und blutungsarm. Die Operateure bekommen über eine spezielle Kamera hochauflösende Bilder vom Operationsfeld und können sehr präzise agieren. Dadurch sind häufig nur kleinere Schnitte notwendig, es kommt zu weniger Komplikationen, Risiken werden minimiert – und Patientinnen können sich nach dem Eingriff schneller erholen.
Persönliche Beratung, medizinische Aufklärung und individuelle Entscheidungen sind Herzenssache für das Team um Chefarzt Vlad Vacaru in der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe, im Brustzentrum und den Spezial-Sprechstunden im Klinikum Dahme-Spreewald.
Moderne Medizintechnik für Diagnostik und Therapie
Die Abteilung möchte für gynäkologische Patientinnen aber mehr sein als der Ort, an dem sie sich von erfahrenen Experten operieren lassen können. „Wir wollen Frauen über den gesamten Behandlungsweg begleiten. Daher haben wir zum Beispiel zusätzliche Sprechstunden in den Bereichen Endometriose und Urogynäkologie etabliert“, zählt Dr. Vlad Vacaru auf. Dort können sich Patientinnen beraten und behandeln lassen, bekommen begleitende medikamentöse Therapien und Nachsorge nach operativen Eingriffen. Dabei bietet die Abteilung dank moderner Medizintechnik auch hervorragende Möglichkeiten für eine gründliche Diagnostik, unter anderem via hochauflösender Ultraschallgeräte und eines urogynäkologischen Messplatzes, mit dem sich Inkontinenzformen genau analysieren und Therapieoptionen ableiten lassen.
Starkes Netzwerk für ganzheitliche Versorgung
„Bei der Behandlung von gynäkologischen Krebspatientinnen können wir auf das starke und interdisziplinäre Netzwerk bauen, das durch unserem zertifiziertes Brustzentrum bereits besteht. So stehen beispielsweise Psychoonkologinnen und der Sozialdienst zur Unterstützung der Patientinnen zur Verfügung“, erklärt der Chefarzt. Darüber hinaus kooperiert die Abteilung beispielsweise in Tumorkonferenzen mit Experten aus Spezialzentren. „Wir haben hier im Klinikum Dahme-Spreewald bereits ein sehr hohes Niveau bei der Behandlung von gynäkologischen Erkrankungen und profitieren von Expertenwissen aus verschiedenen Fachrichtungen wie Radiologie, Palliativmedizin und Therapiezentrum sowie speziell geschulten Pflegekräften“, so Dr. Vlad Vacaru. Ein starkes Fundament, das auch in Zukunft trägt – und perspektivisch durch weitere Bausteine wie moderne Operationsverfahren und innovative medikamentöse Therapien ergänzt wird. Für eine umfassende, gynäkologische Versorgung von Frauen aus der Region – mit Sicherheit, Qualität und dem Blick für die Individualität jeder einzelnen Patientin.
Über das Klinikum Dahme-Spreewald
Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.