Neuer Eichenwald entsteht
In unmittelbarer Nähe der Schwarzenbrucker Kläranlage pflanzt das Krankenhaus Rummelsberg auf einer Fläche von 9.000 Quadratmetern
Für den derzeit entstehenden Ersatzneubau des Krankenhauses Rummelsberg musste Anfang des Kalenderjahres 2023 ein Teil des Kiefernwaldes auf der Baufläche gerodet werden. Nicht mal zwei Jahre später entsteht derzeit auf einer Ausgleichsfläche ein hochwertiger Eichenwald in unmittelbarer Nähe der Schwarzenbrucker Kläranlage auf 9.000 Quadratmetern.
Für das Erfüllen der Auflage einer Ausgleichspflanzung im Zuge des Ersatzneubaus Wichernhaus waren die Verantwortlichen auf der Suche nach einem möglichst zusammenhängenden Grundstück – welches im besten Fall noch im Gemeindegebiet Schwarzenbruck liegt. Fündig wurde man bei Kurt und Renate Schrödel mit denen man sich einigte, die zwei Flurstücke in unmittelbarer Nähe der Kläranlage für diesen Zweck zu nutzen. Insofern lässt das Krankenhaus derzeit einen hochwertigen Eichen-Mischwald auf den Grundstücken der Schrödels pflanzen, der zu 70 Prozent aus Eichen und zu 30 Prozent aus Nebenbaumarten wie Hainbuche, Winterlinde, Vogelkirsche oder Esskastanie besteht. Aufgrund der trockenen Bodenverhältnisse kommen bevorzugt Trauben- und Stieleichen zum Einsatz. Insgesamt rund 6.000 Setzlinge werden dafür gerade auf der Fläche entlang der ehemaligen Freileitungstrasse eingebracht, die nun im Flächennutzungsplan von Ödland in Waldfläche umgewandelt wurde.
Maßnahmen im November abgeschlossen
„Wir sind froh, dass diese Maßnahme nun vor Jahresende abgeschlossen werden kann“, so Klinik-Geschäftsführer Frank Stauch, der glücklich darüber ist, dass die Kompensationsmaßnahme zum einen innerhalb des Gemeindegebietes erfolgte und zum anderen darüber, dass die Fläche größer ist als die Fläche, die für das Bauprojekt gerodet werden musste. „Die klare Message lautet somit: Es ging kein Wald verloren, wir forsten höherwertiger auf und der Wald bleibt in der Gemeinde Schwarzenbruck“, fasst Stauch zusammen. Für den Ersatzneubau Wichernhaus mussten im Frühjahr 2023 auf 8.000 Quadratmetern Kiefern gerodet werden. Die Maßnahmen werden im November abgeschlossen. Als letztes wird ein Wildzaun entlang der Ausgleichsfläche installiert.
In unmittelbarer Nähe zur Schwarzenbrucker Kläranlage lässt das Krankenhaus Rummelsberg derzeit eine Fläche von knapp 9.000 Quadratmetern aufforsten. Auf den Grundstücken der Familie Schrödel entsteht ein hochwertiger Eichenwald. | Foto: Dominik Kranzer
Über das Krankenhaus Rummelsberg
Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 360 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie (210 Betten), Neurologie (60 Betten), Innere Medizin (30 Betten) und Geriatrische Rehabilitation (60 Betten) weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 12.000 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 150 Millionen Euro wird durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter www.krankenhaus-rummelsberg.de
Über die Sana Kliniken AG
Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich mehr als drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.