pAVK – Stille Gefahr in den Beinen
Kostenfreie Patienteninformationsveranstaltung mit dem Senftenberger Gefäß-Experten Tom Hammermüller
- Kostenfreie Patientenveranstaltung zur peripheren Arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) am 25. Februar im Krankenhaus Senftenberg
- Niederlausitzer Gefäß-Spezialist informiert über schmerzlose, präzise Diagnostik und schonende Therapie
- Chefarzt Tom Hammermüller: „Viele Patienten kommen zu spät zu uns.“
Sie ist eine der häufigsten chronischen Gefäßerkrankungen und bleibt dennoch häufig zu lange unerkannt: die periphere Arterielle Verschlusskrankheit. In der kostenfreien Patientenveranstaltung „pAVK – Stille Gefahr in den Beinen“ am 25. Februar im Krankenhaus Senftenberg klärt der Gefäß-Spezialist Tom Hammermüller über schmerzlose Diagnostik und neue schonende Therapiewege auf. Im Anschluss an den Vortrag steht der Chefarzt für eine Fragestunde zur Verfügung.
Schwere Durchblutungsstörungen, chronische Schmerzen, im schlimmsten Fall der Verlust eines Beines: Die periphere Arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) ist eine ernstzunehmende Volkskrankheit mit oft dramatischen Folgen. „Die Erkrankung verläuft schleichend. Dadurch kommen viele Patienten – insbesondere Diabetiker – viel zu spät zu uns in die Gefäßambulant. Dabei ist eine schmerzlose Diagnostik durch Ultraschall möglich“, erklärt Tom Hammermüller, Chefarzt des Sana Gefäßzentrum Lausitz.
Die Schaufensterkrankheit gehört zu den häufigsten Gefäßerkrankungen in Deutschland. Am 25. Februar informiert der Niederlausitzer Gefäß-Experte Tom Hammermüller bei einer kostenfreien Patientenveranstaltung über moderne diagnostische Möglichkeiten und schonende Therapien.
Unscheinbare Symptome am Anfang
In Deutschland sind bis zu acht Millionen Menschen von der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit betroffen. Im Volksmund wird das Leiden oft auch als Schaufensterkrankheit bezeichnet, denn Betroffene müssen beim Gehen oft Pausen einlegen, weil die Beine versagen, und wirken dann, als ob sie längere Zeit stehend etwas betrachten – wie vor einem Schaufenster. Die ersten Symptome sind häufig unscheinbar: Taubheitsgefühl in den Beinen, schmerzhaft krampfende Muskeln beim Gehen sowie kalte, blasse Haut.
Schmerzfreie Diagnostik für erste Einblicke
„In der Gefäßambulanz nutzen wir Ultraschall zur Eingangsdiagnostik. Das ist vollkommen schmerzfrei und liefert sehr gute Ergebnisse“, erklärt Tom Hammermüller. Weiterführend setzen die Spezialisten des Sana Gefäßzentrum Lausitz auf hochspezialisierte MRT-Diagnostik.
Schonende Interventionen
„Wenn die Erkrankung rechtzeitig erkannt wird, ist häufig eine konservative Behandlung ohne eine Operation möglich“, unterstreicht der erfahrene Gefäßchirurg. Sollte der Verschluss der Arterien allerdings schon weiter vorangeschritten sein, bieten modernste Medizintechnik und höchste Expertise Hilfe. „Mit unserer Angiographie-Anlage können wir neue innovative Möglichkeiten insbesondere bei Gefäßveränderungen durch die Zuckerkrankheit einsetzen“, so Tom Hammermüller. Die innovative Anlage macht kleinste Gefäße sichtbar und behandelbar – ohne schädliche Kontrastmittel.
Therapeutische Hilfe und Nachsorge
In seinem Vortrag am 25. Februar geht der Gefäß-Experte näher auf diagnostische Verfahren ein und erklärt, wie mit Hilfe der Angiographie-Anlage selbst ältere, vielfacherkrankte Patienten Aussicht auf neue Lebensqualität bekommen. Darüber hinaus stellt der Chefarzt Möglichkeiten zur Gefäßrekonstruktion vor allem in Kombination mit Interventionen bis hin zur Bypassoperation vor. Anschließend geht der Gefäß-Spezialist darauf an, warum eine lebenslange Nachsorge bei einer chronischen Gefäßerkrankung unverzichtbar ist und wie die Gefäßambulanz dabei unterstützen kann.
Fragestunde mit dem Gefäß-Experten
Nach dem Vortrag haben Interessierte die Möglichkeit, individuelle Gesundheitsfragen zum Thema zu stellen. Die Teilnahme an der Patientenveranstaltung ist kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung möglich. Der Info-Abend beginnt am 25. Februar, um 17 Uhr, im Barbara-Foyer im Krankenhaus Senftenberg.