Senftenberg,
08
Mai
2026
|
12:12
Europe/Amsterdam

„Pflege heißt Haltung beweisen und Verantwortung übernehmen“

Vom Praktikanten zum Stellvertretenden Pflegedirektor: Sana Kliniken Niederlausitz fördern Entwicklung von Pflegekräften

Zusammenfassung
  • Mission Gesundheit: Am 12. Mai 2026 ist bundesweiter Tag der Pflegenden
  • Vom Azubi zum stellvertretenden Pflegedirektor: Sebastian Schulze hat in den Sana Kliniken Niederlausitz ein Auge auf die Weiterentwicklung und Qualität der Pflege
  • Zukunftsstark und sinnstiftend: Warum sich Arbeiten in der Pflege lohnt

Ihre Mission: Gesundheit. Ihr Anspruch: Das Beste für die Patienten erreichen - rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. Mit Herz, Fachwissen und Menschlichkeit sind die Pflegeprofis in den Sana Kliniken Niederlausitz für ihre Patienten im Einsatz. Sebastian Schulze hat Pflege von der Pike auf gelernt und nimmt heute als stellvertretender Pflegedirektor vor allem die Qualität und Weiterentwicklung der Pflege unter die Lupe – für zufriedene Patienten und Mitarbeitende, die gern zur Arbeit kommen.

Sebastian Schulze hat in den Sana Kliniken Niederlausitz nicht nur einen Job, sondern seine Berufung gefunden. Die Karriere des Lausitzers steht beispielhaft für die Entwicklungsmöglichkeiten in der Pflege – vielfältig, verantwortungsvoll und zukunftsstark.  „Ich habe in der 9. Klasse ein Praktikum im Krankenhaus Senftenberg absolviert und es hat mir vom ersten Tag an richtig gut gefallen. Nach dem zweiten und dritten Praktikum konnte ich mir nichts anderes mehr vorstellen“, erinnert sich der 42-Jährige daran, wie er zu seinem Traumberuf fand.

Vom Azubi in die Pflegedirektion

Nach der Ausbildung in den Sana Kliniken Niederlausitz startete Sebastian Schulze in der Angiologie, wurde Teil des Teams der Gefäßchirurgie und übernahm 2012 die Stationsleitung. Strukturen organisieren, Prozesse weiterentwickeln, Arbeitsbedingungen verbessern – das begeisterte den Pflegeprofi. Später konnte er als Bereichsleiter für die OP-Teams, die Chirurgie und die Zentralen Notaufnahmen seine Stärken genau in diesen Bereichen einbringen. Mit diesem Schatz an Wissen und Erfahrungen sowie einer Zusatzqualifikation als Qualitätsbeauftragter für Pflegeeinrichtungen im Gepäck ist Sebastian Schulze seit Juni 2021 als stellvertretender Pflegedirektor für die größte Berufsgruppe im Team SKN im Einsatz.

Mit Aufmerksamkeit, Empathie und Zuwendung

Für ihn und für viele andere seiner Kolleginnen und Kollegen, die sich in den Krankenhäusern in Senftenberg und Lauchhammer um die Versorgung der Patienten kümmern, bedeutet Pflege viel mehr als ein Beruf: „Wenn man Menschen hilft, ist das grundsätzlich etwas Gutes. Aber Pflege bedeutet für mich, eine klare innere Haltung zu haben und Verantwortung zu übernehmen – für Patienten, ihren Angehörigen sowie Mitarbeitende. Dazu gehören Aufmerksamkeit, Empathie und Zuwendung gegenüber Menschen, die Unterstützung benötigen, Orientierung suchen oder sich in belastenden Situationen befinden. Professionelle Pflege schafft Sicherheit, erkennt Bedürfnisse, handelt fachlich fundiert und trägt dazu bei, Vertrauen, Würde und Selbstbestimmung zu stärken.“ 

Sebastian Schulze


Viele Themen organisiert Sebastian Schulze heute vom Schreibtisch aus. Als stellvertretender Pflegedirektor in den Sana Kliniken Niederlausitz ist ihm der tägliche Austausch mit dem Team, wie hier mit Stationsleiterin Michaela Klein, nach wie vor Herzensangelegenheit.

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Zeit für das Wichtigste: die Patienten

Als stellvertretender Pflegedirektor arbeitet Sebastian Schulze jeden Tag daran, die Qualität der Pflege weiterzuentwickeln und die Arbeitsbedingungen für die Pflegeprofis in den Sana Kliniken Niederlausitz so mitzugestalten, dass die Mitarbeitenden mit Freude im Krankenhaus arbeiten und Zeit für das Wichtigste haben: die Patienten.

Starkes Engagement. Große Herausforderungen.

Dafür, dass deren Versorgung auf hohem Niveau auch in Zukunft gesichert ist, engagieren sich die Sana Kliniken Niederlausitz auf breiter Front. Bei Projekttagen und auf Messen bekommen Jugendliche spannende Einblicke die Berufswelt rund um Medizin und Pflege. Bei der Ausbildung von Nachwuchskräften setzt der Gesundheitsdienstleister mit intensiver Begleitung im Klinikalltag und speziellen Ausbildungsstationen neue Maßstäbe. Zudem bekommen Auszubildende und Fachkräfte aus dem Ausland bei ihrem beruflichen Neustart in der Lausitz unter anderem breite Unterstützung durch die SKN-Integrationsmanagerin. „Der bundesweite Fachkräftemangel ist eine der größten Herausforderungen in der Pflege. Zugleich nehmen komplexe Krankheitsbilder und Alterserkrankungen in Folge des demographischen Wandels immer weiter zu. Für eine zuverlässige Versorgung unserer Patienten von morgen setzen wir deshalb auf einen Mix aus Fachkräften, unterstützenden Mitarbeitenden und Digitalisierung“, erklärt der stellvertretende Pflegedirektor.

Professionalität und Vielfalt

Sebastian Schulze weiß: Arbeit in der Pflege ist kein Job wie jeder andere. Jeder Tag im Klinikalltag ist anders, jeder Patient bringt seine eigene Geschichte mit, hat individuelle Besonderheiten. „Pflege ist Teamleistung. Wenn man sich im Team gut versteht und miteinander wächst, ist jede Herausforderung zu meistern“, betont der Senftenberger. Gute Pflege entsteht im Miteinander - in interdisziplinären Teams, die sich unterstützen, Wissen teilen und gemeinsam Lösungen finden. „Pflege galt lange Zeit als medizinischer Assistenzberuf. Heute bildet sie einen eigenen Kompetenzbereich, eine eigene Profession, die nach modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen arbeitet. Und Pflege wird an ganz vielen Stellen wirksam. Genau diese Vielfalt, dieser hohe fachliche Anspruch und das Wissen, etwas sinnstiftendes zu tun, machen die Arbeit in der Pflege so attraktiv“, unterstreicht der stellvertretende Pflegedirektor, der sich sehr über die hohe und weiter wachsende Nachfrage um Praktikumsplätze in der Pflege freut. Denn oft ist es ein Praktikum, das junge Lausitzer in den Beruf der Pflege führt und der Beginn einer beispielgebenden Entwicklung ist – so wie für ihn selbst vor einigen Jahren.