Biberach,
23
Oktober
2026
|
09:36
Europe/Amsterdam

Sana-Gesundheitsforum im November: Sektionsleiter Dr. Dirk Wernerus informiert über Arthrose an Hüft- und Kniegelenk

Zusammenfassung

Im Rahmen des „Sana-Gesundheitsforums“ informiert das interdisziplinäre Ärzte- und Expertenteam des Biberacher Klinikums regelmäßig über aktuelle medizinische Themen. Am Donnerstag, 12. November 2026, referiert Dr. Dirk Wernerus, Sektionsleiter Orthopädie und Leiter des Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung (EPZmax), ab 18.00 Uhr zum Thema „Arthrose an Hüft- und Kniegelenk“.

Das Sana Klinikum ist Zentralkrankenhaus für den Landkreis und Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm. Es steht für eine umfassende medizinische Versorgung von der Geburt bis zur Altersmedizin. Mit dem Gesundheitsforum möchten die Veranstalter diese Expertise an Interessierte und Betroffene weitergeben. Im Mittelpunkt der Vorträge stehen aktuelle medizinische Themen, Krankheitsbilder, Präventionsmaßnahmen sowie Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Damit sind die Vorträge für Menschen in allen Lebensphasen interessant: Ob Patient, akut oder chronisch Erkrankter, Angehöriger oder Gesundheitsinteressierte. Im Anschluss an die Vorträge bleibt genügend Zeit für Fragen an die Referenten sowie den Austausch untereinander.

Orthopädie mit Endoprothetik auf höchstem Qualitätsniveau
Die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie unter der chefärztlichen Leitung von Dr. Christoph Riepl bietet ein breites Behandlungsspektrum bei Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Endoprothetik, also der Ersatz geschädigter Gelenke durch künstliche Implantate. Seit Juli 2026 leitet Dr. Dirk Wernerus die neu geschaffene Sektion Orthopädie sowie das Endoprothetikzentrum, das im Sommer dieses Jahres einen wichtigen Meilenstein erreichte: Mit der erstmaligen Zertifizierung als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZmax) erfüllt die bereits seit 2019 zertifizierte Einrichtung nun die höchsten Anforderungen des bundesweit etablierten EndoCert-Verfahrens. Damit wird die hohe Behandlungsqualität und umfassende Expertise in der Versorgung mit künstlichen Gelenken bestätigt. Das spezialisierte Leistungsspektrum reicht vom erstmaligen Gelenkersatz über komplexe Wechseloperationen bis hin zur Versorgung von Knochenbrüchen im Bereich bereits eingesetzter künstlicher Gelenke. Allein im Jahr 2025 führten die am Zentrum beteiligten Operateure mehr als 1.300 Eingriffe durch.

Vortrag im November: „Arthrose an Hüft- und Kniegelenk“
Schmerzen beim Gehen, Schwierigkeiten beim Treppensteigen oder Beschwerden nach längerem Sitzen: Arthrose kann alltägliche Bewegungen erschweren und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Besonders häufig sind die stark beanspruchten Hüft- und Kniegelenke betroffen. Ursache ist ein fortschreitender Verschleiß des Gelenkknorpels, der normalerweise als schützende Gleitschicht zwischen den Knochen dient. Während sich die Erkrankung anfangs häufig durch belastungsabhängige Schmerzen oder sogenannte Anlaufschmerzen bemerkbar macht, können im weiteren Verlauf auch anhaltende Beschwerden und zunehmende Bewegungseinschränkungen auftreten.

Nicht jede Arthrose erfordert dabei einen operativen Eingriff. Abhängig vom Krankheitsstadium und den individuellen Beschwerden stehen zunächst verschiedene konservative Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen insbesondere Bewegung und Physiotherapie, eine Anpassung der körperlichen Belastung sowie eine medikamentöse Schmerztherapie. Wenn diese Maßnahmen keine ausreichende Linderung mehr bringen und die Lebensqualität eingeschränkt ist, kann ein künstlicher Gelenkersatz sinnvoll sein. „Entscheidend ist nicht allein, was auf einem Röntgenbild zu sehen ist. Für die Wahl der richtigen Therapie berücksichtigen wir immer auch die persönliche Situation des Patienten sowie die individuellen Beschwerden und Einschränkungen im Alltag“, erklärt Dr. Wernerus. „Unser Ziel ist es, gemeinsam mit dem Patienten die für ihn passende Behandlung zu finden.“ Beim künstlichen Gelenkersatz werden geschädigte Gelenkanteile durch Implantate ersetzt. Insbesondere an Hüfte und Knie zählt die Endoprothetik heute zu den etablierten operativen Verfahren bei fortgeschrittener Arthrose. Moderne Implantate und Operationstechniken ermöglichen dabei eine auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Versorgung. Wesentlich für den Behandlungserfolg sind neben einer sorgfältigen Indikationsstellung und Operationsplanung auch standardisierte Behandlungsabläufe sowie eine strukturierte Nachbehandlung.

Im Rahmen seines Vortrags erläutert Dr. Dirk Wernerus, welche Faktoren die Entstehung einer Arthrose begünstigen und worauf es bei der Wahl der geeigneten Behandlung ankommt. Anhand moderner Verfahren der Hüft- und Knieendoprothetik zeigt er auf, welche Möglichkeiten der Gelenkersatz heute bietet und was Patienten vor und nach einem Eingriff erwartet. Darüber hinaus gibt er Einblicke in die spezialisierte Versorgung am Biberacher Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung.

Veranstaltungsdetails
Wann:          Donnerstag, 12. November 2026 | 18.00 Uhr
Wo:              Sana Klinikum Landkreis Biberach
                     Veranstaltungsraum 1 (EG)
                     Marie-Curie-Straße 4 | 88400 Biberach

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei; die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Interessierte können sich bis zum Vortag der Veranstaltung bevorzugt per E-Mail an gesundheitsforum.bc@sana.de oder telefonisch (Montag bis Freitag) unter 07351 55-9000 anmelden.

Weiterführende Informationen unter www.sana.de/biberach.

Dr. med. Dirk Wernerus

Dr. Dirk Wernerus informiert am 12. November über Arthrose an Hüft- und Kniegelenk.

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Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach

Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.500 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen circa 45.900 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.200 Mitarbeitende. Als #1 Partner für Gesundheit sowie attraktiver Arbeitgeber in der Region übernimmt das Klinikum Verantwortung – für eine verlässliche, sektorenübergreifende Versorgung im ländlichen Raum. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.

Über die Sana Kliniken AG