"Pflege ist Kopf, Herz und Bauchgefühl“
Am 12. Mai ist Tag der Pflegenden: Sana Kliniken Niederlausitz engagieren sich für Patientenwohl
- Internationaler Tag der Pflegenden am 12. Mai 2025
- Anke Scholz und Isabell Fink gehören zu den Pflegeprofis der Sana Kliniken Niederlausitz
- Was gute Pflegekräfte brauchen und was für Patienten wichtig ist
Rund 900 Pflegekräfte kümmern sich in den Sana Kliniken Niederlausitz um das Wohl der Patienten. Mit Kompetenz, Erfahrung und einer großen Portion Empathie sind sie rund um die Uhr im Einsatz. Zwei von ihnen sind Isabell Fink und Anke Scholz. Sie sind beste Beispiele dafür, wie facettenreich Pflege ist.
Die Pflegekräfte der Sana Kliniken Niederlausitz sind echte Multitalente: Sie wechseln Verbände und verabreichen Medikamente, helfen beim Waschen, Anziehen und Essen, haben offene Ohren für Patienten, Angehörige und Kollegen. Sie dokumentieren akribisch jeden einzelnen Arbeitsschritt, behalten die Entwicklung jedes einzelnen Patienten wachsam im Auge und helfen, im Notfall Leben zu retten.
„Unsere Patientenbeobachtung unterstützt den ärztlichen Dienst in Entscheidungsfindungen. Therapien und Diagnostiken werden durch unsere Hinweise evaluiert. Wir sind die ersten, die psychische oder physische Veränderungen wahrnehmen. Außerdem kann niemand so gut Wunden zum Heilen bringen wie Pflegekräfte, die durch spezielle Fort- und Weiterbildungen eine große Expertise außerhalb der operativen Wundversorgung besitzen“, zählt Pflegedirektorin Saskia Bünger auf, was Pflege so wertvoll macht, und fügt hinzu: „Wir sind oft Hände, Augen und Stimmen der Patienten, wenn sie etwas nicht mehr selber tun, sehen oder sagen können. Auch sind wir der Anlaufpunkt und Seelsorger der Angehörigen und beziehen sie mit ein. Im Mittelpunkt steht bei allem immer eines: das Wohl des Patienten.“
Anke Scholz ist Teil des Pflegeteams in den Sana Kliniken Niederlausitz. Auf der Ausbildungsstation kümmert sie sich um Patienten und Nachwuchskräfte für die Pflege. Download und Copyright
Mit Herz für Patienten und Auszubildende
Anke Scholz ist eine der Pflegeprofis in den Sana Kliniken Niederlausitz. Sie liebt die Nähe zu den Menschen. „Ich genieße es, bei den Patienten die Körperpflege durchzuführen, weil das die Zeit ist, in der ich ganz viel erfragen und beobachten kann, um den Menschen besser kennenzulernen“, sagt die examinierte Krankenschwester. Anke Scholz gehört schon fast zum Inventar des Krankenhauses. 1994 hat sie ihre Ausbildung im Krankenhaus Senftenberg begonnen und war bis auf einen einjährigen Auslandsaufenthalt in der Schweiz hier tätig.
Als hauptamtliche Praxisanleiterin hat sie in den vergangenen elf Jahren zahlreiche Nachwuchskräfte in ihrer Ausbildung begleitet und neben wichtigen Kenntnissen und Fertigkeiten auch viele Werte vermittelt. „Pflege ist Kopf, Herz und Bauchgefühl“, hat sie den Pflegekräften von morgen dabei nicht nur einmal mit auf den Weg gegeben. „Man lernt ein Leben lang – vor allem ganz viel aus Erfahrung. Es ist wichtig, die Entwicklung und den Zustand des Patienten gut zu beobachten, auf sein Bauchgefühl zu vertrauen und im Zweifel lieber noch ein zweites oder drittes Mal nach dem Patienten zu schauen“, erklärt sie, was verantwortungsvolle Pflege ausmacht. Im Herbst 2024 hat sie sich bewusst dafür entschieden, in den Stationsalltag zurückzukehren, um wieder näher an den Patienten sein und ihren Behandlungsweg intensiver begleiten zu können. Seither engagiert sie sich auf der Integrierten Ausbildungsstation, die zur Klinik für Kardiologie und Rhythmologie gehört. Mit ganz viel Herz ist Anke Scholz hier für die Patienten und die Auszubildenden, die hier sehr intensiv die einzelnen Aspekte der Pflege kennenlernen, im Einsatz. „Ich finde es wichtig, nicht in Routinen zu verfallen und offen für Neues zu bleiben. Es gibt kein Schema F. Jeder Patient ist anders und hat individuelle Bedürfnisse“, sagt die Krankenschwester.
Isabell Fink ist Stationsleiterin im Zentrum für psychosoziale Gesundheit der Sana Kliniken Niederlausitz. Download und Copyright
Unterstützung in schwierigen Lebensphasen
Nähe, Empathie, Kompetenz und Vertrauen zählen auch in der Psychiatrie. Isabell Fink arbeitet seit dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin in den Sana Kliniken Niederlausitz im Zentrum für psychosoziale Gesundheit (ZfpG). 2023 hat sie ihre Weiterbildung zur Fachpflegerin für Psychiatrie gemeistert und studiert derzeit berufsbegleitend Pflegemanagement an einer Fernuniversität. „Ich habe durch meine Mutter als Kind mitbekommen, was es bedeutet, in der Pflege zu arbeiten, und schon während der Schulzeit verschiedene Praktika in der Pflege gemacht. Mir war immer klar, dass ich etwas mit Menschen machen möchte“, erklärt Isabell Fink, was ihren Berufswunsch geprägt hat, und fügt hinzu: „In meinem Beruf kann ich den Genesungsprozess meiner Patienten begleiten und sie in einer schwierigen Lebensphase unterstützen.“
Seit Anfang des Jahres ist sie Stationsleiterin und trägt damit nicht nur Verantwortung für die Patienten, sondern auch für das Team. „Ich wollte neben den organisatorischen Aufgaben als Stationsleiterin unbedingt weiter am Patientenbett arbeiten. Wir haben im Zentrum oft mit schweren Lebensgeschichten zu tun und leisten sehr viel Beziehungsarbeit. Mit ist dabei neben Einfühlungsvermögen und Respekt vor allem ein würdevoller Umgang mit den Patienten, die gerade Hilfe brauchen, wichtig“, sagt die junge Frau. Die Arbeit mit den Patienten liegt ihr genauso am Herzen wie die gute Zusammenarbeit in dem interdisziplinären Team aus Pflegenden, Therapeuten, Psychologen und Ärzten.
Abwechslungsreich. Anspruchsvoll. Vielfältig.
Sie mag den Abwechslungsreichtum in ihrem Beruf und die Tatsache, dass kein Dienst so ist wie der andere. Durch das Pflegemanagement-Studium wird ihr Aufgabenfeld noch vielfältiger und anspruchsvoller. „Ich freue mich darüber, mitgestalten und etwas bewirken zu können – deswegen habe ich mich für das Studium entschieden. Es geht mir auch darum, darüber aufzuklären, was der Pflegeberuf bedeutet und ihn noch attraktiver zu machen.“ Isabell Fink und Anke Scholz leben wie viele andere Pflegekräfte in den Sana Kliniken Niederlausitz jeden Tag vor, wie wertvoll Pflege ist – Tag und Nacht, an Wochenenden, Feiertagen und in der Urlaubszeit sind die Pflegeprofis im Einsatz. Mit Herz, Empathie und Engagement.