Pflege mit Herz, Empathie und Engagement
Zum Tag der Pflege: Pflegekräfte im Sana-Herzzentrum Cottbus engagieren sich für Patientenwohl
- Internationaler Tag der Pflegenden am 12. Mai 2025
- Anna Götze und Stefanie Heintke gehören zu den Pflegeprofis im Sana-Herzzentrum Cottbus
- Was gute Pflegekräfte brauchen und was für Patienten wichtig ist
Die Spitzenmedizin im Sana-Herzzentrum Cottbus funktioniert nicht ohne Pflege auf höchstem Niveau. Mit Kompetenz, Erfahrung und einer großen Portion Empathie kümmern sich die Pflegeprofis der Klinik Tag und Nacht um schwerkranke und frisch operierte Patienten. Anna Götze und Stefanie Heintke gehören seit mehr als 10 Jahren zum Pflegeteam. Ihre Entscheidung für die Arbeit in der Spezialklinik hat gute Gründe.
Die Pflegeprofis im Cottbuser Herzzentrum sind echte Multitalente: Sie wechseln Verbände und verabreichen Medikamente. Sie helfen beim Waschen, Anziehen und Essen, haben offene Ohren für Patienten, Angehörige und Kollegen. Sie dokumentieren akribisch jeden einzelnen Arbeitsschritt, behalten die Entwicklung jedes einzelnen Patienten wachsam im Auge und helfen im Notfall, in Windeseile Leben zu retten. Alltag für Pflegefachkräfte wie Stefanie Heintke und Anna Götze von der Station 2 der Spezialklinik. Die beiden sind Teil des Teams, das 2021 den Titel „Brandenburgs beliebteste Pflegeprofis“ bei einem bundesweiten Online-Wettbewerb vom Verband der Privaten Krankenversicherung geholt hat. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen versorgen sie auf der Station 2 rund um die Uhr die Patienten der Herzchirurgie. Viele von ihnen haben große Eingriffe am offenen Herzen hinter sich, sind hochbetagt und häufig kommen zur Herzerkrankung noch andere chronische Leiden hinzu.
Anna Götze und Stefanie Heintke gehören zu den Pflegeprofis im Sana-Herzzentrum Cottbus. Mit Herz, Kompetenz und Empathie kümmern sie sich um die Patienten, die in der Spezialklinik behandelt werden.
Pluspunkt für familiäre Atmosphäre
„Unsere Patienten müssen nach der Operation oft vieles neu lernen und sind nicht so schnell wieder mobil und selbstständig“, sagt Stefanie Heintke. Die gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin arbeitet seit Oktober 2010 in der Lausitzer Spezialklinik. Schon früh schlug das Herz der Spreewälderin für die Medizin. „Mein Opa wurde im Sana-Herzzentrum Cottbus behandelt und ich fand schon damals die Atmosphäre toll“, erinnert sie sich. Nach ihrer Ausbildung in Berlin kehrte sie in ihre Lausitzer Heimat zurück und entschied sich ganz bewusst für das SHC: „Ich mag die familiäre Atmosphäre hier. In unserem kleinen Haus kennt sich jeder und die Abläufe.“
Hilfe mit Herz
Ihrer Kollegin Anna Götze geht es da ähnlich. Die junge Frau hat 2014 ihre Ausbildung im Herzzentrum begonnen und ist der Klinik seither treu geblieben. „Mein Opa war früher ebenfalls Patient hier und meine Mutter hat immer erzählt, wie beeindruckt und zufrieden sie mit der Behandlung waren“, blickt die Lausitzerin zurück. Wie es ist, für andere dazu sein, hat Anna Götze schon früh gelernt, weil sie von ihren Eltern in die Pflege ihrer Großeltern einbezogen wurde. „Mich hat das Medizinische sehr interessiert – auch durch die vielen Krankenhausbesuche. Ich bin in die Pflege gegangen, weil ich gehofft habe, meiner Familie mit Fachkompetenz helfen zu können“, erzählt die Gesundheits- und Krankenpflegerin. Der Plan ist aufgegangen: Angehörige und Freunde rufen oft bei ihr an und holen sich einen Rat. Anna Götze hilft gern – nicht nur ihren Bekannten und Verwandten, sondern natürlich vor allem auch den Patienten im Herzzentrum: „. Es ist schön zu sehen, wenn ältere und multimorbide Patienten wieder Stück für Stück in den Alltag zurückfinden und von Tag zu Tag Fortschritte machen.“
In sicheren Händen
Mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen ist die Pflegerin inzwischen als Praxisanleiterin zur Begleiterin von Nachwuchskräften geworden. „Eine Pflegefachkraft sollte in der Lage sein, sich in andere hineinzuversetzen und trotz des stressigen Alltags fürsorglich bleiben und aufmerksam beobachten. Für die Patienten und ihre Angehörigen ist es wichtig, dass sie sich wahrgenommen fühlen und wir ihnen Sicherheit geben.“ Empathie ist auch für Stefanie Heintke eine der größten Stärken in der Pflege – und mindestens genauso wichtig seien Flexibilität, Teamfähigkeit, kollegiales Denken und Stressresistenz. „Hier ist schnelles Handeln gefragt und jeder Tag ist anders“, sagt die stellvertretende Stationsleiterin, die nicht nur mit Herz für die Patienten, sondern auch für ihr Team Verantwortung übernimmt. Ihre Entscheidung für die Pflege haben die beiden trotz langjähriger Schichtarbeit, manchem Kopfstand bei der Organisation des Familienlebens und des hohen Anspruchs an ihren Beruf keinen Tag lang bereut. Mit Herz kümmern sie sich gemeinsam mit den anderen SHC-Pflegeprofis um diejenigen, die Unterstützung brauchen – Tag und Nacht, an Wochenenden, Feiertagen und in der Urlaubszeit – damit Herzpatienten die Chance auf mehr Lebenszeit und eine neue Lebensqualität gewinnen.
Über das Sana-Herzzentrum Cottbus
Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist ein modernes Krankenhaus, das auf die Versorgung von kardialen Erkrankungen spezialisiert ist. Die Klinik im Herzen der Lausitz bieten medizinisch-pflegerische Leistungen auf höchstem Niveau. Jährlich lassen sich mehr als 4.500 Patienten herzchirurgisch und kardiologisch stationär durch die versierten Mediziner behandeln. Moderne Technik und innovative Therapiekonzepte für den Patienten gewährleisten größtmögliche Sicherheit und beste Langzeitergebnisse. Dabei steht das Sana-Herzzentrum Cottbus für ausgezeichnete Herzmedizin und erreicht im Ranking Deutschlands beste Krankenhäuser bundesweit Platz 2. Die Klinik für Herzchirurgie ist im Jahr 2022 bereits das dritte Mal in Folge als beste Herzchirurgie Deutschlands vom FAZ-Institut auszeichnet worden. Bei der Anwendung der kathetergestützten Aortenklappenimplantation (TAVI) über die Leistenvene zählt die Cottbuser Spezialklinik mit mehr als 5.000 behandelten Patienten sogar zur Weltspitze.