Pflegefachhelfer erhielten Zeugnisse
Großteil der Absolventen bleibt dem Krankenhaus Rummelsberg erhalten
Sie haben es geschafft: 14 Pflegefachhelfer erhielten am Krankenhaus Rummelsberg ihre Urkunden. Die einjährige Ausbildung ist der Startschuss in die Pflege – und in Rummelsberg gelebte Integration. Schließlich verteilen sich die Absolventen auf acht Nationen. Die gute Nachricht: der Großteil der Pflegefachhelfer bleibt der Klinik erhalten!
Aus Algerien, Armenien, Irak, Italien, Philippinen, Madagaskar, Pakistan und Deutschland stammen die 14 Absolventen, die erfolgreich die einjährige Ausbildung an der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe in Rummelsberg absolviert haben. Vor einem Jahr hatten sich insgesamt 18 Männer und Frauen auf den Weg gemacht. Zwei von ihnen haben die Abschlussprüfung leider nicht geschafft und zwei die Probezeit nicht bestanden. „Ihr sendet ein starkes Signal, an all die Menschen, die Migration nur als Problem wahrnehmen - und dabei die Chancen übersehen. Ihr seid ein tolles Team und könnt wirklich stolz auf euch sein!“, richtete sich Schulleiter David Weichselbaum direkt an die Klasse. Sieben Personen werden am Krankenhaus Rummelsberg die dreijährige Ausbildung zum Pflegefachmann bzw. zur Pflegefachfrau folgen lassen, drei von ihnen werden als Pflegefachhelfer an der Klinik arbeiten. Eine Person wird ein Medizinstudium beginnen und die restlichen drei wurden im Uniklinikum Erlangen ausgebildet und fangen dort als Pflegefachhelfer an.
Bei der Abschlussfeier sprach Pflegedirektorin Ines Böhm von einem besonderen Tag für die Pflege. Sie gab den erfolgreichen Auszubildenden mit auf den Weg „neugierig und engagiert zu bleiben.“ Wissen, Können, Menschlichkeit und Empathie seien für den Job in der Pflege unverzichtbar, so Böhm. „Pflege ist nicht nur der Beruf. Pflege ist Berufung – und wer sie mit Herz ausführt, verändert Leben“, so Ines Böhm. Luca Funke sprach stellvertretend für die Klasse und hinterließ Eindruck mit seiner Rede. Er betonte, dass Pflege nicht laut sein muss, um groß zu wirken und schloss mit den Worten: „Pflege verändert Leben, auch unser eigenes.“ Klassenleiterin Hannah Jakob herzte ihre Schülerinnen und Schüler bei der Übergabe der Zeugnisse und lobte den tollen Zusammenarbeit, die gegenseitige Unterstützung und die sehr wenigen Fehltage. Sie überreichte ein Examenshütchen mit Inhalt als Geschenk für ihre Absolventen. Dazu gab es einen Umschlag mit persönlichen Nachrichten. Sowohl Schüler als auch Lehrer freuen sich nun auf ein kurzes Durchschnaufen, bevor am 1. September der nächste Jahrgang in der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe startet.
Haben allen Grund zur Freude: Die 14 Pflegefachhelferinnen und –helfer, die ihre Urkunden erhalten haben. Für einen Großteil von ihnen geht der Weg am Krankenhaus Rummelsberg weiter.
Über das Krankenhaus Rummelsberg
Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.000 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 150 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter www.krankenhaus-rummelsberg.de.