Offenbach,
28
Januar
2026
|
16:34
Europe/Amsterdam

Prävention statt späterer Behandlung: Sana Klinikum Offenbach übernimmt Verantwortung für mehr Sicherheit junger Menschen

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Wie schnell ein einziger Moment das ganze Leben verändern kann, wurde beim Präventionsprogramm P.A.R.T.Y. – „Prevent Alcohol and Risk Related Trauma in Youth“ am Sana Klinikum Offenbach eindrücklich deutlich. Schülerinnen und Schüler erhielten im Rahmen eines Klinikbesuchs realistische Einblicke in die Folgen von Alkohol- und risikobedingten Unfällen und in die Arbeit der Unfallchirurgie, die täglich mit den oft schwerwiegenden Konsequenzen solcher Ereignisse konfrontiert ist.

Das international etablierte Präventionskonzept verbindet medizinische Aufklärung mit persönlichen Erfahrungsberichten und dem direkten Kontakt zu Einsatzkräften wie Polizei, Rettungsdienst und Klinikpersonal. Nach einer Einführung und fachlichen Beiträgen, unter anderem durch die Polizei Frankfurt am Main, durchliefen die Jugendlichen in Gruppen verschiedene Stationen am Klinikum. Besonders eindrücklich war der Austausch mit ehemaligen Traumapatient:innen, die von ihren Lebenswegen nach schweren Unfällen berichteten.

Für das Sana Klinikum Offenbach ist dieses Engagement weit mehr als eine Einzelveranstaltung. Als Krankenhaus der Maximalversorgung trägt es eine besondere gesellschaftliche Verantwortung, nicht nur in der Behandlung schwerverletzter Menschen, sondern auch in der Prävention. Gerade die Unfallchirurgie erlebt täglich, welche langfristigen körperlichen und seelischen Folgen Verkehrsunfälle, Alkoholmissbrauch und riskantes Verhalten haben können.

„Wir sehen jeden Tag, wie einschneidend vermeidbare Unfälle das Leben junger Menschen und ihrer Familien verändern können. Präventionsarbeit ist deshalb für uns kein Zusatz, sondern Teil unseres medizinischen und gesellschaftlichen Auftrags“, betont Prof. Dr. med. Richard Sellei, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Sana Klinikum Offenbach.

Das P.A.R.T.Y.-Programm zeigt, wie medizinische Expertise, polizeiliche Präventionsarbeit und persönliche Erfahrungen wirkungsvoll zusammengeführt werden können. Ziel ist es, junge Menschen zu befähigen, Risiken bewusster einzuschätzen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen bevor es zu einem Notfall kommt.

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Vertreter:innen der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Sana Klinikum Offenbach und von der Polizei Frankfurt: (v.l.) Lore Bock, Prof. Dr. Richard Sellei, Ramona Börger, Elena Wagenleitner, Tanja Bachmann, Dr. Mario Gotta. 
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Über das Sana Klinikum Offenbach 

Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 27 Fachkliniken, 13 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 2.300 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 39.000 stationäre und 74.000 ambulante Patienten mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patienten nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeiter an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit ab-wechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie so-wohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.

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