Sana Kliniken Niederlausitz regional erste Adresse für Schwerverletzte im Süden Brandenburgs:
Sana Klinikum Senftenberg als Regionales Trauma-Zentrum in Südbrandenburg erfolgreich re-zertifiziert
• Sana Kliniken Niederlausitz sind wichtiger Partner im Trauma-Netzwerk der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie
• Niederlausitzer Gesundheitsversorger für weitere drei Jahre als Regionales Trauma-Zentrum re-zertifiziert
• Sana Kliniken Niederlausitz erfüllen hohe personelle, strukturelle und apparative Standards für Versorgung von Schwerverletzten
Senftenberg/Lauchhammer, 8. November 2023. Die Sana Kliniken Niederlausitz bleiben in der Region Senftenberg, Lauchhammer und Elbe-Elster die erste Adresse für die Versorgung von Schwerverletzten. Der größte Gesundheitsversorger der Niederlausitz wurde im Trauma-Netzwerk der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie für drei weitere Jahre als Regionales Trauma-Zentrum re-zertifiziert. Als regional bedeutsamer Akteur im Trauma-Netzwerk erfüllen die Sana Kliniken Niederlausitz die hohen Anforderungen, die in Bezug auf qualifiziertes Personal, Krankenhausausstattung und die strukturierte Behandlung für eine optimale Versorgung von Schwerverletzten gelten.
„Die Struktur der Trauma-Netzwerke in Deutschland hat das Ziel, Schwerverletzte bestmöglich, korrekt und zügig zu versorgen und damit ihre Lebensqualität und Überlebensraten zu verbessern. Wir versorgen als Regionales Traumazentrum im Trauma-Netzwerk Brandenburg-Süd Schwerverletzte aus dem Raum Senftenberg und Lauchhammer bis weit in den Elbe-Elster-Kreis hinein“, erklärt Dr. Christian Schmidt, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, Hand- und Plastische Chirurgie und betont: „Die Re-Zertifizierung durch die Akademie der Unfallchirurgie ist eine Auszeichnung für das gesamte Haus. Wir sind sehr stolz darauf, dass es uns gelungen ist, die Qualitätsstandards nachzuweisen und die Rezertifizierung für drei Jahre ohne Auflagen erteilt wurde.“
Mit der Einstufung als Regionales Trauma-Zentrum spielen die Sana Kliniken Niederlausitz eine Schlüsselrolle zwischen lokalen und überregionalen Zentren innerhalb der Trauma-Netzwerk-Region Brandenburg Süd. Bundesweit gibt es 52 Trauma-Netzwerke der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie. Ziel ist eine zügige und qualitativ hochwertige Versorgung von Schwerverletzten rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr und die Sicherstellung, dass jeder Patient in dem Trauma-Zentrum versorgt wird, dass der Schwere seiner Verletzungen angemessen ist. Die qualitative Einstufung der Netzwerk-Akteure ist auch eine wesentliche Entscheidungsgrundlage für Rettungskräfte. Die Zentren innerhalb einer Netzwerkregion kooperieren nicht nur im Notfall, sondern profitieren auch von gemeinsamen Fortbildungen und regelmäßigem Austausch. Pro Jahr wird in den Sana Kliniken Niederlausitz für 45 und 50 schwerverletzte Patienten das Schockraummanagement ausgelöst. „Die Tendenz ist steigend, weil wir zunehmend eine etablierte Adresse für die Rettungsdienste der Region sind“, sagt Dr. Christian Schmidt.
Ziel der Einstufung als Regionales Trauma-Zentrum der Sana Kliniken Niederlausitz ist eine zügige und qualitativ hochwertige Versorgung von Schwerverletzten rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.
„Die Anforderungen für die Re-Zertifizierung zu erfüllen, ist ein gemeinsamer Kraftakt aller Fachabteilungen der Sana Kliniken Niederlausitz“, betont der Chefarzt und erklärt: „In der Unfallchirurgie laufen die Fäden zwar zusammen, aber wir brauchen die Notaufnahmen genauso wie die Anästhesie, die Intensivmedizin und alle anderen Fachabteilungen. Denn wenn der Verletzte ein Kind ist, brauchen wir das Team der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, wenn es eine Schwangere ist, dann die Gynäkologie und wenn die Person Verletzungen im Brauchraum hat, dann ist die Viszeralchirurgie gefragt.“ Das multiprofessionelle Zusammenspiel und die interdisziplinäre Zusammenarbeit des gesamten Teams der Sana Kliniken Niederlausitz reicht darüber hinaus bis zur Funktionsdiagnostik, wo Schwerverletzte mit modernster Technik untersucht werden, und hinein in die Verwaltung, die die entsprechende Qualifizierung der Ärzte und Pflegekräfte durch das Weiterbildungsmanagement fördert.
„Wir sind als Regionales Trauma-Zentrum nicht nur in der Lage und berechtigt, schwerverletzte Menschen zu versorgen, sondern können auch die entsprechende Qualität nachweisen, sowohl strukturell und organisatorisch als auch bei der Überprüfung unserer Behandlungsergebnisse im Trauma-Register, in dem die Versorgungsqualität jedes Patienten erfasst wird“, unterstreicht Dr. Christian Schmidt.
Dr. Christian Schmidt, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, Hand- und Plastische Chirurgie, hat das feste Ziel, mit dem Regionalen Traumazentrum im Trauma-Netzwerk Brandenburg-Süd Schwerverletzte aus dem Raum Senftenberg und Lauchhammer bis weit in den Elbe-Elster-Kreis hinein, bestmöglich, korrekt und zügig zu versorgen und damit ihre Lebensqualität und Überlebensraten zu verbessern.