Coburg,
15
Juli
2025
|
15:11
Europe/Amsterdam

Sana Kliniken Oberfranken informieren zu Neubauvorhaben

Projekt schreitet voran

Zusammenfassung
  • Der Neubau des Sana Klinikums Coburg befindet sich im Zeitplan, trotz Überarbeitungen infolge der Insolvenz der Regiomed Kliniken GmbH, und wird weiterhin konsequent vorangetrieben.
  • Im ersten Halbjahr wurden Bedarfsplanung und Festlegung der notwendigen Kapazitäten (550 stationäre Betten und 38 tagesklinische Plätze) erfolgreich abgeschlossen, in enger Zusammenarbeit mit dem bayerischen Gesundheitsministerium und der Regierung Oberfranken
  • Nach Abschluss des Funktions- und Raumprogramms folgt die Ausschreibung für einen Generalplaner, Fördermittel werden für 2027 beantragt, Baubeginn soll voraussichtlich 2028 sein, die Bauzeit wird auf etwa fünf Jahre geschätzt.
Cluster GF Melanie John

Der geplante Neubau des Sana Klinikums Coburgs befindet sich im vorgesehenen Zeitplan. Darüber informiert die Geschäftsführerin der Sana Kliniken Oberfranken, Melanie John. Das Projekt erfährt infolge der Insolvenz der Regiomed Kliniken GmbH eine Überarbeitung, wird aber von Sana konsequent vorangetrieben.

In der ersten Jahreshälfte lag der Fokus auf der Überprüfung und Aktualisierung des Bedarfs für die zukünftige stationäre Versorgung. In enger Abstimmung mit dem bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege sowie der Regierung von Oberfranken, konnte dieser Prozess erfolgreich abgeschlossen werden: Mit der Bedarfsfeststellung durch den Krankenhausplanungsausschuss ist ein bedeutender Meilenstein für das Vorhaben erreicht. Demnach sind nunmehr 550 stationäre Betten und 38 tagesklinische Plätze, die sich auf die Bereiche Schmerzmedizin, Geriatrie und teilstationäre Dialyse beziehen, als bedarfsnotwendig festgesetzt worden.

Derzeit wird das konkrete Funktions- und Raumprogramm ausgearbeitet. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, erfolgt die Ausschreibung zur Auswahl eines Generalplaners. Nach dessen Beauftragung wird das Funktions-und Raumprogramm in eine konkrete Planung überführt und der Fördermittelantrag gestellt.

„Ich bedanke mich beim Freistaat Bayern und dem Gesundheitsministerium für die konstruktive Begleitung des Projekts und das klare Bekenntnis zum Neubau des Coburger Klinikums auch mit Blick auf die schwierigen zurückliegenden Jahre. Es ist überaus positiv, dass wir auch für dieses Vorhaben auf einen verlässlichen Partner zählen können“, so Geschäftsführerin Melanie John.

Nach aktueller Planung rechnet der Klinikbetreiber damit, die Fördermittel im Jahr 2027 beim Freistaat Bayern beantragen zu können. Der Baustart ist – vorbehaltlich der weiteren Entwicklungen -  für das Jahr 2028 vorgesehen. Die Bauzeit wird mit etwa fünf Jahren kalkuliert.

Neben dem Kerngebäude, welches derzeit höchste Priorität hat, werden auch ambulante Strukturen, Räumlichkeiten für Kooperationspartner sowie Flächen für die Aus-, Fort- und Weiterbildung und die Sana Medical School mitgedacht.

Sana Klinikum Coburg

Bild: Der Altbau des Sana Klinikums Coburg.

Über die Sana Kliniken Oberfranken

Unter dem Dach der Sana Kliniken Oberfranken vereinen sich drei Kliniken an den Standorten Coburg, Lichtenfels und Neustadt bei Coburg sowie zahlreiche Medizinische Versorgungszentren in den Landkreisen Coburg und Lichtenfels. Mit über 900 stationären Betten sowie tagesklinischen Behandlungsplätzen bieten die Sana Kliniken Oberfranken ein breites Leistungsspektrum. Rund 3.250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern auf hohem medizinischen und pflegerischen Niveau die Gesundheitsversorgung in der Region.

Über die Sana Kliniken AG