Coburg,
28
Juli
2025
|
08:20
Europe/Amsterdam

Sana Klinikum Coburg erneut als Traumazentrum rezertifiziert

Zusammenfassung
  • Das Sana Klinikum Coburg wurde kürzlich erfolgreich als regionales Traumazentrum rezertifiziert, was die Einhaltung hoher Qualitätsstandards in der Versorgung schwerverletzter Patienten bestätigt.
  • Durch enge interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche wird eine schnelle und effiziente Behandlung in kritischen Situationen gewährleistet, was sich in einer niedrigen Sterblichkeitsrate widerspiegelt.
  • Das Traumazentrum erfüllt zahlreiche Kriterien wie 24/7-Notaufnahme, Fachdisziplinen, Blutdepots und Teilnahme an Qualitätssicherungsprogrammen, um die bestmögliche Versorgung und Überlebenschancen für Unfallopfer sicherzustellen.

Das Sana Klinikum Coburg wurde kürzlich als regionales Traumazentrum rezertifiziert. Die erfolgreiche Verteidigung dieser Auszeichnung durch die  Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) bestätigt die Einhaltung hoher Qualitätsstandards in der Versorgung von Patienten mit schweren und lebensbedrohlichen Verletzungen.

Unter dem Dach des Traumazentrums arbeiten verschiedene Fachbereiche eng zusammen, darunter die Notaufnahme, Anästhesie und Intensivmedizin, die Bauchchirurgie, die Unfallchirurgie und die Radiologie. In Abhängigkeit der jeweiligen Verletzung stehen weitere Fachrichtungen wie beispielsweise die Gefäßchirurgie, die Thoraxchirurgie und die Urologie ergänzend zur Verfügung Durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit wird eine effiziente Versorgung der Patienten sichergestellt - in Situationen, bei denen jede Minute zählt.

„Die ohne jede Beanstandung absolvierte Rezertifizierung ist für uns eine Bestätigung unserer kontinuierlichen Qualitätsarbeit und unseres Engagements für die Sicherheit unserer Patienten“, erläutert Chefarzt Professor Stefan Piltz. „Es ist eine Teamleistung, auf die wir stolz sind. Gemeinsam setzen wir alles daran, Verletzten die bestmögliche Behandlung zu bieten. Die Zahlen der letzten zehn Jahre belegen, dass bei Schwer-und Schwerstverletzten die Sterblichkeitsrate am Klinikum Coburg unter dem unfallbedingt zu erwartenden Wert liegt.  Dies lässt sich nur mit gut eingespielten Abläufen und viel Expertise erreichen.“

Sein Ziel ist es, auch künftig höchste Standards in der Versorgung sicherzustellen. Im Traumazentrum betrifft dies vor allem Patienten mit Brustkorb-, Bauch- und Wirbelsäulenverletzungen.

Die Zertifizierung als Traumazentrum bedeutet, dass das Sana Klinikum Coburg zahlreiche Kriterien erfüllt, die eine schnelle, koordinierte und fachübergreifende Behandlung bei schweren Verletzungen gewährleisten. Dazu zählen unter anderem: die Aufnahme von Schwerverletzten Patienten rund um die Uhr, das Vorhalten von weiteren Fachdisziplinen inklusive eines eigenen Blutdepots neben der Unfallchirurgie und Anästhesie und die verpflichtende Mit- und Weiterbehandlung von Patienten im Verbund des Traumanetzwerkes Oberfranken. Auch die Teilnahme an einer externen Qualitätssicherung durch das Traumaregister der DGU sowie die Beteiligung an spezifischer Aus-, Fort- und Weiterbildung und Studien tragen wesentlich dazu bei, möglichst vielen Unfallopfern das Überleben zu sichern und die bestmögliche Wiederherstellung ihrer Körperfunktionen zu gewährleisten. „Gerade das ist es, was uns antreibt: Menschen in absolut kritischen Situation zu helfen. Und wir freuen uns von Herzen, wenn jemand trotz schwerer Verletzungen nach einiger Zeit wieder gut im Leben zurechtkommt“, beschreibt Professor Piltz den Antrieb seines Teams.

Rezertifizierung Traumazentrum

Bild (von links): Oberarzt Dr. Maik Behnke, der die Rezertifizierung maßgeblich koordinierte und Chefarzt Professor Dr. Stefan Piltz (SKOF)