Coburg,
04
Juli
2025
|
11:25
Europe/Amsterdam

Sana Klinikum Coburg setzt neue Maßstäbe in der Gefäßmedizin

Neue AngioSuite feierlich eingeweiht

Zusammenfassung
  • Das Sana Klinikum Coburg hat im April 2025 die Klinik für Gefäßmedizin eröffnet, die seitdem ein hohes Patientenaufkommen und eine stetige Erweiterung des Leistungsspektrums verzeichnet. Die neue AngioSuite, ein Hybrid-Labor für Gefäßinterventionen und -operationen, konnte nun nach nur sechs Monaten Bauzeit in Betrieb genommen werden.
  • Die Investition in moderne Technik und hochqualifiziertes Personal unterstreicht den Anspruch des Klinikums, eine erstklassige Versorgung auf höchstem Niveau zu bieten.
  • Das Team wurde durch neue angiologisch tätige Fachärzte verstärkt, und die Einführung einer ambulanten Sprechstunde im MVZ Coburg im Juli 2025 fördert die Vernetzung zwischen stationärer und ambulanter Versorgung, was die gefäßmedizinische Betreuung in der Region deutlich verbessert.

Vor nur drei Monaten eröffnete das Sana Klinikum Coburg die Gefäßmedizin. Der Start gelang - mit Inbetriebnahme der hochmodernen biplanen Angiographie-Anlage und neuen Kollegen wird nun das Leistungsspektrum der Klinik für Gefäßmedizin komplettiert.

Die Klinik für Gefäßmedizin am Sana Klinikum Coburg wurde bereits zum 1. April 2025 etabliert und ab dem ersten Tag wurden gefäßmedizinische Patienten auf definiertem Qualitätsniveau versorgt. Das Telefon der „Gefäßhotline“ steht kaum still und die der Fachrichtung zugeordneten stationären Betten wurden bereits nach wenigen Wochen aufgestockt.

„Die hohe Nachfrage bestätigt, dass die Entscheidung zur Ansiedlung der Gefäßmedizin in Coburg richtig war. Wir reagieren auf den Bedarf und schaffen, in Verbindung mit der am Standort bereits vorhandenen Fachkliniken und -experten, ein attraktives medizinisches Angebot auf höchstem Niveau für die gesamte Region“, beschreibt Geschäftsführerin Melanie John.

Nach nur etwa sechsmonatiger Planungs- und Bauzeit konnte die neue AngioSuite, ein Hybrid-Labor sowohl für Gefäßinterventionen als auch –operationen, am 2. Juli offiziell in Betrieb genommen werden. Alle Projektbeteiligten sind sich einig: Der außergewöhnlich schnelle Realisierungsprozess ist Ausdruck einer hervorragenden Teamleistung. Die Anlage bietet zudem optimale Bedingungen auch für neuroradiologische Eingriffe, sodass auch das Neuro-Zentrum an Standort Coburg profitiert.

Die Investition in das medizinische Portfolio untermauert den Anspruch der Sana Kliniken im Engagement in der Vestestadt: „Auch wenn die aktuelle Gebäudehülle etwas in die Jahre gekommen ist – im Innenleben können wir mit hochqualifizierten Kolleginnen und Kollegen, flankiert von zunehmend innovativer Technik, die bestmögliche Patientenversorgung bieten“, so Melanie John.

Dass die Erweiterung der bestehenden Fachbereiche um die Klinik für Gefäßmedizin im Bestandsbau des Klinikums keine leichte Aufgabe war, wird zur Einweihung der neuen Anlage ebenfalls deutlich. Umso größer ist die Dankbarkeit für die notwendigen Kompromisse, die der Zuwachs seit April von den Beteiligten forderte. „Wir sind in den letzten Monaten zusammengewachsen – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne“, formuliert Chefarzt Dr. Marcus Thieme. In enger kollegialer Abstimmung insbesondere mit der Kardiologie wurde die Nutzung vorhandener Räumlichkeiten und Ressourcen bestmöglich abgestimmt und organisiert.

Dass die Klinik für Gefäßmedizin unter der Leitung von Chefarzt PD Dr. Marcus Thieme dabei durchaus Strahlkraft entwickelt, zeigen die jüngsten Teamzuwächse:

Seit dem 1. Juli verstärken drei neue Kolleginnen und Kollegen mit angiologischer Expertise das Team und tragen maßgeblich zur Erweiterung des Leistungsspektrums bei. Im September wird zudem ein weiterer Kollege als Sektionsleiter der Gefäßchirurgie das Team der Gefäßmedizin komplettieren. Derzeit wird dieser Bereich vom leitenden Oberarzt Dr. Andrei Nistor vertreten. Seit dem 1. Juli bietet er zudem eine ambulante Sprechstunde im MVZ in Coburg an, was einen wichtigen Schritt in Richtung einer effizienten Vernetzung zwischen stationärer und ambulanter Versorgung darstellt. Diese patientenorientierte Verzahnung von klinischen und ambulanten Angeboten ist ein zukunftsweisendes Konzept, das die gefäßmedizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten in der Region deutlich verbessert.

Hintergrund:

Als Angiographie wird die radiologische Darstellung von Blut-, im weiteren Sinne auch von Lymphgefäßen, bezeichnet. Nach Einspritzen eines Kontrastmittels über einen Katheter oder eine venöse Kanüle in das jeweilige Gefäß wird eine Serie von Röntgenbildern (Angiogrammen) angefertigt, welche die Verteilung und den Fluss der Markersubstanz verfolgen. Die biplane AngioSuite erlaubt zeitgleiche Aufnahmen in zwei Ebenen, was insbesondere bei komplexen neuroradiologischen Eingriffen, wie etwa der Behandlung von Aneurysmen, arteriovenösen Malformationen oder akuten Schlaganfällen von großem Vorteil ist.

 

Über die Sana Kliniken Oberfranken

Unter dem Dach der Sana Kliniken Oberfranken vereinen sich drei Kliniken an den Standorten Coburg, Lichtenfels und Neustadt bei Coburg und zahlreiche Medizinische Versorgungszentren in den Landkreisen Coburg und Lichtenfels. Mit 909 stationären Betten und 46 tagesklinischen Behandlungsplätzen bieten die Sana Kliniken Oberfranken ein breites Leistungsspektrum. Etwa 3.250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern auf hohem medizinischem und pflegerischem Niveau die Gesundheitsversorgung in der Region.

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