Sana Krankenhaus Bad Doberan lud zum Klinikforum - Dialog über Perspektiven in der Gesundheitsregion
Das Sana Krankenhaus Bad Doberan hat Vertreterinnen und Vertreter aus Medizin, Kommune und regionaler Versorgung zu einem Klinikforum eingeladen. Ziel der Veranstaltung war es, aktuelle Entwicklungen in der Gesundheitsversorgung zu diskutieren, Impulse auszutauschen und die Zusammenarbeit in der Region weiter zu stärken.
Im Rahmen des konstruktiven Dialogs kamen Partner aus der Stadt, dem Landkreis, der Ärzteschaft sowie aus benachbarten Kliniken zusammen, um Chancen und Perspektiven für die Gesundheitsregion zu erörtern. Der fachliche Austausch stand dabei ebenso im Mittelpunkt wie die gemeinsame Suche nach tragfähigen Lösungen für die zukünftige Versorgung.
Michael Jürgensen, Geschäftsführer des Sana Krankenhaus Bad Doberan, begrüßte die Gäste und hob in seiner Rede die positive Entwicklung des Standortes hervor. Seit mehr als fünf Jahren habe die Sana Kliniken AG den Standort in Bad Doberan sukzessive zu einem auch künftig versorgungsrelevanten Grundversorger der Region weiterentwickelt. Die neue Klinikstruktur mit endoprothetischen und geriatrischen Schwerpunkten sorge für eine nachhaltige Fallzahlentwicklung und wirtschaftliche Stabilität. Diese Entwicklung gelte es, auch in gesundheitspolitisch herausfordernden Zeiten konsequent fortzuführen.
Zentrales Zukunftsprojekt ist die Ambulantisierung
Ein zentrales Zukunftsprojekt ist die Ambulantisierung. Mit der Neustrukturierung der Prozesse von der Aufnahme bis zur Entlassung ambulanter Patientinnen und Patienten sowie der Einrichtung eines ambulanten Aufwachbereichs auf Station 2 – ein entsprechender Neubau ist bereits in Planung – schafft das Krankenhaus effizientere und ökonomischere Arbeitsabläufe. Gleichzeitig werden die stationären Bereiche spürbar entlastet.
Ein weiterer Meilenstein ist die strategische Weiterentwicklung im ambulanten Bereich. Die beiden Gesellschaften „MVZ Am Lettowsberg“ und „MVZ RosDOC“ verschmolzen zum 1. Januar 2026 und firmieren nun unter dem neuen Namen „Sana MVZ Rostocker Land“. Damit wird die ambulante Versorgung in der Region strukturell gestärkt und noch enger mit dem Krankenhaus verzahnt.
Jürgensen betonte zudem die Notwendigkeit einer engen Koordination und Kooperation der Krankenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern unter den neuen rechtlichen Rahmenbedingungen.
Als Gastredner unterstrich Carsten Krüger, Kaufmännische Departmentleitung der Universitätsmedizin Rostock, die Bedeutung einer intensiven Zusammenarbeit zwischen der Universitätsmedizin Rostock und den Kliniken im Land. Nur durch eine verlässliche Vernetzung und partnerschaftliche Strukturen könne die medizinische Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern langfristig gesichert werden.
Das Klinikforum machte deutlich: Die Gesundheitsregion steht vor Veränderungen – doch durch Dialog, Kooperation und strategische Weiterentwicklung werden die Weichen für eine stabile und zukunftsfähige Versorgung gestellt.