Schluss mit dem Feuer im Bauch!
- Kostenfreie Patientenveranstaltung zu Reflux am 24. September im Krankenhaus Senftenberg
- Chefchirurg der Sana Kliniken Niederlausitz informiert über Ursachen sowie Diagnostik und Therapie bei Sodbrennen
- Fragestunde mit dem Chefarzt
Brennen in der Brust, unangenehmes Aufstoßen oder Beschwerden beim Schlucken: Reflux ist nicht nur lästig, sondern kann auch schwerwiegende Folgen haben. In der Patientenveranstaltung „Schluss mit dem Feuer im Bauch“ am 24. September, 17 Uhr, im Krankenhaus Senftenberg erklärt Chefarzt Dr. Ahmad Oyais, wie Sodbrennen entsteht und mit welchen diagnostischen und therapeutischen Mitteln Patienten geholfen werden kann.
„Reflux kann verschiedene Auslöser haben. Wir können die Ursachen in der Regel sehr gut mit modernen Mitteln diagnostizieren und behandeln. Oft hilft eine Kombination aus Medikamenten und eine Umstellung des Lebensstils. Wenn das nicht ausreicht, gibt es operative Möglichkeiten“, erklärt Dr. Ahmad Oyais. Der Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer hat bereits seit vielen Jahren Erfahrung in der Behandlung von Reflux-Patienten und steht bei operativen Eingriffen selbst am OP-Tisch.
Über Symptome und Ursachen sowie Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten von Sodbrennen dreht sich die Patientenveranstaltung mit Chefarzt Dr. Ahmad Oyais am 24. September im Krankenhaus Senftenberg.
Zu viel Säure, Stress und Pfunde
Wenn Magensäure in der Speiseröhre aufsteigt, kann das ganz verschiedene Ursachen haben. „Ungünstige Ernährungsgewohnheiten wie zu viel Kaffee, Alkohol, scharfe Gewürze oder allgemein sehr säurehaltige Lebensmittel können Refluxerkrankungen ebenso begünstigen wie Rauchen, Stress und Übergewicht“, erklärt der Chefchirurg. Eine zweite Ursache kann ein Eingeweidebruch, also eine Hernie, in der Magenwand sein. Mit Hilfe moderner Diagnostik gehen die Spezialisten der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie sowie der Chirurgie auf die Suche. Untersuchungsmethoden wie Magenspiegelungen, Computertomographien oder Schluckuntersuchungen können Klarheit bringen. Zusätzlich ist es möglich, mit speziellen Sonden den Druck in der Speiseröhre und über 24 Stunden die Konzentration der Magensäure in der Speiseröhre zu messen.
Therapiemix kann helfen
„Eine Therapie ist in den meisten Fällen ohne Probleme möglich. Unser Ziel ist immer, die Symptome zu lindern und die Speiseröhre zu heilen. Dafür ist es notwendig, den Druck oder Rückfluss der Magensäure zu reduzieren“, betont der Experte. Häufig gelingt das bereits mit Ernährungsumstellung, speziellen Medikamenten und Gewichtsreduktion. Wenn konservative Therapien nicht helfen oder ein Bruch in der Bauchwand die Ursache ist, dann können die Spezialisten in Lauchhammer mit minimalinvasiven Methoden operieren. „Es gibt da verschiedene Methoden zum Verschließen beziehungsweise Verstärken. In der Regel ist Reflux gut behandelbar“, betont der versierte Chirurg.
Kostenfrei und ohne Voranmeldung
In der kostenfreien Patientenveranstaltung am 24. September 2025 gibt Dr. Ahmad Oyais in seinem Vortrag einen Überblick über die Ursachen und Auslöser von Reflux sowie die Möglichkeiten zur Diagnostik und Therapie. Die Veranstaltung findet diesmal im Barbara-Foyer im Erdgeschoss des Krankenhaus Senftenberg statt und beginnt um 17 Uhr. Nach dem Vortrag steht der Chefarzt den Teilnehmenden für individuelle Fragen zum Thema zur Verfügung. Eine Voranmeldung zur Patientenveranstaltung ist nicht notwendig