Dahme-Spreewald,
27
Mai
2026
|
09:03
Europe/Amsterdam

Schluss mit Gelenkschmerzen?!

Achenbach-Krankenhaus informiert über Gelenkersatz

Zusammenfassung
  • Kostenfreie Patienteninformation am 10. Juni im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen
  • Dr. Henrik Naumburger, Leiter des Endoprothetik-Zentrum, informiert über Ursachen, Therapie und modernen Gelenkersatz für Knie und Hüfte
  • Fragerunde für Patienten und Angehörige

Rund acht Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Gelenkverschleiß. Eine schmerzhafte Angelegenheit, die nicht nur Mobilität im Alltag, sondern oft auch Lebensqualität kostet. Bei der kostenfreien Patientenveranstaltung „Schluss mit Gelenkschmerzen?!“ informiert Dr. Henrik Naumburger, Leiter des Endoprothetik-Zentrum im Achenbach-Krankenhaus, am 10. Juni, um 17.30 Uhr, über Ursachen für Gelenkverschleiß, zeigt Behandlungsmöglichkeiten auf und erklärt, wann Gelenkersatz helfen kann.

Wenn jeder Schritt schmerzt, wird vieles im Alltag zur Herausforderung. Aufstehen vom Sofa, der Weg zum Einkaufen, die Treppe zur Wohnungstür: Was früher selbstverständlich war, kostet plötzlich Kraft und Überwindung. Gelenkschmerzen durch Arthrose nehmen Betroffenen oft Stück für Stück die Beweglichkeit und damit ein Stück Lebensqualität. „Viele Menschen kommen dann zu uns, wenn die Schmerzen den Alltag bereits stark einschränken und konservative Therapien nicht mehr den gewünschten Erfolg bringen“, sagt Dr. Henrik Naumburger, Leiter des zertifizierten Endoprothetik-Zentrums Königs Wusterhausen.

Endoprothetik im Achenbach-Krankenhaus


Dr. Henrik Naumburger, Leiter des Endoprothetik-Zentrum im Achenbach-Krankenhaus, erklärt einem Patienten den Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks.

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Wenn Schmerz den Alltag bestimmt

Arthrose ist oft ein schleichender Prozess. Der schützende Knorpel im Gelenk baut sich immer weiter ab. Das Ergebnis: Bewegungen werden zunehmend schmerzhaft und Betroffene immer weniger mobil. Wenn irgendwann jeder Schritt schwerfällt, kann ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk neue Perspektiven schaffen – für mehr Beweglichkeit und mehr Unabhängigkeit im Alltag. „Eine solche Entscheidung muss gut überdacht sein, denn der Eingriff ist irreversibel. Daher nehmen wir uns sehr viel Zeit für eine ausführliche Beratung, schauen uns die Befunde genau an und zeigen dem Patienten mögliche Optionen auf“, betont der erfahrene Orthopäde.

Moderne Endoprothetik – schonend und präzise

Seit dem Jahr 2022 ist das Endoprothetik-Zentrum im Achenbach-Krankenhaus zertifiziert. Das interdisziplinäre Team aus versierten Operateuren, Therapeuten und speziell geschulten Pflegekräften hat den kompletten Behandlungsweg auf das Rapid-Recovery-Programm abgestimmt. Dieses multimodale Konzept fördert die schnellere Erholung nach chirurgischen Eingriffen. Fester Bestandteil ist eine umfangreiche Patientenschule, bei der Betroffene und Angehörige vor dem Eingriff gründlich aufgeklärt werden und unter anderem bereits eine Gangschule absolvieren, damit der Umgang mit den Gehhilfen für die erste Zeit mit dem neuen Ersatzgelenk leichter fällt. „Außerdem arbeiten wir heute in der Gelenkchirurgie mit sehr schonenden, minimalinvasiven Verfahren. Unser Ziel ist es, das umliegende Gewebe möglichst zu schützen und die Belastung für den Körper so gering wie möglich zu halten“, erklärt Dr. Henrik Naumburger.

Endoprothetik im Achenbach-Krankenhaus


Physiotherapie und eine spezielle Gangschule schon vor dem Eingriff sind Teil des Rapid-Recovery-Programms am Achenbach-Krankenhaus. Damit Patienten nach der Gelenksersatz-OP schnell wieder fit sind.

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Schnell wieder in Bewegung kommen

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die frühe Mobilisation nach dem Eingriff. Mit Unterstützung der Physiotherapie beginnen die Patienten in der Regel bereits wenige Stunden nach dem Eingriff wieder mit den ersten Schritten. Die enge Begleitung durch erfahrene Therapeuten hilft ebenso wie ein individuell angepasstes Schmerzmanagement dabei, sicher und Schritt für Schritt in den Alltag zurückzufinden.

Informieren. Verstehen. Fragen stellen.

Die Veranstaltung richtet sich an Patienten und deren Angehörige. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung möglich. Der Vortrag beginnt am 10. Juni um 17.30 Uhr im Konferenzraum II im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Im Anschluss steht Dr. Henrik Naumburger für Fragen zur Verfügung.

Auf einen Blick
Patientenveranstaltung: „Schluss mit Gelenkschmerzen“
Datum: 10. Juni 2026
Uhrzeit: 17:30 Uhr
Ort: Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen, Konferenzraum II

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Über das Klinikum Dahme-Spreewald 

Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.

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