Schnell zurück auf die eigenen Beine
Patienteninformationsveranstaltung zu Gelenkersatz – Schonende OP und rasche Genesung für Patienten
- Kostenfreie Informationsveranstaltung mit Fragestunde für Patienten und Angehörige im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen am 18. September 2024
- Dr. Henrik Naumburger, Leiter des Endoprothetik-Zentrum, erklärt: moderne OP-Verfahren bei künstlichen Hüft- und Kniegelenke
- Experten setzen mit Rapid-Recovery-Konzept auf umfassende Patientenbegleitung für eine verbesserte Heilung
Schmerzende Hüften und Knie machen Bewegung zur Qual. Wenn jeder Schritt weh tut und konservative Mittel ausgereizt sind, bleibt die Implantation eines Gelenkersatzes. Das Endoprothetik-Zentrum stellt bei der Info-Veranstaltung „Gelenkersatz – schonende OP und rasche Genesung“ am 18. September 2024, um 17.30 Uhr, im Achenbach-Krankenhaus moderne Implantate, Operationsmethoden und ein besonderes Konzept zur Förderung einer schnellen Genesung vor.
„Erst wenn alle anderen Methoden wie Physio- und Schmerztherapie ausgereizt sind, kommt die Implantation eines künstlichen Knie- und Hüftgelenks in Frage. Der Patient steht dabei stets selbstbestimmt an erster Stelle, denn er entscheidet, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist“, sagt Dr. Henrik Naumburger, Leiter und Hauptoperateur des Endoprothetik-Zentrums im Achenbach-Krankenhaus. Damit der Eingriff für Patienten so schonend wie möglich abläuft und Betroffene schnell wieder schmerzfrei fit und mobil werden, setzt die Klinik auf das Rapid-Recovery-Programm. Dabei werden Patienten schon vor dem Eingriff intensiv begleitet. „Die Betroffenen können mit einem individuell auf sie zugeschnittenen Physiotherapie-Programm in einer Praxis oder mit der Physitrack-App bequem zu Hause trainieren und gehen so gut gestärkt in die OP“, erklärt der erfahrene Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie.
Dr. Henrik Naumburger, Leiter und Hauptoperateur des Endoprothetik-Zentrum in Königs Wusterhausen, erklärt in der kostenfreien Info-Veranstaltung für Patienten und Angehörige am 18. September 2024 im Achenbach-Krankenhaus, wie intensiv Patienten, die einen Gelenkersatz für Hüfte oder Knie benötigen, vor, während und nach der Operation begleitet werden, damit sie möglichst schnell wieder schmerzfrei mobil sind.
Umfassende Begleitung vor und nach dem Eingriff
Zur Vorbereitung gehört nicht nur die körperliche, sondern auch die mentale Stärkung. So werden die Patienten vor der Operation umfassend informiert und aufgeklärt. Seit kurzem können sie sogar am Tag des Eingriffs selbstständig in Begleitung einer Pflegekraft in den Operationssaal laufen. Eine wichtige psychologische Komponente, die dazu beiträgt, dass sich Patienten schneller erholen. Das Rapid-Recovery-Programm sorgt auch dafür, dass Patienten nach dem Eingriff gut versorgt bleiben: Schon vor dem OP-Termin wird der Sozialdienst ins Boot geholt, die Physiotherapie zur Nachsorge geklärt und eine ambulante oder stationäre Rehabilitationsmaßnahme beantragt. „Wir haben sehr gute Erfahrungen mit Rapid Recovery gemacht. Durch die umfassende Begleitung sinken die Risiken und Komplikationen“, sagt Dr. Henrik Naumburger.
Der Weg von der Sprechstunde bis zur Nachsorge
Bei der kostenfreien Informationsveranstaltung am 18. September 2024, um 17.30 Uhr, im Konferenzsaal II des Achenbach-Krankenhauses wird er den Weg der Patienten von der Vorstellung in der Sprechstunde des Endoprothetik-Zentrums bis zur Nachsorge skizzieren. Dabei wird der Hauptoperateur auch erklären, wie mit modernen Verfahren muskelschonend und mit kleinen Schnitten operiert werden kann und wie langlebige Implantate aufgebaut sind. Das Team um Dr. Henrik Naumburger setzt jährlich rund 200 Hüftimplantate und etwa 130 künstliche Kniegelenke ein. Das Endoprothetik-Zentrum ist seit 2022 von Endocert, einer Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädischer Chirurgie, zertifiziert.
Kostenfrei und ohne Voranmeldung
Nach dem Vortrag haben Patienten und Angehörige die Möglichkeit, individuelle Fragen zum Thema Gelenkersatz mit Dr. Henrik Naumburger zu besprechen. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.
AUF EINEN BLICK
Was: Patienteninformationsveranstaltung: „Gelenkersatz - schonende OP und rasche Genesung“
Wann: Mittwoch, 18. September 2024, 17:30 bis 19:30 Uhr
Wo: Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen, Köpenicker Straße 29
Wer: Referent Dr. Henrik Naumburger, Leiter und Hauptoperateur Endoprothetik-Zentrum
Wie: Eintritt frei / ohne Voranmeldung
Über das Klinikum Dahme-Spreewald
Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versordnungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.
Über die Sana Kliniken AG
Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.