Rummelsberg,
02
Juli
2026
|
12:07
Europe/Amsterdam

Höchste Auszeichnung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie

Erneut hohe Fallzahlen und Expertise bescheinigt – Aktuell drei zertifizierte Schulter-Chirurgen

Zusammenfassung

Zum vierten Male in Folge erhält die Klinik für Schulter- und Ellenbogenchirurgie am Krankenhaus Rummelsberg die höchste Auszeichnung in der Schulter- und Ellenbogenchirurgie, nämlich Gold. Das sogenannte Prothesensiegel gibt es in Bronze, Silber und Gold – und wird jährlich von der D-A-CH Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie, kurz DVSE, verliehen. Das Siegel bescheinigt der Klink um Prof. Dr. Richard Stangl und Sektionsleiter PD Dr. Lars Eden Fallzahlen und Expertise auf allerhöchstem Niveau.

Das Gold-Siegel hatte die Klinik bereits in den Jahren zuvor erhalten. Voraussetzung dafür ist unter anderem, dass mindestens ein Operateur das Expertenzertifikat der DVSE für Schulter und Ellenbogen und somit eine hohe Expertise in diesem Bereich vorweisen können muss. Am Krankenhaus Rummelsberg sind es mittlerweile drei Experten, die dieses seltene Zertifikat innehaben. Insgesamt gibt es in Deutschland nur 130 Personen, die ein solches Zertifikat vorweisen können. Als zusätzliche Voraussetzung gelten mehr als 50 Schulter- und Ellenbogenprothesen pro Jahr, die in das Schulterendoprothesenregister der DVSE mit wissenschaftlichen Datensatz eingetragen werden müssen. Am Ende des Kalenderjahres 2025 wurden über 104 Prothesen implantiert und in das Register eingetragen. Auch die Fallzahl in der Schulter- und Ellenbogenklinik konnte nochmals um drei Prozent gesteigert werden. Insgesamt 773 Fälle wurden vor Ort in Rummelsberg an Schulter- und Ellenbogen operiert. Weiterhin nehmen die Eingriffe an der Schulter mit 654 Fällen den deutlich größeren Teil gegenüber dem Ellenbogen ein. „Die Klinik für Schulter- und Ellenbogenchirurgie erfährt weiterhin einen enormen überregionalen Zulauf. Unsere Operateure weisen mit dem Expertenzertifikat und dem Goldsiegel im Bereich der Endoprothesen das höchste Level auf, welches man im Bereich der Schulter- und Ellenbogenchirurgie deutschlandweit erreichen kann. Das spricht sich herum – regional und überregional“, so Frank Stauch, Geschäftsführer am Krankenhaus Rummelsberg.

Eine von deutschlandweit 27 Kliniken mit Gold-Zertifikat

Wie selten das Siegel bislang vergeben wurde, bestätigt die D-A-CH Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie in Person von Dr. Jens Kellinghaus, dem Vorsitzenden der DVSE Kommission des Schulter- und Endoprothesenregisters: „Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es in Bayern acht weitere Kliniken mit einem DVSE-Siegel. Mit dem Krankenhaus Rummelsberg sind es sieben Kliniken mit Gold. Bundesweit gibt es in 2026 27 Kliniken, die mit Gold ausgezeichnet sind, neun tragen das Silber-Siegel und vier haben Bronze.“ Das Team der Klinik um die Hauptoperateure Prof. Dr. Stangl, PD Dr. Lars Eden und Oberarzt Dr. Tarek Maktabi wird von Assistenzarzt Artem Malchovetskii komplettiert. Gemeinsam wurde ein Nachbehandlungsschemata entwickelt, welches Patienten am Tag der Entlassung erhalten. Darin finden Patienten genaue Vorgaben zur idealen Genesung und verlässliche Hilfestellung für die Physiotherapie. Übrigens: Der häufigste Grund für eine Operation an der Schulter war im vergangenen Jahr in Rummelsberg eine Verletzung an der Rotatorenmanschette. Darunter versteht man eine Sehnenverletzung an der Muskelgruppe, die für die Bewegung der Schulter von größter Bedeutung ist.

 

Höchste Auszeichnung für das Team der Schulter- und Ellenbogenklinik

Das Team der Schulter- und Ellenbogenklinik am Krankenhaus Rummelsberg freut sich über das Gold-Siegel: Oberarzt Dr. Tarek Maktabi, Chefarzt Prof. Dr. Richard Stangl, Sektionsleiter PD Dr. Lars Eden und Assistenzarzt Artem Malchovetskii (v.l.n.r.).

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Über das Krankenhaus Rummelsberg

Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. 
Mehr Informationen unter www.krankenhaus-rummelsberg.de.

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