Senftenberg,
17
Oktober
2024
|
14:55
Europe/Amsterdam

Senftenberg rettet Leben

Aktionstag zur Wiederbelebung ein voller Erfolg

Zusammenfassung
  • Lebensretter-Aktion zum World Restart a Heart Day in Senftenberg
  • Team der Sana Kliniken Niederlausitz und des Sana Gesundheitszentrum Niederlausitz bietet mit Partnern Reanimationstraining für Passanten
  • Dr. Volkmar Hanisch, Ärztlicher Direktor und Chefarzt des Interdisziplinären Zentrums für Intensivmedizin und Anästhesie: “Lebensretten ist kinderleicht” 

Leben retten an der Supermarktkasse ist beim World Restart a Heart Day in Senftenberg angesagt gewesen. Die Reanimations-Profis der Sana Kliniken Niederlausitz haben gemeinsam mit Partnern am 16. Oktober das Thema Wiederbelebung in den Fokus gerückt. Am und im Rewe-Markt in der Senftenberger Bahnhofstraße konnten Passanten sich Tipps holen, wie sie im Notfall richtig reagieren und an Dummy-Puppen fleißig Herzdruckmassage üben. Die starke Botschaft der Aktion: Senftenberg rettet gemeinsam Leben!

„Habt ihr schon mal Leben gerettet? Wir würden euch gern die Angst davor nehmen“, geht eine Mitarbeiterin der Sana Kliniken Niederlausitz freundlich auf einige Teenager zu. Die Jugendlichen bleiben interessiert stehen und lassen sich gern erklären, wie sie im Notfall mit nur drei Schritten – Prüfen, Rufen, Drücken - zum Lebensretter werden können.

Jede Minute zählt

„Wir, als diejenigen, die mit Patienten zu tun haben, die wiederbelebungspflichtig sind beziehungsweise wiederbelebt wurden, möchten etwas dafür tun, dass Laienreanimation in der Breite in der Region stattfindet, um Betroffenen ein besseres Überleben zu sichern“, erklärt Dr. Volkmar Hanisch, warum ihm und seinem Team die öffentliche Aktion so sehr am Herzen liegt. Denn wenn unser Lebensmotor plötzlich stehen bleibt, zählt jede Sekunde. Wenn das Gehirn und die Organe nicht mehr mit Sauerstoff aus dem Blut versorgt werden, drohen bereits nach wenigen Minuten schwere, irreversible Schäden. Deshalb ist es wichtig, sofort zu handeln. Wenn die ersten Minuten ungenutzt verstreichen, können auch Rettungskräfte und Ärzte meist nicht mehr viel tun.

 

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Lebenretten ist kinderleicht. Das zeigt das Team der Sana Kliniken Niederlausitz zeigt im Rahmen des Weltwiederbelebungstages am 16. Oktober vor dem Senftenberger Einkaufsmarkt Rewe, wie die lebensrettende Reanimation richtig funktioniert. Die drei Kernworte dabei sind: Prüfen. Rufen. Drücken. Download und Copyright

Hinschauen statt wegsehen

„Viele haben Angst zu helfen, etwas falsch zu machen oder die Sache zu verschlimmern. Aber man muss ehrlich sagen: Wenn jemand wiederbelebungspflichtig ist, kann man nichts mehr falsch machen. Wenn man nichts unternimmt, ist er tot. Wenn Helfer mit der Herzdruckmassage starten, hat er die Chance, ins Leben zurückzukehren“, appelliert Dr. Volkmar Hanisch dafür, im Notfall nicht wegzuschauen, sondern zu handeln.

So geht helfen kinderleicht

Wie das richtig geht, das hat das Team vom Interdisziplinären Zentrum für Intensivmedizin und Anästhesie und dem Sana Gesundheitszentrum Niederlausitz gemeinsam mit Einsatzkräften von der Senftenberger DRK-Wasserwacht, dem Rettungsdienst Niederlausitz  und Vertretern des AED-Herstellers ZOLL beim World Restart a Heart Day zahlreichen Passanten gezeigt. Wer sich am Rewe-Markt ein paar Minuten Zeit genommen hat, der konnte sich selbst davon überzeugen, das Leben retten kinderleicht ist. Im Schnelldurchlauf erfuhren sie, was zu tun ist, wenn man eine leblose Person findet, wie der Notruf bei der 112 richtig abgesetzt wird und wie die Herzdruckmassage funktioniert. Am Ende der sechsstündigen Aktion ist klar: Die Senftenberger wissen jetzt ein bisschen besser, wie einfach Leben retten geht. 

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Auch Senftenbergs Bürgermeister Andreas Pfeiffer übt unter Anleitung der erfahrenen Mediziner die lebensrettender Herzdruckmassage am Rewe Markt. Download und Copyright

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