Hürth,
16
April
2025
|
12:04
Europe/Amsterdam

Starke Partner initiieren zukunftsweisendes Digitalprojekt für die Gesundheitsversorgung in Hürth und dem Rhein-Erft-Kreis

Zusammenfassung
  • KI-Projekt zur Notfallversorgung: Politik, Krankenhaus, Forschung und Rettungsdienste entwickeln ein KI-System zur Optimierung der Notfallversorgung im Rhein-Erft-Kreis.
  • Bessere Zusammenarbeit: Ziel ist es, die Kommunikation zwischen Rettungsdiensten, Krankenhäusern und Arztpraxen durch KI zu verbessern und Notfallbehandlungen zu beschleunigen.
  • Pilotstudie und Skalierbarkeit: Das Projekt umfasst eine Pilotstudie mit Fokus auf den sicheren Umgang mit Daten und der Übertragbarkeit auf andere Regionen.

„Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern in Hürth und Umgebung eine digitale und durch KI optimierte Medizin der Zukunft bieten“. Mit diesem Vorhaben trafen sich am vergangenen Freitag Akteure aus Politik, Krankenhaus, Forschung und Rettungsdiensten auf dem Innovationscampus des AI Village in Hürth.

Mit dem Treffen wurden die Weichen für ein zukunftsweisendes Projekt gestellt, in dessen Rahmen gemeinsam mit dem Sana-Krankenhaus Hürth, dem Rettungsdienst der Stadt Hürth, dem Fraunhofer Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme, dem AI Village sowie Bundes- und Landtagsabgeordneten ein KI-basierten System zur Optimierung der Notfallversorgung im Rhein-Erft-Kreis entwickelt werden soll. „Hier entsteht etwas, das bundesweit Aufmerksamkeit verdient. Wenn medizinische Expertise, digitale Kompetenz und kommunale Verantwortung so eng verzahnt arbeiten, entstehen echte Zukunftslösungen.“ betont Dr. Georg Kippels, Mitglied des Deutschen Bundestages. Auch Landtagsabgeordneter Thomas Okos zeigte sich begeistert: „Wir brauchen diese interdisziplinären Impulse, um die Gesundheitsversorgung flächendeckend zukunftsfest zu machen.“

In partnerschaftlichem Schulterschluss wurden zentrale Anforderungen, Chancen und Herausforderungen identifiziert. „Wir müssen sektorenübergreifend denken. Das heißt, dass wir Wege finden müssen, wie Rettungsdienste, Krankenhäuser und Arztpraxen effizient miteinander kommunizieren können, um im Notfall keine Zeit zu verlieren. Künstliche Intelligenz kann uns dabei enorm unterstützen“, sagt Prof. Dr. Gisbert Knichwitz, Chefarzt am Sana-Krankenhaus Hürth. Michael Weckmann, Cluster-Geschäftsführer der Sana-Kliniken Rheinland ergänzte: „Uns geht es nicht nur um unser Krankenhaus. Wir denken regional, interdisziplinär und langfristig. Dieses Projekt ist eine große Chance, Gesundheitsversorgung neu zu gestalten – gemeinsam, mit vielen starken Partnern.“

Das Treffen markiert einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zu einem Projekt mit bundesweiter Strahlkraft. Durch viele Veränderungen im Gesundheitswesen aufgrund der aktuellen Reformen, ist es das Ziel Innovationen zu entwickeln, um auf diese Veränderungen optimal eingehen zu können. „Wir gehen diesen Weg gemeinsam. In einem Notfall zählt jede Sekunde. Neue KI-basierte Innovationen, können die Behandlungspfade deutlich verkürzen – und so Leben retten. Unser Krankenhaus in Hürth ist bereits digitalisiert aufgestellt und wird ein starker Partner in der Entwicklung sein“, so Hannah Kador, Geschäftsführerin des Sana-Krankenhauses Hürth.

Die Akteure definieren das Projekt derzeit in enger Abstimmung. Die nächsten Schritte umfassen die technische und inhaltliche Konkretisierung sowie die Entwicklung einer Pilotstudie. Dabei steht der verantwortungsvolle und sichere Umgang mit Daten ebenso im Fokus wie die spätere Übertragbarkeit auf andere Regionen. „Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern in Hürth und Umgebung eine digitale und durch KI optimierte Medizin der Zukunft bieten“. Mit diesem Vorhaben trafen sich am vergangenen Freitag Akteure aus Politik, Krankenhaus, Forschung und Rettungsdiensten auf dem Innovationscampus des AI Village in Hürth.

 

Digitalisierungsprojekt Sana-Krankenhaus Hürth

Für die Notfallversorgung der Zukunft – Partner aus Politik, Medizin und Forschung auf dem AI Village Campus in Hürth. Prof. Dr. med. Gisbert Knichwitz, Michael Weckmann, Thomas Okos, Dr. Georg Kippels, Hannah Kador, Dario Antweiler, Dr. med. Eduard Gruber, Michael Mund, Dr. Alexander Opitz (v. l.). 
Download & Copyright

Über das Sana Krankenhaus Hürth

Das Sana-Krankenhaus Hürth ist ein hochmodernes Haus der gehobenen Grund- und Regelversorgung in der Metropolregion Köln-Bonn, das die medizinische Versorgung der Bevölkerung in Hürth und dem Rhein-Erft-Kreis mit seinen Fachabteilungen für Innere Medizin, Chirurgie und Anästhesie sicherstellt. Rund 350 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich jährlich um über 20.000 Patientinnen und Patienten im stationären und ambulanten Bereich.
Das Hürther Krankenhaus wurde 1984 durch Sana übernommen und war damals deutschlandweit das erste kommunale Haus, das privatisiert wurde. Die Übernahme war mit einer mindestens 20-jährigen Bestandszusage verbunden. Seitdem wurde das Sana-Krankenhaus Hürth mehrfach erweitert, saniert und (medizinisch) modernisiert. Mit seinen zukunftsfähigen Voraussetzungen für die qualifizierte medizinische Versorgung der Bevölkerung gewinnt es zunehmend an Bedeutung für die gesamte Region.

Über die Sana Kliniken AG