Dahme-Spreewald,
26
März
2026
|
08:52
Europe/Amsterdam

Starkes Netzwerk für starken Medizinernachwuchs

Breites Engagement für medizinische Versorgung in der Region

Zusammenfassung
  • Internationaler Ärztetag am 30. März 2026
  • Klinikum Dahme-Spreewald engagiert sich in ärztlichem Weiterbildungsnetzwerk für Mediziner von morgen und eine sichere Patientenversorgung
  • Gesundheitsdienstleister bietet hervorragende Ausbildungsmöglichkeiten und vielfältige Karrierechancen

Patienten von morgen brauchen bestens qualifizierte Ärzte. Um Nachwuchsmediziner für die Region zu gewinnen und zu begeistern, macht sich das Klinikum Dahme-Spreewald im Ärztlichen Weiterbildungsnetzwerk Landkreis Dahme-Spreewald stark. Das Engagement trägt Früchte: Seit der Gründung des Netzwerks konnten mehrere Weiterbildungsassistenten und Fachärzte für die Spreewaldklinik, das Achenbach-Krankenhaus sowie die Medizinischen Versorgungszentren von KDS gewonnen werden.

Wohnortnahe Versorgung, breite Leistungsspektren, Medizin mit Herz und Kompetenz: All das macht eine starke medizinische Betreuung aus. Damit Patienten im Landkreis gut versorgt sind und bleiben, bringt sich das Klinikum Dahme-Spreewald im Ärztlichen Weiterbildungsnetzwerk ein, das durch den Landkreis getragen wird. „Wir bieten in unseren Krankenhäusern und Medizinischen Versorgungszentren in Königs Wusterhausen und Lübben hervorragende Weiterbildungsmöglichkeiten und attraktive Karrierechancen für Ärztinnen und Ärzte“, sagt KDS-Geschäftsführer André Jasper.

Beatrice Hertel

 

Netzwerkkoordinatorin Beatrice Hertel kümmert sich im ärztlichen Weiterbildungsnetzwerk um den beruflichen Start junger Ärzte im Landkreis.

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Individuelle Rundum-Sorglos-Pakete

Um jungen Ärzten nach ihrer Approbation den Einstieg in die medizinische Versorgungslandschaft der Region so leicht wie möglich zu machen, gibt es seit 2022 das Weiterbildungsnetzwerk, in dem sich unter Trägerschaft des Landkreises mehrere Kliniken und Praxen engagieren.  „Wir bauen für Mediziner individuelle Rundum-Sorglos-Pakete, damit sie ihre Weiterbildung zum Facharzt bei uns im Landkreis gut strukturiert und geplant absolvieren können“, erklärt Beatrice Hertel, Netzwerkkoordinatorin und Vita-Lotsin. Das Netzwerk ebnet nicht nur für Mediziner den Weg durch die Weiterbildungszeit, sondern sorgt auch dafür, dass die Netzwerkmitglieder bei der Organisation entlastet werden und fördert die flächendeckende Vernetzung der stationären und ambulanten Weiterbildung im Landkreis.

Unterstützung bei der Karriere- und Lebensplanung

Beatrice Hertel ist für die Nachwuchsärzte Ansprechpartnerin Nummer eins. In persönlichen Gesprächen fragt sie nicht nur gezielt nach beruflichen Perspektiven, sondern auch nach den Lebensumständen. „Wenn junge Mediziner nach ihrem Studium zu uns in die Region kommen, dann suchen sie oft auch nach einem Grundstück, einem Haus oder einem Betreuungsplatz für die Kinder“, weiß Beatrice Hertel. Um beruflich für jeden den perfekten Ort für die Facharztausbildung zu finden, ist sie in engem Austausch mit Weiterbildungsbefugten in Kliniken und Arztpraxen. Parallel hat die Koordinatorin einen guten Draht zu vielen Bürgermeistern und kann so auf kurzem Wege helfen, freie Bauflächen, Praxisräume oder Kitaplätze zu organisieren. „Wir haben im Landkreis alle Optionen zu bieten: Vom Wohnen im Speckgürtel von Berlin bis zu purem Landleben mit Kurortflair und touristischem Leben“, betont Beatrice Hertel. Damit Neuankömmlinge einen Vorgeschmack auf die Vielfalt im Landkreis bekommen, erhält jeder ein Willkommenspaket, mit dem die Region erkundet werden kann.

Beatrice Hertel auf der Ärzte-Messe

 

Beatrice Hertel (re) ist auch auf vielen Ärzte-Messen anzutreffen, um auf die umfassenden Möglichkeiten des ärztlichen Weiterbildungsnetzwerks aufmerksam zu machen.

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Starkes Engagement zahlt sich aus

Das starke Engagement von allen Seiten zeigt Wirkung: Beatrice Hertel zufolge hat das Netzwerk in den vergangenen drei Jahren 35 Anstellungsverhältnisse von neuen Ärzten für die Region sowie Ärzten in Weiterbildung begleitet. Aktuell betreut sie 28 Nachwuchsmediziner auf ihrem Weg zur Facharzt-Weiterbildung. „In Zeiten des Ärztemangels auf dem Land muss man hinterher sein. Deswegen sind wir mit dem Netzwerk auf vielen Messen und an Unis präsent und ständig im Austausch mit Partnern und nehmen uns Zeit, um individuelle Anliegen zu besprechen“, sagt die Koordinatorin. Der Einsatz lohnt sich: Inzwischen ist das Netzwerk weit über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannt.

 

Über das Klinikum Dahme-Spreewald 

Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.

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