Teamwork gegen den Herzschmerz
Sana-Herzzentrum Cottbus überzeugt mit modernem Schmerzmanagement bei Herz-Operationen
Zusammenfassung
- Herz-Operationen am Sana-Herzzentrum Cottbus werden durch ein modernes, interdisziplinäres Schmerzmanagement begleitet
- Ärzte, Pflege, Anästhesie, Intensivmedizin und Physiotherapie arbeiten Hand in Hand
- Eine frühzeitige Mobilisation und individuell abgestimmte Schmerztherapie unterstützen den Heilungsverlauf und helfen Patientinnen und Patienten, schneller in ihren Alltag zurückzukehren.
Wenn das Herz nicht mehr mitspielt und die versierten Herzchirurgen des Sana-Herzzentrum Cottbus mit einer Operation helfen müssen, dann bedeutet das für die meisten Patienten Ausnahmezustand und jede Menge Fragen. Eine der größten Sorgen rankt sich dabei um das Thema Schmerz. Doch das Team der Cottbuser Spezialklinik hat gute Nachrichten für die Betroffenen: Schmerzen müssen nicht sein, denn das erfahrene Team setzt auf ein modernes Schmerzmanagement in mehreren Bausteinen. Die ersten Schritte gegen den Herzschmerz nach der Operation laufen bereits vor dem Eingriff.
Medizin und Pflege – so exzellent wie individuell
Das Schmerzmanagement in der Cottbuser Spezialklinik beginnt lange bevor im OP-Saal das Licht angeht. Schon bei der Aufnahme der Patienten analysieren die erfahrenen Experten genau: Wie geht es dem Patienten insgesamt? Gibt es Vor- oder Schmerzerkrankungen? Welche Medikamente werden eingenommen und sind Wechselwirkungen zu erwarten? Was braucht der Patient, um sich nach dem Eingriff möglichst rasch erholen zu können? So individuell wieder jeder Mensch ist, so individuell wird in einem der besten Krankenhäuser Deutschlands auch jeder Eingriff geplant. Genau das macht die exzellente Medizin und Pflege im Sana-Herzzentrum Cottbus aus. Und auch das ist ein Grund dafür, dass die Klinik in der aktuellen Studie „Deutschlands beste Krankenhäuser“ des F.A.Z.-Instituts und ServiceValue als bestes Krankenhaus Deutschlands in der Kategorie 50 bis unter 150 Betten geführt wird. In der Studie belegen zudem die Fachabteilungen Herzchirurgie und Kardiologie Spitzenplätze in den jeweiligen Abteilungsrankings und werden Sieger.
Nach einer Herz-Operation schnell wieder auf die Beine: Dank gutem Schmerzmanagement beginnt die Mobilisation im SHC schon auf der Intensivstation.
Geballte Expertise aus diversen Fachgebieten
Hier zählt jeden Tag Teamarbeit auf Höchstleistungsniveau – auch beim Schmerzmanagement. Anästhesie, Intensivmedizin, Herzchirurgie, Kardiologie, Pflege und Physiotherapie arbeiten dabei Hand in Hand. Prof. Dr. Andreas Koster, Chefarzt der Kardioanästhesiologie, und sein Team sorgen beispielsweise dafür, dass Patienten sicher und gut bewacht den Eingriff „verschlafen“. Direkt nach der OP übernimmt das Team der Intensivstation um Chefarzt Dr. Bertram Huber und kümmert sich darum, dass Patienten sanft und schmerzfrei aus der Narkose erwachen und sich die ersten Stunden oder Tage nach dem Eingriff erholen können – ohne, dass der Schmerz den Körper zusätzlich stresst. „Niemand sollte Schmerzen ertragen müssen. Denn das Aushalten von Schmerzen schadet auch dem Heilungsverlauf“, sagt Dr. Ties Meyer-Jark, Leitender Oberarzt der Intensivstation und Leiter der Arbeitsgruppe Schmerzmanagement im Cottbuser Herzzentrum. Hier arbeiten Ärzte und Pflegekräfte gemeinsam daran, das Schmerzmanagement noch weiter zu optimieren. Doch auf der Mission gegen den Herzschmerz sind Medikamente nur ein Baustein. Neben einer Basismedikation aus verschiedenen Wirkstoffen erhalten die Patienten bei Bedarf zusätzliche Mittel. „Wir arbeiten dabei mit einer Schmerzskala, auf der Patienten ihr Empfinden zwischen 0 und 10 einschätzen können, denn Schmerz ist sehr subjektiv“, erklärt der Intensivmediziner. Wichtigste Prämisse bei der medikamentösen Therapie ist: So viel wie nötig und nur so wenig wie möglich. Denn jedes Medikament bringt Neben- und Wechselwirkungen mit sich. Genau deshalb wägen die Spezialisten jeden Einsatz genaustens ab.
Schmerzfreiheit – mehr als eine Frage des Komforts
Dass Patienten möglichst schmerzfrei sind, ist mehr als eine Frage des Komforts. Es ist die Voraussetzung, um rasch wieder mobil zu werden und zurück in den gewohnten Alltag kehren zu können. Dafür gibt das gesamte Team sein Bestes. Bereits auf der Intensivstation beginnen die Physiotherapeutinnen mit der Frühmobilisierung. Auf der Normalstationen wird diese dann fortgeführt. „Schnell wieder zurück in den Tritt zu kommen ist wichtig und wenn die Patienten schmerzfrei sind, sind sie viel besser mobilisierbar“, sagt Stefanie Heintke, Stationsleiterin der herzchirurgischen Station. Denn Bewegung hilft unter anderem dabei, Thrombosen vorzubeugen und schützt davor, dass sich Muskeln abbauen. Schmerzfreiheit ist aber auch für die Atmung wichtig und sie erleichtert das notwendige Abhusten. Bei einer Operation am offenen Herzen übernimmt die Herz-Lungen-Maschine die Kreislauffunktion. Damit die Lungen danach wieder richtig arbeiten können, ist Durchatmen entscheidend – und das geht nur ohne blockierende Schmerzen im Brustkorb. Um den Gasaustausch anzuregen und die Lungenfunktion zu fördern, bekommen die Patienten im Herzzentrum neben Bewegungseinheiten auch ein spezielles Atemtraining. „Wir ermuntern die Patienten immer wieder zwischendurch, weiterzuüben“, sagt Stefanie Heintke. Sie und ihr Pflegeteam gehören nach der Herz-OP zu den wichtigsten Begleitern auf dem Weg zurück in den Alltag. Sie motivieren und trösten, geben Halt und Zuversicht, begleiten jeden Schritt zurück zur Selbstständigkeit. Für einen Neustart mit neuer Lebensqualität, starkem Herzen und möglichst ganz ohne Schmerzen.
Über das Sana-Herzzentrum Cottbus
Das Sana-Herzzentrum Cottbus im Herzen der Lausitz bietet medizinisch-pflegerische Leistungen auf höchstem Qualitätslevel. Jährlich lassen sich mehr als 4.500 Patienten herzchirurgisch und kardiologisch stationär durch die versierten Mediziner behandeln. Moderne Technik und innovative Therapiekonzepte für den Patienten gewährleisten größtmögliche Sicherheit und beste Langzeitergebnisse. Seit der ersten Operation am offenen Herzen am 7. Juni 1995 erbringt ein interdisziplinäres Team Tag für Tag Herzmedizin auf europaweitem Spitzenniveau.
Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist nicht nur ein Krankenhaus in der Versorgungslandschaft. Es ist der Geburtsort der modernen Herzmedizin in Brandenburg. Seit der ersten Operation am offenen Herzen im Land Brandenburg am 7. Juni 1995 haben interdisziplinäre Teams tausenden Patienten geholfen. Mehr als 100.000 behandelte Patienten, eines der leistungsstärksten TAVI-Zentren in Europa, mehrfach ausgezeichnet als beste Kardiologie im Land Brandenburg, ausgezeichnet als beste Herzchirurgie in Deutschland, höchste Weiterempfehlungsquote aller Herzzentren. Alle diese Fakten stehen für die außergewöhnliche Leistung, die hier seit mehr als 30 Jahren erbracht wird.