Total verhoben - Wenn der Leistenbruch zum Problem wird
- Kostenfreie Patienteninformationsveranstaltung am 11. Dezember 2024 im Krankenhaus Lauchhammer
- Chefchirurg Dr. Ahmad Oyais klärt über Risikofaktoren, Diagnostik und moderne Behandlungsmethoden von Hernien aller Art auf
- Fragestunde mit dem Experten
Hernien betreffen viele Menschen in Deutschland. Bundesweit werden jedes Jahr etwa 270.000 Leistenbrüche und rund 100.000 Narbenbrüche operiert. Bei der kostenfreien Patienteninformationsveranstaltung „Total verhoben! Wenn der Leistenbruch zum Problem wird.“ klärt Chefchirurg Dr. Ahmad Oyais am 11. Dezember 2024 über Risikofaktoren, Diagnostik und Behandlungsmethoden von Leistenhernien und anderen Eingeweidebrüchen auf.
Hernien sind keine Frage des Alters. Schon kleine Kinder können einen Eingeweidebruch erleiden. Allerdings steigt das Risiko mit zunehmendem Lebensalter. „Wenn das Bindegewebe schwächer wird, nimmt die Gefahr zu, dass es zu einem Bruch in der Bauchwand kommt“, erklärt Dr. Ahmad Oyais, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Sana Kliniken Niederlausitz. In der Klinik am Krankenhausstandort Lauchhammer werden alle Formen von Leisten- und Bauchwandhernien sowie komplexe Bauchwandhernien und Rezidivhernien, Schenkelhernien, Narbenhernien, Nabelhernien und Zwerchfellhernien umfassend behandelt. Vor kurzem wurde die Klinik von der Deutschen Herniengesellschaft (DHG) mit dem Gütesiegel „Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ ausgezeichnet.
Dr. Ahmad Oyais, Chefchirurg der Sana Kliniken Niederlausitz, informiert in einer kostenfreien Patientenveranstaltung am Mittwoch, 11. Dezember, über Ursachen, Risikofaktoren und Behandlungsmöglichkeiten von Hernien.
Risikofaktoren im Blick
„Schweres Heben ist ein häufiger Auslöser, aber auch Übergewicht und chronischer Husten können Eingeweidebrüche verursachen. Zu Narbenbrüchen kann es kommen, wenn Patienten sich nach einer Operation nicht ausreichend schonen, zu stark pressen, zu schwer heben oder zu früh wieder Sport treiben“, zählt der Chefchirurg häufige Ursachen auf.
Sichere Diagnostik
Da Hernien nicht von allein wieder verheilen oder das Risiko besteht, dass sie im Laufe der Zeit größer werden können, sollte der Rat eines Experten eingeholt werden. In der Klinik in Lauchhammer tasten die Ärztinnen und Ärzte dafür den Patienten zunächst ab und setzen zur Diagnostik je nach Notwendigkeit zusätzlich Ultraschall, Magnetresonanztomographie (MRT) und Computertomographie (CT) ein.
Schonende Operationsverfahren
„Die meisten Hernien können wir minimalinvasiv endoskopisch operieren. Dabei sind nur kleine Schnitte an der Bauchdecke nötig. Ob ein Kunststoffnetz zur Stabilisierung der Bauchwand eingesetzt wird, hängt von der Art und Größe der Hernie sowie vom Alter des Patienten ab“, sagt Dr. Ahmad Oyais. Wie schonend dank moderner Methoden operiert werden kann und was Patienten und Angehörige rund um Diagnostik und Risikofaktoren von Hernien noch wissen sollten, erklärt der erfahrene Chefarzt in der Informationsveranstaltung am 11. Dezember 2024. Der Vortrag beginnt um 17 Uhr in der Alten Cafeteria im Krankenhaus Lauchhammer. Im Anschluss steht Dr. Ahmad Oyais für individuelle Fragen zum Thema zur Verfügung. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist wie immer nicht notwendig.