Traumjob: Herzchirurgin
Sana-Herzzentrum Cottbus gilt als hervorragender Aus- und Weiterbildungsort für Fachärzte
- Internationaler Ärztetag am 30. März 2026
- Sana-Herzzentrum Cottbus ist exzellenter Aus- und Weiterbildungsort für Mediziner aus aller Welt
- Farzaneh Seifi Zinab über ihren außergewöhnlichen Weg zur Herzchirurgin
Mit der Erfahrung aus mehr als 30 Jahren exzellenter Medizin gilt das Sana-Herzzentrum Cottbus als hervorragender Aus- und Weiterbildungsort für Herz-Spezialisten. Farzaneh Seifi Zinab gehört dazu: Die gebürtige Teheranerin hat 2014 ihre Ausbildung zur Fachärztin in der Spezialklinik gestartet. Heute steht die Funktionsoberärztin als eine von wenigen Herzchirurginnen, die es deutschlandweit gibt, im OP-Saal und schenkt Patienten neue Lebenszeit.
„Ich hatte immer vor, nach Deutschland auszuwandern, weil das Land für mich europaweit als medizinischer Weiterbildungsort an erster Stelle stand“, sagt Farzaneh Seifi Zinab voller Überzeugung. Vor rund 12 Jahren verließ die Iranerin, die in Teheran aufgewachsen ist und Medizin studiert hat, ihre Heimat und wagte einen Neuanfang. „Das war für mich nicht nur ein Ortswechsel, sondern ein kompletter Neustart: Sprache, Umfeld, Kultur und ein hochkomplexes Fachgebiet – alles war neu“, blickt die junge Ärztin zurück.
Funktionsoberärztin Farzaneh Seifi Zinab möchte sich im Sana-Herzzentrum Cottbus auf noch komplexere Eingriffe spezialisieren.
Für den Traumjob in die Lausitz
Im Sana-Herzzentrum Cottbus begann sie eine Karriere, die für Ärztinnen in Deutschland außergewöhnlich ist, denn es gibt bundesweit im Geschlechtervergleich immer noch sehr wenige Herzchirurginnen. Mit der Entscheidung für dieses Spezialgebiet, erfüllte sich Farzaneh Seifi Zinab einen langgehegten Wunsch. „Wenn man mich als Kind gefragt hat, was ich werden möchte, habe ich nicht einfach ,Ärztin‘ gesagt, sondern ,Herzchirurgin‘“, erzählt die Wahl-Lausitzerin und fügt hinzu, dass sie in ihrer Kindheit oft mit ihrer Mutter und ihren Brüdern in einer Herzklinik war: „Die Ärzte dort waren Vorbilder für mich.“
Lernen von den Besten
Farzaneh Seifi Zinab kämpfte sich erfolgreich durch ihre Facharzt-Ausbildung und war die erste Ärztin im OP. Bei den versierten Herzspezialisten in dem Sana-Haus konnte sie von den Besten lernen – in einem Team, das gemeinsam für das Wohl jedes einzelnen Patienten sein Bestes gibt. „Die Herzchirurgie ist traditionell ein von Männern geprägtes Fachgebiet. Als Frau muss man sich beweisen, noch engagierter sein, mehr Verantwortung übernehmen. Hinzu kommt, dass der Beruf auch körperlich anstrengend ist, durch die vielen Dienste und das stundenlange Stehen im OP. Ohne die Unterstützung meiner Kollegen hätte ich diesen weiten Weg nicht geschafft“, sagt die Medizinerin stolz. Heute ist sie Funktionsoberärztin im Sana-Herzzentrum Cottbus – und ihr Weg ist noch lange nicht zu Ende. Farzaneh Seifi Zinab möchte sich im Experten-Team um den Chefarzt und Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Dirk Fritzsche noch viel weiter qualifizieren, sich auf noch komplexere Eingriffe spezialisieren. Die Cottbuser Spezialklinik ist dafür der perfekte Ort, denn hier wird exzellente Medizin gelebt – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr.
Sich für jeden einzelnen Patienten Zeit nehmen, zuhören, Hoffnung geben - für Farzaneh Seifi Zinab steht der Mensch im Mittelpunkt.
Mit Vertrauen und Menschlichkeit
Für ihre weitere Spezialisierung muss sie das Cottbuser Herzzentrum nicht verlassen und sie möchte auch gern bleiben, denn die Klinik und die Stadt sind zu einem großen Teil neue Heimat geworden. Den Kontakt zu ihrer Familie in Teheran hält sie. Per Telefon. Mit zwei Besuchen im Jahr. Normalerweise. „Aktuell wird das durch den Krieg erschwert. Die Situation macht mich sehr traurig und belastet mich emotional“, sagt Farzaneh Seifi Zinab. Die Sana-Familie gibt ihr Halt in diesen schweren Zeiten und die Arbeit mit den Patienten schenkt Erfüllung. „Mein Mittelpunkt ist der Patient als Mensch. Wer eine herzchirurgische Operation vor sich hat, ist oft voller Angst und gleichzeitig Hoffnung. Ich bewahre mir die Empathie, den Menschen zuzuhören, wenn sie mir ihre Geschichte erzählen. Was für mich zählt, sind Vertrauen und Menschlichkeit“, unterstreicht die Herzchirurgin.
„Unbeschreibliche Euphorie“
Eine Haltung, die nicht von ungefähr kommt. In ihrer knappen Freizeit beschäftigt sich Farzaneh Seifi Zinab unter anderem intensiv mit Philosophie und existenziellen Fragen. „Ich bin ein Mensch, der keine geraden Linien im Leben mag, und habe mich zum Beispiel mit vielen philosophischen Büchern bisher beschäftigt“, erzählt sie. Die Auseinandersetzung mit philosophischen Fragen hilft im Umgang mit der enormen Verantwortung für das Leben der Patienten, die die Ärztin gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen in der Spezialklinik trägt. Ob im Stationsalltag oder im OP-Saal: In der Spezialklinik ticken Lebensuhren lauter, liegen Hoffnung, Freude und Angst ganz nah beieinander. Denn viele der mehr als 4500 Patienten, die hier jährlich behandelt werden, sind hochbetagt und schwerkrank. Bei jedem einzelnen geht es immer um nicht weniger als ein Stück mehr Lebensqualität und mehr kostbare Lebenszeit. „Wenn ich einen Patienten bei seiner Entlassung aus der Klinik glücklich sehe, dann ist das für mich die schönste Belohnung. Dieses Gefühl, jemandem das Leben zu schenken, gibt es in keinem anderen Beruf. Das ist unbeschreibliche Euphorie.“ Und genau das ist der Grund, warum Farzaneh Seifi Zinab ihre Berufung Tag für Tag lebt.
Über das Sana-Herzzentrum Cottbus
Das Sana-Herzzentrum Cottbus im Herzen der Lausitz bietet medizinisch-pflegerische Leistungen auf höchstem Qualitätslevel. Jährlich lassen sich mehr als 4.500 Patienten herzchirurgisch und kardiologisch stationär durch die versierten Mediziner behandeln. Moderne Technik und innovative Therapiekonzepte für den Patienten gewährleisten größtmögliche Sicherheit und beste Langzeitergebnisse. Seit der ersten Operation am offenen Herzen am 7. Juni 1995 erbringt ein interdisziplinäres Team Tag für Tag Herzmedizin auf europaweitem Spitzenniveau.
Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist nicht nur ein Krankenhaus in der Versorgungslandschaft. Es ist der Geburtsort der modernen Herzmedizin in Brandenburg. Seit der ersten Operation am offenen Herzen im Land Brandenburg am 7. Juni 1995 haben interdisziplinäre Teams tausenden Patienten geholfen. Mehr als 100.000 behandelte Patienten, eines der leistungsstärksten TAVI-Zentren in Europa, mehrfach ausgezeichnet als beste Kardiologie im Land Brandenburg, ausgezeichnet als beste Herzchirurgie in Deutschland, höchste Weiterempfehlungsquote aller Herzzentren. Alle diese Fakten stehen für die außergewöhnliche Leistung, die hier seit mehr als 30 Jahren erbracht wird.