Tropfen für Tropfen Leben: Klinikum Dahme-Spreewald ruf zur Blutspende auf
• Blutkonserven in Sommermonaten regelmäßig knapp
• Blutspende am Montag, 15. Juli 2024 ab 11 Uhr im Achenbach Krankenhaus Königs Wusterhausen
• Ärztlicher Direktor erklärt: „Eine Blutspende kann bis zu drei Patienten das Leben retten“
Unter dem Motto „Dein Typ ist gefragt“, rufen das Klinikum Dahme-Spreewald und der DRK Blutspendedienst am kommenden Montag zur Blutspende im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen auf. Besonders in den Sommermonaten sind Blutprodukte regelmäßig knapp. Dabei können bis heute trotz allem medizinischen Fortschritt eine Reihe von Operation ohne die Bereitstellung von Blutspenden nicht stattfinden.
Blut ist eine der wertvollsten Flüssigkeiten, die es gibt. Die einfache Faustformel: Ohne Blut kein Leben. Trotz allem wissenschaftlichen Fortschritt kann Blut jedoch bis heute nicht durch andere Flüssigkeiten ersetzt werden. Mehr als 2400 Konserven Blut benötigt allein das Klinikum Dahme-Spreewald mit seinen beiden Standorten in Königs Wusterhausen und Lübben pro Jahr, um Menschen nach schweren Unfällen, bei Operationen oder bei bestimmten Krankheiten helfen zu können. Die meisten Blutkonserven werden auf der Intensivstation sowie in der Unfallchirurgie und in der allgemeinen Inneren Medizin benötigt. Die Konserven mit einem Volumen von 225 bis 385 Millilitern lagern bei maximal 4 Grad Celsius gut geschützt in zwei Depots. Der Bedarf an Blutkonserven ist bundesweit hoch. Nach Angaben des Deutschen Roten Kreuz werden bundesweit rund 15.000 Blutspenden täglich gebraucht.
Lebensrettender Vorrat mit geringer Haltbarkeit
Um für Notfälle gerüstet zu sein, strebt das Klinikum Dahme Spreewald einen dauerhaften Vorrat an Spenderblut an. Mit einem Beutel Spenderblut können bis zu drei Menschen versorgt werden. Vor allem während der heißen Wochen des Jahres ist der Vorrat der jedoch regelmäßig recht klein, weil durch die Urlaubs- und Sommerzeit für gewöhnlich weniger Menschen Blut spenden. „Wir benötigen ständig Nachschub, denn Blutkonserven sind nur 5 bis 6 Wochen haltbar. Dann sterben die Zellen ab“, erklärt Dr. Benno Bretag, der als Ärztlicher Direktor und erfahrener Notfallmediziner um die Bedeutung der Blutkonserven weiß. Eine künstlich-herstellbare Alternative zu menschlichem Blut gebe es bislang noch nicht, daher sei die Medizin zwingend auf Spendende angewiesen, sagt er.
Mit jeder Blutspende retten engagierte Menschen seit mehr als 200 Jahren Leben. Am kommenden Montag gibt es die nächste Blutspendeaktion gemeinsam mit dem DRK Blutspendedienst im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Download und Copyright
Blutspendetermine am kommenden Montag in Königs Wusterhausen
Das Klinikum Dahme-Spreewald erhält seine Blutkonserven über den Blutspendedienst vom Deutschen Roten Kreuz. Das DRK führt deshalb auch am kommenden Montag, den 15. Juli 2024 in der Zeit von 11 Uhr bis 14 Uhr eine Blutspendeaktion im Erdgeschoss des Achenbach Krankenhauses durch. Blut - Leben - spenden kann jeder zwischen 18 und 72 Jahren, der mindestens 50 Kilogramm wiegt. Innerhalb eines Jahres dürfen Frauen dabei höchstens vier und Männer höchstens sechs Mal Blut spenden. Blut spenden ist ganz einfach - aktive Blutspender wissen das. Für Erstspender bietet das Deutsche Rote Kreuz eine umfassende Beratung im Rahmen der Spendenaktion an.
Erfolgreiche Transfusion seit mehr als 200 Jahren
Seit mehr als 200 Jahren werden Blutprodukte gespendet. Erstmals gelang eine erfolgreiche Bluttransfusion in England. Seit dem Jahr 2004 gibt es einen regelmäßigen Weltblutspendetag am 14. Juni. Der Aktionstag wurde durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Internationale Organisation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, die International Society of Blood Transfusion und die International Federation of Blood Donor Organizations initiiert. Der 14. Juni wurde ausgewählt, weil der Pathologe Karl Landsteiner (1868 – 1943) an diesem Tag Geburtstag hatte. Der Nobelpreisträger gilt als Entdecker des AB0-Systems der Blutgruppen und wird auch als „Vater der Immunhämatologie“ bezeichnet.
Über das Klinikum Dahme-Spreewald
Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versordnungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.
Über die Sana Kliniken AG
Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.