Überaktive Blase?!
- Kostenfreie Patienteninformationsveranstaltung am 19. März 2025 in der Spreewaldklinik Lübben
- Leitende Oberärztin Dr. Wenke Pomaska informiert über diagnostische und therapeutische Möglichkeiten bei Harndrang-Inkontinenz von Frauen
- Fragestunde mit der Expertin
Plötzlich „müssen“ müssen ist ein echtes Problem – erst recht, wenn der plötzliche Harndrang ein Dauerzustand ist. In der kostenfreien Patienteninformationsveranstaltung am 19. März 2025, um 17.30 Uhr, klärt Dr. Wenke Pomaska, Leitende Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, in der Spreewaldklinik über diagnostische und therapeutische Optionen bei Harndrang-Inkontinenz durch eine überaktive Blase auf.
„Die Zahl der betroffenen Frauen ist groß. Etwa 60 Prozent aller Patientinnen mit Inkontinenz macht eine überaktive Blase zu schaffen“, sagt Dr. Wenke Pomaska. Die Leitende Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Klinikum Dahme-Spreewald ist unter anderem auf den Schwerpunkt Urogynäkologie spezialisiert. Dieser Fachbereich befasst sich vorrangig mit der Diagnose und Therapie von Senkungserkrankungen der weiblichen Genitale, von Blasen- und Darmfunktionsstörungen sowie von Beschwerden nach Geburtsverletzungen.
“Überaktive Blase?! - Wenn plötzlicher Harndrang zum Dauerproblem wird” - um dieses Thema dreht sich die nächste Patienteninformationsveranstaltung mit Dr. Wenke Pomaska am 19. März 2025, 17.30 Uhr, in der Spreewaldklinik Lübben.
Harndrang aus heiterem Himmel
„Frauen mit einer überaktiven Blase überfällt immer wieder ein plötzlicher Harndrang. Das Bedürfnis, zur Toilette gehen zu müssen, kommt dabei meist wie aus heiterem Himmel und die Patientinnen haben nur eine ganz kurze Vorwarnzeit“, erklärt die erfahrene Fachärztin die Erkrankung, die auch als imperativer Harndrang bezeichnet wird und unabhängig von Infektionen der Blase auftritt. Für die Betroffenen bringt das oft große Einschränkungen im Alltag und einen hohen Leidensdruck mit sich. „Die Frauen gehen sehr häufig zur Toilette, auch nachts“, weiß Dr. Wenke Pomaska. Soziale Aktivitäten wie Reisen und Unternehmungen mit Freunden oder Grundbedürfnisse wie nächtliches Durchschlafen und mehr wird für viele Betroffene zum Problem.
Urogynäkologische Spezial-Sprechstunde
„Die Ursachen können vorangegangene Infektionen, nervale Störungen oder Veränderungen in der Blasenwand sein. Weitere Risikofaktoren sind Übergewicht, Koffein- oder Alkoholkonsum sowie eine gewisse genetische Veranlagung“, sagt die Leitende Oberärztin. In ihrem Vortrag am 19. März 2025 geht sie ausführlich auf Symptome und Risiken ein und erläutert, welche Möglichkeiten zur Diagnostik die moderne Medizin bietet. „Wir bieten Patientinnen eine spezielle urogynäkologische Sprechstunde, in der wir uns Zeit für eine intensive Beratung und umfassende Diagnostik nehmen“, so Dr. Wenke Pomaska. Bei einer urodynamischen Messung können Ursachen und Art der Inkontinenz genau bestimmt und so Behandlungsansätze aufgezeigt werden. „Wir haben mehrere Möglichkeiten der Therapie – von konservativen Ansätzen mit Medikamenten bis zu operativen Eingriffen wie einer Botox-Injektion durch die Harnröhre in die Harnblase“, erklärt die Gynäkologin, die in ihrem Vortrag näher auf einzelne Behandlungsverfahren eingehen wird. Nach dem Vortrag haben Interessierte die Möglichkeit, Fragen zum Thema zu stellen und sich Rat zu holen.
Kostenfrei und ohne Voranmeldung
Die Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr im Raum Lubin der Spreewaldklinik Lübben. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.
Über das Klinikum Dahme-Spreewald
Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versordnungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.