Senftenberg,
28
Dezember
2023
|
08:04
Europe/Amsterdam

Verstärkung für das Lehrkräfte-Team der Sana Campusschule Niederlausitz

Zusammenfassung

•  zwei Mitarbeiterinnen meistern erfolgreich Abschluss in Medizinpädagogik und Pflegepädagogik

•  Sana Campusschule Niederlausitz fördert berufsbegleitende Qualifizierung

•  Auszubildende profitieren von enger Verzahnung zwischen Praxis und Theorie

Die Sana Campusschule Niederlausitz lebt von der engen Verbindung zwischen Praxis und Theorie. Genau dafür stehen auch Ariane Laborge-Benisch und Carolin Pahlke. Beide haben neben ihrer pflegerischen Ausbildung jetzt auch ihren pädagogischen Abschluss in der Tasche und verstärken so das Team der Campusschule noch besser. Doch der Weg dahin war so anspruchsvoll wie herausfordernd.

Seit wenigen Wochen hat Ariane Laborge-Benisch ihren Titel Master of Arts „Medizinpädagogik“ in der Tasche. Der krönende Abschluss ihres mehrjährigen Studiums an der SRH Hochschule für Gesundheit. „Ich wollte nach meiner Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin schon immer Auszubildende begleiten – nicht nur in der Praxis, sondern auch bei der Theorie“, sagt die Lausitzerin, die über Berufserfahrung in verschiedenen Kliniken, Reha-Einrichtungen und in der ambulanten Pflege verfügt. Im Jahr 2017 hat sie deshalb ihr Medizinpädagogik-Studium begonnen und fing 2018 beim Seminarmanagement am FamilienCampus Lausitz als Dozentin an.

Theorie und Praxis eng verzahnt

Mit ihrem Master-Abschluss ist sie nun komplett an die Sana Campusschule Niederlausitz gewechselt und unterrichtet dort gemeinsam mit rund 15 Lehrerinnen und Lehrern angehende Pflegefachkräfte. Aktuell werden 107 künftige Pflegeprofis sowie 22 Gesundheits- und Krankenpflegende, 52 Operationstechnischen Assistenten und 15 Anästhesietechnischen Assistenten am Standort ausgebildet. „Durch die Vermittlung der theoretischen Inhalte an der Sana Campusschule und die Vertiefung bzw. Erweiterung des Wissens durch die Praxisanleiter, ist über die Zeit ein gut funktionierendes Netzwerk entstanden“, sagt Ariane Laborge-Benisch.

Breite Wertschätzung

Wertschätzung bringt die Medizinpädagogin nicht nur ihren Schülern sowie Kollegen und Kooperationspartnern der Campusschule entgegen, sondern auch ihrer Familie. Denn durch ihr Studium und die parallele Arbeit im Familiencampus war sie zu Hause auf Unterstützung angewiesen. „Jetzt liegt der Fokus auf meiner Familie und wir genießen es, dass wir mehr Freizeit miteinander haben“, sagt Ariane Laborge-Benisch.

Lehrkräfte an der Campusschule

Ariane Laborge-Benisch und Carolin Pahlke  (v.l.n.r.) stehen für die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis in der generalistischen Ausbildung zur Pflegefachkraft an der Sana Campusschule Niederlausitz in Klettwitz.

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Von der Klinik in die Schule

Bis es bei Carolin Pahlke so weit ist, dauert es noch zwei Jahre. Die Lausitzerin hat vor kurzem ihren Bachelor-Abschluss „Pflegepädagogik“ gemeistert. Nun gibt es eine kurze Verschnaufpause bevor im Januar das Masterstudium für Gesundheits- und Pflegepädagogik startet. „Ich habe schon während meiner Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin an der Campusschule gemerkt, dass es schön ist, die praktische und theoretische Ausbildung zu verknüpfen“, sagt Carolin Pahlke. Dies bestätigte sich während ihrer Arbeit als Gesundheits- und Krankenpflegerin auf der Stroke unit des Klinikums in Senftenberg, sodass sie an die Campusschule wechselte. Neben ihrem Vollzeitjob als Lehrerin studiert sie.

 „Unser Arbeitstag an der Schule geht von 7 bis 15 Uhr. Danach und an den Wochenenden ist das Studium an der Reihe“, sagt Carolin Pahlke und ist froh, dass sie von ihrem Arbeitgeber zusätzlich einen Tag für ihr Studium zur Verfügung gestellt kommt.

Unterstützung bei Doppelbelastung

Um die Doppelbelastung zu meistern, bekommt sie nicht nur vom Team der Pflegeschule Unterstützung, sondern auch von ihrer Familie und ihrem Freundeskreis. Und wenn der Kopf zu sehr raucht, dann geht es mit ihrem Hund Chico raus an die frische Luft. Die knappe Freizeit weiß Carolin Pahlke gut einzuteilen und zu genießen: Freunde treffen, Zeit mit der Familie genießen „und ich habe mich immer mit Freizeit in dem schönen Dresden belohnt, wenn ich dort wieder eine Klausur hinter mich gebracht hatte“. Mit reichlich Motivation und Organisationstalent im Gepäck geht es im neuen Jahr auf den Weg in Richtung Master und wenn dieses Studium absolviert ist, freut sich Carolin Pahlke schon jetzt darauf, neben ihrer Lehrtätigkeit auch wieder praktisch in der Pflege im Krankenhaus mit anpacken zu können.

Lernen auf Augenhöhe

Den Bezug zum Klinikalltag nicht aus den Augen zu verlieren, ist der jungen Frau wichtig: „Ich mag die Abwechslung.“ Die Auszubildenden an der Pflegeschule profitieren davon, dass ihre Lehrer und Lehrerinnen genau wissen, wie es in der Praxis aussieht. „Ich freue mich über die Dankbarkeit, die uns dafür von den Schülern entgegengebracht wird. Wir haben hier an der Campusschule ein tolles Miteinander und lernen auf Augenhöhe“, erklärt Carolin Pahlke.