Senftenberg,
13
Januar
2026
|
08:37
Europe/Amsterdam

Vorsorge: Heute schon an morgen denken

Selbstbestimmt entscheiden – rechtzeitig vorsorgen: Warum Patienten ihren Willen aufschreiben sollten

Zusammenfassung
  • Dr. Volkmar Hanisch, Ärztlicher Direktor und Chefarzt des Zentrums für interdisziplinäre Intensivmedizin und Anästhesie, gibt Empfehlungen zum Thema Vorsorge
  • kostenfreie Infoveranstaltung am 28. Januar in Senftenberg
  • Fragestunde mit dem Experten

Niemand denkt gern an den Moment, in dem eigene Entscheidungen nicht mehr getroffen werden können. Doch ein Unfall, ein akuter Notfall oder eine schwere Erkrankung können jeden treffen. In der kostenfreien Patientenveranstaltung „Heute schon an morgen denken. Patientenwille: Selbstbestimmt entscheiden – rechtzeitig vorsorgen“ informiert Chefarzt Dr. Volkmar Hanisch am 28. Januar im Krankenhaus Senftenberg aus intensivmedizinischer Sicht über das Thema und gibt Tipps zur Vorsorge.

„Wir erleben in unserem Alltag in der Klinik leider sehr oft Situationen, in denen Patienten ganz plötzlich nicht mehr in der Lage sind, selbstbestimmt Entscheidungen zu treffen. Die Angehörigen sind dann oft ratlos, überfordert und überlastet“, erklärt Dr. Volkmar Hanisch. Der Ärztliche Direktor und Chefarzt des Zentrum für interdisziplinäre Intensivmedizin und Anästhesie begleitet mit seinem Team jedes Jahr hunderte frisch operierte und schwerkranke Patienten.

Dr. Volkmar Hanisch

 

Dr. Volkmar Hanisch, Ärztlicher Direktor der Sana Kliniken Niederlausitz und Chefarzt des Zentrum für interdisziplinäre Intensivmedizin und Anästhesie informiert bei einer kostenfreien Patientenveranstaltung am 28. Januar im Krankenhaus Senftenberg über das Thema Patientenwille und Vorsorge.

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Schwerwiegende Fragen am Lebensende

Das Krankenhaus ist nicht selten eine der letzten Stationen am Ende des Lebensweges, das manchmal plötzlich und unerwartet eintritt oder vorhersehbar naht. In einer solchen Ausnahmesituation stehen die Patienten selbst, aber auch die Angehörigen oft vor vielen schwerwiegenden Fragen: Wer darf und muss welche Entscheidungen treffen? Wie lange gelten die Festlegungen in der Patientenverfügung? Wie viel zählt der letzte Wille und was können Angehörige tun?

Konkrete Beispiele. Verständliche Hinweise.

In der kostenfreien Infoveranstaltung „Heute schon an morgen denken. Patientenwille: Selbstbestimmt entscheiden – rechtzeitig vorsorgen“ klärt Dr. Volkmar Hanisch aus intensivmedizinischer Sicht darüber auf, wie Patienten in der Klinik am Ende ihres Lebens begleitet werden und welche Fragen Betroffene, Familienmitglieder oder enge Freunde frühzeitig rund um den Abschied klären können und sollten. Der Chefarzt wird dabei auch Beispiele aus seiner langjährigen Erfahrung als Intensiv- und Notfallmediziner einfließen lassen. Außerdem gibt er konkrete und verständliche Hinweise dazu, was die Festlegungen in einer Patientenverfügung und einer Vorsorgevollmacht bedeuten und wie damit im Krankenhaus umgegangen wird. Dabei geht der Experte auch auf einzelne lebensverlängernde Maßnahmen oder Möglichkeiten zur Symptom- und Schmerzkontrolle ein. Darüber hinaus spricht Dr. Volkmar Hanisch darüber, wie Angehörige in Entscheidungsfindung bzw. in die Phase des Abschieds eingebunden werden und was sie für ihr Familienmitglied gegebenenfalls noch tun können.

Raum für individuelle Fragen

Im Anschluss an den Vortrag haben Interessierte die Möglichkeit, sich zu individuellen Fragen zum Thema „Patientenwille“ beraten zu lassen. Die Teilnahme an der Info-Veranstaltung ist kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung möglich. Der Vortrag beginnt am 28. Januar, um 17 Uhr, im Barbara-Foyer im Krankenhaus Senftenberg.