Dahme-Spreewald,
22
August
2024
|
09:00
Europe/Amsterdam

Vortrag und Fragestunde „Darmkrebs zeitgemäß behandeln“

Zusammenfassung
  • Kostenfreie Patientenveranstaltung „Darmkrebs zeitgemäß behandeln“ am 4. September 2024 in der Spreewaldklinik Lübben 
  • Chefarzt Dr. Ronny Hendrischke stellt moderne Diagnostik und individuelle Therapiewege vor
  • Fragestunde für Patienten und Angehörige

Etwa 61.000 Menschen in Deutschland erkranken jährlich an Darmkrebs. Statistisch gesehen tritt bundesweit jede achte Krebserkrankung im Dick- oder Mastdarm auf. Dr. Ronny Hendrischke, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie Proktologie der Spreewaldklinik Lübben, stellt deshalb bei der kostenfreien Patientenveranstaltung am 4. September 2024 unter dem Titel „Darmkrebs zeitgemäß behandeln“ moderne diagnostische und therapeutische Verfahren vor. Der Vortrag mit anschließender Chefarzt-Fragestunde beginnt um 17:30 Uhr im Raum Lubin in der Spreewaldklinik.

„Die Zahl der Betroffenen bleibt nahezu unverändert. Aber es gibt eine starke Entwicklung bei den Therapieansätzen. Wir gehen davon aus, dass konservative, medikamentöse Behandlungen wie die Antikörpertherapie bei Mastdarmkrebs in den kommenden zehn Jahren gegenüber operativen Methoden überwiegen werden“, sagt Dr. Ronny Hendrischke. Der erfahrene Mediziner bedauert, dass immer noch zu wenige Menschen Früherkennungsangebote nutzen würden. So wird Männern ab 50 Jahren und Frauen ab 55 Jahren eine Darmspiegelung zur Krebsvorsorge empfohlen.

Intensive Begleitung von Patienten

In seinem Vortrag am 4. September 2024 in der Spreewaldklinik wird der Chefarzt anschaulich erklären, wie intensiv Darmkrebs-Patienten von der Diagnose über die Behandlung bis zur Nachsorge in der Spreewaldklinik begleitet werden. Die Klinik kooperiert eng mit vier ambulanten Praxen im Süden Brandenburgs und betreut überwiegend Patienten aus den Landkreisen Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz sowie Elbe-Elster.

Ronny Hendrischke

 

Dr. Ronny Hendrischke, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Proktologie der Spreewaldklinik Lübben, spricht am 4. September 2024 bei der kostenfreien Patientenveranstaltung im Raum Lubin über zeitgemäße Diagnostik und Behandlung von Darmkrebs. Download und Copyright

Zusammenarbeit mit interprofessionellem Expertenteam

„Betroffene kommen in der Regel auf drei Wegen zu uns in die Klinik: Entweder wird der Darmkrebs zufällig im Rahmen einer Untersuchung entdeckt oder es liegt ein akutes Problem wie ein Darmverschluss vor, mit dem der Patient in der Notaufnahme vorstellig wird. Außerdem können sich Betroffene bei uns in der Sprechstunde der MVZ Chirurgie vorstellen“, erklärt der Lübbener Chefchirurg. In jedem Fällen setzt das Team um Dr. Ronny Hendrischke zunächst auf eine gründliche Diagnostik mit Darmspiegelung sowie der Bestimmung von verschiedenen Laborwerten und Tumormarkern.  Je nachdem, wo sich der Tumor befindet, können die Ärzte mit bildgebenden Verfahren wie Computertomographie, MRT und Endosonographie genauere Erkenntnisse darüber bekommen, wie weit sich die Erkrankung bereits ausgedehnt hat und so die Operation noch besser vorbereiten. Je nach Art des Darmkrebs wird der Fall vor dem Eingriff oder danach im Tumorboard besprochen, einer wöchentlichen Konferenz mit Fachärzten aus unterschiedlichen Disziplinen in Kooperation mit Experten des Sana Klinikum Lichtenberg. Die Experten beraten dabei gemeinsam über den weiteren Behandlungsweg. Patienten und Hausarzt werden bei diesem Schritt mitgenommen und erhalten die Empfehlung der Experten schriftlich. Außerdem bekommen Patienten in der Spreewaldklinik psychologische Begleitung, wenn sie dies wünschen.

Individuelle Behandlungswege

Nach der Operation des Tumors entscheidet sich, wie die Nachbehandlung verlaufen sollte. „In manchen Fällen ist eine anschließende Chemotherapie oder Bestrahlung nötig, in anderen reicht eine regelmäßige Nachsorge über mindestens fünf Jahre aus“, zeichnet Dr. Ronny Hendrischke den Weg vor. Die Patienten bleiben während dieser Zeit in den Händen der Lübbener Experten und werden so auf ihrem Behandlungsweg von einem ihnen vertrauten Team begleitet.   

Teilnahme kostenfrei und ohne Voranmeldung

Während des Vortrags wird der Chefarzt ausführlich auf die einzelnen Schritte der Diagnose und Therapie eingehen und unter anderem auch erklären, in welchen Fällen beispielsweise ein künstlicher Darmausgang nötig ist. Nach dem Vortrag haben Patienten und Angehörige die Möglichkeit, mit dem Mediziner ins Gespräch zu kommen und individuelle Fragen zum Thema zu besprechen.

Die Teilnahme an der Patientenveranstaltung ist kostenfrei. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Der Vortrag beginnt um 17:30 Uhr im Raum Lubin in der Spreewaldklinik.

Klinikum Dahme-Spreewald

 

In der Spreewaldklinik Lübben findet am 4. September 2024, um 17:30 Uhr, die Patientenveranstaltung “Darmkrebs zeitgemäß behandeln” statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Download und Copyright

Über das Klinikum Dahme-Spreewald 

Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versordnungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.

Über die Sana Kliniken AG

Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.