Wenn Weihnachten ganz besonders wird
Schnelle Hilfe nach einem Herzinfarkt rettet Maik Schmidt das Leben
• Weihnachtsreise durch die Niederlausitz Teil 2
• Drei Patienten, drei Geschichten
• Weihnachten nach der Diagnose Herzinfarkt
Drei Patienten, drei Geschichten: Wie die Sana Kliniken Niederlausitz das Leben von drei Lausitzer Familien im Laufe des Jahres 2023 ganz entscheidend mitgeprägt haben und wie es um den Gesundheitszustand der ehemaligen Patienten aus der Niederlausitz zu diesem Weihnachtsfest steht. Von Christiane Noack-Klein und Benjamin Seidemann
Rund 120.000 Patientinnen und Patienten hat das Team der Sana Kliniken Niederlausitz und des Sana Gesundheitszentrum Niederlausitz in diesem Jahr stationär und ambulant versorgt. Mehr als 1.200 Ärzte, Pflegeprofis, Kolleginnen und Kollegen aus dem Funktionsdienst, Therapeuten, kaufmännische Mitarbeitende, Service- und Reinigungskräfte und viele andere Berufsgruppen engagieren sich an 365 Tagen im Jahr für die Menschen in der Region – auch an Weihnachten und zum Jahreswechsel.
Für Maik Schmidt und seine Familie ist dieses Weihnachtfest ganz besonders. Mit einem Blutdruckeinbruch und Kaltschweißigkeit kam der 53-Jährige Mitte August dieses Jahres mit Blaulicht in die Notaufnahme nach Senftenberg. Schon nach kurzer Zeit steht die Verdachtsdiagnose fest: Herzinfarkt. Mit modernster Technik konnte Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefarzt der Klinik für Kardiologie der Sana Kliniken Niederlausitz, gemeinsam mit dem Bereitschaftsteam der Pflegekräfte im modernen Herzkatheterlabor in Senftenberg binnen weniger Minuten diesen Verdacht bestätigen und das akut verschlossene Gefäß am Herzen von Maik Schmidt mit Hilfe eines Stents wieder öffnen. Schon am nächsten Tag fühlte sich der Frauendorfer „blendend“ und auch heute – mehrere Monate nach dem Infarkt – geht es ihm gut. „Wir werden diesen Moment wohl niemals vergessen und sind dankbar, dass wir heute hier gemeinsam sitzen können“, sagt Annett Schmidt, die Ehefrau des Frauendorfers.
Maik Schmidt und seine Frau Annett beim Stollenanschnitt. Weihnachten verbringen sie in der Familie. Wie kostbar diese Zeit ist, hat die Familie in diesem Jahr erfahren.
Maik Schmidt hat nach seinem Krankenhausaufenthalt eine Rehabilitationsmaßnahme absolviert und lebt jetzt viel bewusster als vor dem Herzinfarkt. So tritt der Anlagenmonteur noch häufiger in die Pedale und radelt durch die Region. Inzwischen kennt er auch den Grund dafür, dass sein Herz schlapp gemacht hat: Maik Schmidt leidet an einem zu hohen Blutfettwert, in der Fachsprache Lipoprotein-Wert genannt. Ein Risikofaktor, der leider nicht beeinflussbar ist, aber durch regelmäßige Checks beim Hausarzt im Blick behalten wird. Nach dem turbulenten Jahr will Maik Schmidt das Weihnachtsfest mit seiner Familie ruhig angehen. Kraft tanken ist angesagt, für den größten Vorsatz 2024: Ab dem 2. Januar möchte der Anlagenmonteur wieder arbeiten gehen.