Senftenberg,
18
August
2025
|
09:29
Europe/Amsterdam

Wenn’s einfach nicht heilt

Chronische Wunden nachhaltig behandeln / Kostenfreie Infoveranstaltung für Patienten

Zusammenfassung
  • Kostenfreie Patientenveranstaltung am 3. September 2025 im Krankenhaus Lauchhammer
  • Dr. Ahmad Oyais, Chefchirurg der Sana Kliniken Niederlausitz, informiert über Wundmanagement von der Ursachenforschung bis zur Therapie
  • Fragestunde mit dem Chefarzt

Chronische Wunden sind nicht nur äußerst schmerzhaft, sondern schränken häufig auch den Alltag gehörig ein. Unter dem Titel „Wenn’s einfach nicht heilt – Chronische Wunden nachhaltig behandeln“ stellt Dr. Ahmad Oyais, Chefchirurg der Sana Kliniken Niederlausitz am 3. September, 17 bis 19 Uhr, bei einer kostenfreien Patientenveranstaltung im Krankenhaus Lauchhammer moderne Therapieansätze vor, die langfristig Linderung verschaffen.

Ob am Fuß, im Bauchraum, am Rücken oder Gesäß: Chronische Wunden können sich an vielen Stellen des Körpers bilden. Ihre Entstehung kann viele Ursachen haben. „Wir sprechen von einer chronischen Wunde, wenn diese auch nach vier bis zwölf Wochen Behandlung noch nicht abgeheilt ist“, erklärt Dr. Ahmad Oyais, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Sana Kliniken Niederlausitz.

Ahmad Oyais

Um die Behandlung chronischer Wunden dreht sich die nächste kostenfreie Patientenveranstaltung der Sana Kliniken Niederlausitz am 3. September mit Chefchirurg Dr. Ahmad Oyais im Krankenhaus Lauchhammer.

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Vielfältige Ursachen. Ein Problem.

„Die Ursachen sind sehr vielfältig, häufig sind Durchblutungsstörungen, Diabetes, ein geschwächtes Immunsystem, Druckgeschwüre, Gefäßerkrankungen wie Krampfadern oder auch Operationen und Infektionen Auslöser für chronische Wunden“, sagt der erfahrene Chirurg. Nicht nur für die Patienten, sondern auch für viele Hausarztpraxen ist die langfristige Behandlung ein großes Thema. Betroffen seien überwiegend ältere Menschen, aber auch jüngere können eine Wundheilungsstörung entwickeln.

Auslöser beseitigen

In seinem Vortrag stellt der Chefarzt ausführlich verschiedene Wege vor, wie modernes Wundmanagement bei der nachhaltigen Versorgung offener Hautareale helfen kann. „An erster Stelle steht die Behandlung der Ursache, denn die Grunderkrankung ist entscheidend für die Heilung. Deswegen gehen wir zunächst auf die Suche nach dem Auslöser für die chronische Wunde. Erst wenn diese gefunden und erfolgreich behandelt ist, können wir die Wunde nachhaltig versorgen“, erläutert Dr. Ahmad Oyais.

Mit Expertise und Spezial-Equipment

Das Team der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie in Lauchhammer verfügt nicht nur über Expertise und Erfahrung im Bereich Wundmanagement, sondern auch über spezielle Materialien und Verfahren. Je nach Größe und Art der Wunde sowie der betroffenen Körperregion wird die Wunde regelmäßig und gründlich gereinigt, teilweise bis zu zweimal am Tag. „Das ist vor allem wichtig, wenn die Gefahr besteht, dass der Bereich durch Ausscheidungen wie Kot verunreinigt wird“, betont der Chefarzt. Mit Auflagen oder Verfahren wie eine Vakuumtherapie (VAC-Therapie), wird die Heilung gefördert. „In manchen Fällen arbeiten wir auch mit Hauttransplantationen“, sagt der Chefchirurg.

Kostenfrei. Ohne Voranmeldung

Im Anschluss an den Vortrag haben Teilnehmende wieder die Möglichkeit, ihre individuellen Fragen zum Thema mit dem Chefarzt zu besprechen.  Die Veranstaltung ist wie immer kostenfrei und die Teilnahme ohne vorherige Anmeldung möglich. Der Vortrag beginnt am Mittwoch, 3. September, um 17 Uhr in der Alten Cafeteria im Krankenhaus Lauchhammer.