Ismaning,
30
April
2025
|
12:00
Europe/Amsterdam

„Wir entwickeln Strategien für die nächsten fünf bis zehn Jahre“

Zusammenfassung

Sana-CEO Thomas Lemke hat der KPMG für ihr Magazin “Gesundheitsbaromter” ein ausführliches Interview zur Strategie der Sana Klinken AG gegeben. Er macht deutlich, dass Sana die Schwerpunkte auf Qualitätsmedizin, Digitalisierung und sektorenübergreifende Zusammenarbeit legt.

Thomas Lemke

In einem langen Interview mit dem Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG spricht Sana-CEO Thomas Lemke über unsere strategischen Antworten auf dringende Fragen: Wie sichern wir die Qualität unserer Versorgung? Wie gehen wir mit Fachkräftemangel, Bürokratie und wachsendem Druck um? Und wie bleiben wir dabei zuversichtlich?

Das Interview führten Thomas Rüger (Partner Healthcare) und Dr. Bettina Bury (Senior Expert Healthcare).

Klartext zur Politik

Thomas Lemke spart nicht mit Kritik: Die Rahmenbedingungen machten es Kliniken alles andere als leicht. Trotzdem – oder gerade deshalb – gehe Sana mutig voran: „Wir entwickeln Strategien für die nächsten fünf bis zehn Jahre. Auch wenn das niemand von uns fordert.“

Qualität messbar machen

Was ist gute Versorgung? Freundlichkeit, gutes Essen – oder doch das medizinische Ergebnis? Für Thomas Lemke ist klar: Entscheidend ist, was für die Patientinnen und Patienten herauskommt. Sana gehöre zu den Treibern der Initiative Qualitätsmedizin (IQM). Die Mitglieder der IQM streben bessere Messverfahren und mehr Qualität in der Medizin an – auch auf Basis von Patientenfeedback.

Digitalisierung, die Sinn ergibt

Thomas Lemke stuft Digitalisierung im Interview als Mittel zum Zweck ein: Sie solle Versorgung verbessern, Prozesse vereinfachen und Mitarbeitende entlasten. Entscheidend sei, Innovationen im Klinikalltag anwendbar zu machen.

In diesem Zusammenhang nennt er konkrete Beispiele aus der Sana – von telemedizinischen Angeboten in Templin bis zu den neuen Corporate Medical Centern, die medizinische Versorgung dahin bringen, wo sie gebraucht wird: zu den Menschen und in die Unternehmen.

Vernetzung statt Silos

Thomas Lemke misst der sektorenübergreifenden Zusammenarbeit im Gesundheitswesen große Bedeutung bei. Die Zukunft liege nicht im Gegeneinander von ambulant und stationär, sondern im Zusammenspiel. Sana setzt auf regionale Versorgungsnetzwerke – und nicht auf starre Zentralisierung von oben.

Das vollständige Interview mit Thomas Lemke lesen Sie im aktuellen „Gesundheitsbarometer“ von KPMG. Unter Downloads stellen wir Ihnen den Beitrag zur Verfügung.

Die gesamte Ausgabe des Gesundheitsbarometers können Sie auf der Website der KPMG herunterladen.

 

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