Wo jedes Kind zählt – 25 Jahre Sozialpädiatrisches Zentrum Remscheid
Das Sana-Klinikum Remscheid feiert das 25-jährige Bestehen seines Sozialpädiatrischen Zentrums.
Mit einem Kinderneurologen, einer Psychologin und Pädagogin nahm das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) Remscheid vor 25 Jahren seine Arbeit auf. Heute beschäftigt es 30 Mitarbeitende unterschiedlicher Fachrichtungen und hat sich zu einem enorm nachgefragten und wichtigen Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsstörungen und anderen individuellen Bedürfnissen etabliert. Mit einem Festakt für geladene Gäste wird dieses Jubiläum nun besonders gewürdigt.
Ob Entwicklungsstörungen der Sprache, Kognition oder Motorik, neurologische oder körperliche Erkrankungen oder psychische Störungen – das Aufgabenfeld ist breit gestreut beim Sozialpädiatrischen Zentrum am Sana-Klinikum Remscheid. „Als interdisziplinäre Fachambulanz bieten wir Diagnostik und eine ganzheitliche Behandlung unter einem Dach an“, sagt SPZ-Leiter Dr. Christoph Damaschke. „Eltern betroffener Kinder müssen nicht mehr lange und zeitraubende Wege in Kauf nehmen, um die richtigen Ansprechpartner für die medizinischen, psychischen oder auch sozialen Schwierigkeiten zu finden, mit denen ihr Kind konfrontiert ist.“
Jährlich für rund 2.500 Kinder und Jugendliche da
Im Rahmen des kassenärztlichen Versorgungsauftrags für Sozial- und Neuropädiatrie betreut das SPZ jährlich etwa 2.500 Kinder und Jugendliche von 0 bis 18 Jahren aus dem gesamten Bergischen Land, davon rund 1.700 als Dauerpatienten. „Wir verstehen uns als Wegbegleiter für die Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Familien. Im Rahmen unseres ganzheitlichen und an der Lebenswelt der Kinder orientierten Behandlungsansatzes beraten wir als SPZ-Team auch die betroffenen Eltern mit ihren oft hohen zusätzlichen Alltagsbelastungen und beziehen sie aktiv in die Behandlungsplanung ein.“
Dafür nimmt sich das multiprofessionelle Behandlungsteam, das aus Fachärzten, Psychologen, Therapeuten, medizinischen Fachangestellten und Case-Managern besteht, viel Zeit. „Unsere Hilfestellung für die betroffenen Kinder und ihre Familien wäre aber ohne eine gut koordinierte Zusammenarbeit mit allen anderen zuständigen Einrichtungen im Gesundheitswesen und Fachleuten im Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie der Vorschul- und Schul-, Heil- und Sonderpädagogik nicht wirksam und nachhaltig möglich“, betont Dr. Christoph Damaschke. Das SPZ arbeitet heute mit weit über 200 Einrichtungen sowie zuweisenden niedergelassenen Ärzten zusammen.
Bedarf an Unterstützung ist stetig gewachsen
Längst ist es als eigenständiger klinischer Fachbereich fest am Sana-Klinikum auf dem Gelände der Burger Straße etabliert und bildet neben der Klinik für Kinder und Jugendliche und dem Zentrum für Seelische Gesundheit die dritte Säule im kinder- und jugendmedizinischen Versorgungsangebot des Hauses. „Seit unserer Gründung vor 25 Jahren ist der Bedarf an Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen enorm gewachsen“, sagt Dr. Christoph Damaschke.
Das stelle nicht nur das SPZ, sondern alle mit ihm zusammenarbeitenden Fachleute und Einrichtungen vor große Herausforderungen. Dennoch müsse immer das Kind mit seiner individuellen Lebenssituation im Mittelpunkt stehen. „Als SPZ-Team wollen wir es zusammen mit seinen Eltern therapeutisch und menschlich so begleiten und unterstützen, dass es einen gelingenden Weg ins Leben gehen und – entsprechend seiner Möglichkeiten – auch integriert in die soziale Gemeinschaft am Leben teilhaben kann.“
Freuen sich über das Jubiläum: Georgia Paraschaki, Leitende Oberärztin, Chefarzt Dr. med. Christoph Damaschke und Jutta Ernst, Diplom-Pädagogin
Über das Sana-Klinikum Remscheid GmbH
Die Sana-Klinikum Remscheid GmbH ist mit 506 Planbetten eines der größten Häuser unter den Kliniken der Sana Kliniken AG – einer der großen privaten Krankenhausträger Deutschlands. Für die Bürger in Remscheid und der gesamten Region ist das Sana Klinikum Remscheid erste Anlaufstelle für akute und chronische Erkrankungen. Fachübergreifend gewährleisten 14 Abteilungen und acht interdisziplinäre Zentren eine exzellente medizinische Behandlung. Das breite und spezialisierte Spektrum an qualifizierten Leistungen bietet Patienten eine qualitativ hochwertige, umfassende Generationenmedizin von Schwangerschaft und Geburt über Kinder- und Jugendmedizin bis hin zur Medizin des erwachsenen und auch älteren Menschen – und das alles unter einem Dach. Mehr als 1.000 Mitarbeiter arbeiten an zwei Standorten (Klinikum in der Burger Straße Remscheid und Tagesklinik und Psychiatrische Institutsambulanz Wuppertal) Hand in Hand für die Gesundheit und das Wohl der jährlich etwa 24.000 stationären und 45.000 ambulanten Patienten.