Dahme-Spreewald,
07
Mai
2026
|
10:23
Europe/Amsterdam

Wo Pflege mehr ist als ein Beruf

Zwischen Verantwortung, Teamgeist und Nähe zum Menschen: Ein Einblick in den Alltag eines jungen Pflegeprofis im Klinikum Dahme Spreewald

Zusammenfassung
  • Mission Gesundheit: Am 12. Mai 2026 ist bundesweiter Tag der Pflegenden
  • Vom Praktikanten zum stellvertretenden Stationsleiter: Philip Fiebiger hat im Achenbach-Krankenhaus seinen Traumberuf gefunden
  • Zukunftsstark und sinnstiftend: Warum sich Arbeiten in der Pflege lohnt

Ihre Mission: Gesundheit. Ihr Anspruch: Das Beste für die Patienten - rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. Mit Herz, Fachwissen und Menschlichkeit sind die Pflegeprofis im Klinikum Dahme-Spreewald für ihre Patienten im Einsatz. Einer von ihnen ist Philip Fiebiger. Der 26-Jährige hat im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen auf dem Karriereweg vom Praktikanten zum stellvertretenden Stationsleiter seine „Arbeitsfamilie“ gefunden.

Eines stand für Philip Fiebiger schon in der Schulzeit fest:  Er wollte auf jeden Fall mit Menschen arbeiten. Bei Schülerpraktika und während eines Freiwilligen Sozialen Jahres reifte sein Entschluss: Klinikalltag ist genau sein Metier. Seit rund 10 Jahren ist die Station 4a im Achenbach-Krankenhaus seine berufliche Heimat. „Ich war damals schon als Praktikant hier, habe später einen Teil meiner Ausbildung hier absolviert und nach meinem Abschluss hier angefangen“, erzählt Philip Fiebiger.

Starkes Team in guten und traurigen Momenten

Seit März ist der gelernte Gesundheits- und Krankenpfleger nicht nur für die internistischen Patienten im Einsatz, sondern spielt auch für sein Team eine wichtige Rolle: Als frisch gebackener stellvertretender Stationsleiter organisiert er die vielen Abläufe im Hintergrund – von der Dienstplanung bis zur Materialbestellung - damit alles möglichst reibungslos läuft. „Unser kleines Team ist wie meine Arbeitsfamilie für mich. Wir kennen uns, unternehmen auch privat viel miteinander“, sagt der 26-Jährige. Was er besonders schätzt, ist, dass sich alle gegenseitig unterstützen, ehrlich miteinander reden können und schöne Augenblicke genauso miteinander teilen, wie schwere Momente - zum Beispiel, wenn Patienten einen schweren Krankheitsverlauf haben oder versterben. „Wir haben auf unserer Station auch häufig Patienten, die die letzte Phase ihres Lebens bei uns verbringen. Ich bin dankbar dafür, dass wir im Team darüber reden können“, erklärt Philip Fiebiger.

Philip Fiebiger


Mit Fachwissen, Herz und Verantwortung begleitet Philip Fiebiger Menschen im Achenbach-Krankenhaus durch schwierige Lebenssituationen - erst als Praktikant, jetzt als Gesundheits- und Krankenpfleger und stellvertretender Stationsleiter.

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Echte Begegnung, Empathie und Zuwendung

Der starke Teamgeist gibt Kraft für den anspruchsvollen Stationsalltag. Denn für den 26-Jährigen und für viele andere Pflegende, die sich im Achenbach-Krankenhaus und in der Spreewaldklinik Lübben um die Versorgung der Patienten kümmern, bedeutet Pflege viel mehr als ein Beruf. Hier geht es darum, Verantwortung zu übernehmen – für Patienten, ihre Angehörigen und Mitarbeitende. Hier zählen echte Begegnungen, Empathie und Zuwendung – für diejenigen, die Halt suchen, Orientierung brauchen oder eine Portion Mut. „Eine gute Pflegekraft braucht vor allem Empathie. Denn wir haben jeden Tag mit vielen verschiedenen Menschen zu tun – vom Obdachlosen bis zum gut situierten Rentner - und jeder bringt seine eigene Geschichte mit“, sagt Philip Fiebiger und fügt hinzu: „Viele sind in einer bedrückenden Situation und haben oft Ängste. Es ist mir wichtig, diese ernst zu nehmen und darauf einzugehen.“ In solchen Momenten sind es die kleinen Gesten, die zählen: ein offenes Ohr, ein aufmunterndes Lächeln, ein Händedruck, der Zuversicht spendet. Genau diese Vielfalt mag Philip Fiebiger an seinem Beruf. „Wir können Menschen mit unserem Handeln positiv beeinflussen, etwas Gutes und Sinnvolles für andere tun.“ Das ist es, was ihn und viele seiner Kolleginnen und Kollegen jeden Tag antreibt: Mit Fachwissen, Engagement und Herz das Beste für diejenigen geben, die Unterstützung brauchen.
 

Über das Klinikum Dahme-Spreewald 

Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.

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