Großer Andrang beim Zukunftstag 2023
Viele Teenager interessieren sich für die Berufe im Klinikum Dahme-Spreewald – hohes Ausbildungsgehalt überrascht die Kinder
27.04.2023, Königs Wusterhausen. 60 Jungen und Mädchen der siebten bis zehnten Klassen, genau 50/50 aufgeteilt, sowohl nach Standort als auch nach den Geschlechtern, haben in Lübben und Königs Wusterhausen ihren Zukunftstag 2023 (in Berlin auch Girls und Boys Day genannt) im Klinikum Dahme-Spreewald absolviert. Beim bundesweiten Schnuppertag, der die Berufs- und Studienwahl erleichtern soll, haben die PraxisanleiterInnen beider Standorte die jeweils 30 Jugendlichen um 9 Uhr in Empfang genommen.
Nach der Begrüßung und der Vorstellung unseres Klinikums ging es an die fachliche Vorstellung der Berufsbilder. So wurde hauptsächlich das Augenmerk auf die potenzielle Ausbildung zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann gelegt, die an unserer Gesundheitsakademie an den Standorten in Wildau und Lübben absolviert werden kann. Neben den zahlreichen Vorteilen, die diese Ausbildung mit sich bringt, wurde natürlich auch ehrlich auf mögliche herausfordernde Aspekte hingewiesen, die die Jugendlichen aber nicht abgeschreckt haben. Ein Punkt, bei dem viele der anwesenden SchülerInnen, die aus allen Schulen des Landkreises kamen, überrascht waren, war das Gehalt in der Ausbildung. Das Ausbildungsgehalt einer zukünftigen Pflegefachkraft ist mit aktuell 1.165 Euro brutto im 1.Lehrjahr das zweitbeste Gehalt nach Berufsgruppen in ganz Brandenburg.
Sabine Teichmann, Praxisanleiterin im Klinikum Dahme-Spreewald, stand mit ihren Kolleginnen den ganzen Tag Rede und Antwort und führte durch die verschiedenen Themen und Aktionen: „Wir freuen uns heute so viele Kinder hier begrüßen zu können und hoffen natürlich, dass wir für die Berufe bei uns im Krankenhaus Werbung machen konnten. Wenn am Ende 5 von den 60 Kindern den Weg bis zur Ausbildung bei uns schaffen, wäre das schon super. Doch es muss nicht gleich die Ausbildung sein. Über ein Praktikum oder ein Freiwilliges Soziales Jahr kann man auch ohne die große Verpflichtung einer dreijährigen Ausbildung bei uns anfangen und das Berufsbild für einige Wochen bzw. Monate kennenlernen.“
Und eben genau diese sogenannten „FSJler“ wurden heute auch mit ins Boot geholt, um den nur ein wenig jüngeren Schülern ihre Eindrücke zu schildern. Sieben FSJler haben erst mit einem Vortrag zu den Vorzügen eines FSJ und später an Stationen rund um die Gesundheit und Medizin versucht, das Thema der Pflege und der Gesundheit altersgerecht und spielerisch zu vermitteln. So wurden die Themen Puls-Messung, Reanimation, Stabile Seitenlage und Händedesinfektion, die ohnehin schon im Leben eine Rolle spielen, als auch ein Quiz zu lateinischen medizinischen Begriffen und ein Quiz zum Zuckergehalt von Lebensmitteln behandelt und durchgeführt. Die Schüler waren auch aktiv gefordert und haben zugleich etwas für ihren Alltag mitnehmen können.
Mit Dr. med. Tim vom Stein hat sich auch unser Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie Zeit für die Fragen der Kinder genommen, um den medizinischen Karriereweg zu erläutern und potenziellen SchülerInnen für ein Medizinstudium zu begeistern. Besonders gefragt war unser Doktor auch beim Thema Frakturen, bei dem die Teenager ihn mit Fragen löcherten. So hoffen wir, dass diese SchülerInnen, wie nicht Wenige, die attraktiven Berufsperspektiven im Gesundheitswesen nutzen möchten und mit einem Schülerpraktikum oder einem Freiwilligendienst starten möchten, um diesem Wunschberuf mitten im Leben mit vielfältigen Karrieremöglichkeiten näher zu kommen. Alles zu den Tätigkeitsmöglichkeiten im Ausbildungsbereich findet man auf der Webseite unserer Gesundheitsakademie Heinz Sielmann.
Auch nach der Ausbildung können sich die Pflegefachkräfte auf ein Gehalt einstellen, das deutlich über dem Durchschnitt der Ausbildungsberufe liegt. Absehbar werden die Pflege-Gehälter in den kommenden Jahren weiter spürbar und überdurchschnittlich steigen. "Vielen Jugendlichen ist gar nicht bewusst, wie facettenreich die Tätigkeiten in der Pflege- und Gesundheitsbranche sind, wir bieten die unterschiedlichsten Arbeitsplätze und Ausbildungen an: von der Verwaltung über die klassische Pflege bis hin zur Arbeit und Ausbildung als Koch. Bei uns finden alle, die Freude am Umgang mit Menschen und Teamarbeit haben, den richtigen und vor allem zukunftssicheren Platz“, führt Sabine Teichmann weiter aus.
Fachliche Ansprechpartnerin:
Sabine Teichmann, Praxisanleiterin | Tel.: 03375 288 5407 | sabine.teichmann@sana.de
Informationen zu unserer Pflegeausbildung: www.gesundheitsakademie-kds.de