Senftenberg,
11
Juni
2026
|
09:09
Europe/Amsterdam

Zurück in guten Händen – Frauenmedizin auf neuem Niveau in der Lausitz

Sana Kliniken Niederlausitz erweitern ihr Behandlungsspektrum in Lauchhammer

Zusammenfassung
  • Investition in moderne Medizintechnik - für hochpräzise Diagnostik, insbesondere bei Endometriose
  • Erweiterung des medizinischen Angebot in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe - für mehr Sicherheit und Vertrauen
  • Ausbau und Verzahnung des ambulanten gynäkologischen Angebotes - für verlässliche Strukturen in der Region

Es beginnt oft schleichend. Schmerzen im Unterleib, die wiederkehren. Gynäkologische Beschwerden, die sich nicht richtig einordnen lassen. Und irgendwann die Frage, die viele Frauen in der Lausitz kennen: Gibt es zuverlässige Diagnostik und gute Behandlungsmöglichkeiten hier vor Ort – oder muss ich doch in eine Spezialklinik? Für viele bedeutete das bislang lange Wege, zusätzliche Belastung und oft auch Unsicherheit. Seit Anfang Februar 2026 verändert sich genau das – spürbar für Patientinnen in der Region.

Mit Dipl.-Med. Maher El Kaissi hat die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer vor kurzem eine neue Leitung mit jeder Menge Fachkompetenz und Erfahrung bekommen. Parallel dazu hat die Klinik in moderne Medizintechnik investiert – gezielt, um das Behandlungsspektrum vor Ort deutlich zu erweitern. Im Mittelpunkt dabei: Die Frauengesundheit in der Niederlausitz.

Laparoskopie Gyn


Hochmoderne Technik im OP: Der neue Video-Laparoskopieturm liefert Chefarzt Dipl.-Med. Maher El Kaissi und seinem Team gestochen scharfe Bilder aus dem Inneren des Körpers und erlaubt präzise Diagnostik und schonende Eingriffe.
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Neue Stärke für ein sensibles Fachgebiet

Dipl.-Med. Maher El Kaissi bringt langjährige Erfahrung in der operativen Gynäkologie mit – und einen klaren Anspruch: Frauenmedizin nicht nur fachlich auf höchstem Niveau anzubieten, sondern auch nahbar und zugänglich zu machen. Sein Schwerpunkt liegt insbesondere auf minimalinvasiven Eingriffen. Also genau den Verfahren, die für Patientinnen besonders schonend sind und gleichzeitig höchste Präzision erfordern. In seiner bisherigen Laufbahn hat er diese Techniken kontinuierlich weiterentwickelt und setzt sie nun auch in Lauchhammer gezielt ein.

„Viele Frauen kommen mit einer langen Vorgeschichte zu uns“, sagt der erfahrene Gynäkologe Maher El Kaissi. „Unser Ziel ist es, ihnen hier vor Ort eine Perspektive zu geben – medizinisch fundiert, aber auch mit dem Gefühl, wirklich gesehen und verstanden zu werden.“ Gerade bei komplexen Erkrankungen wie Endometriose, bei Myomen oder unklaren Unterbauchbeschwerden ist diese Kombination entscheidend.

Technik, die neue Möglichkeiten schafft

Die medizinische Entwicklung wird durch eine zentrale Investition möglich: einen hochmodernen Video-Laparoskopie-Turm im OP in Lauchhammer. Was nach Hightech klingt, verändert im Alltag den Blick in den Körper. Kamerasysteme liefern gestochen scharfe Bilder in 4K-Auflösung, auf Wunsch sogar dreidimensional. Selbst feinste Strukturen werden so sichtbar. Ergänzt wird das durch spezielle Visualisierungsverfahren wie fluoreszenzgestützte Bildgebung oder dem sogenannten Narrow Band Imaging, mit denen krankhafte Veränderungen noch differenzierter erkannt werden können. Gerade bei Endometriose – einer Erkrankung, die oft über Jahre unentdeckt bleibt – ist diese Präzision entscheidend.

Versorgung, die in der Region ankommt

Mit der neuen Technik und der fachlichen Ausrichtung entsteht in Lauchhammer ein Angebot, das es in dieser Form in der Region bisher nicht gab. Diagnostik, operative Therapie und Nachsorge können enger verzahnt werden und häufiger direkt vor Ort erfolgen. Wege werden kürzer, Abläufe klarer – und die medizinische Versorgung wird für viele Frauen deutlich greifbarer.

Für Marc Bernstädt, Cluster-Geschäftsführer der Sana Kliniken in Südbrandenburg, ist das ein bewusst gesetzter Schritt: „Wir investieren gezielt in Bereiche, in denen wir für die Menschen in der Region einen echten Unterschied machen können. Frauenmedizin gehört ganz klar dazu. Unser Anspruch ist es, Versorgung auf hohem Niveau wohnortnah zu ermöglichen – verlässlich, modern und menschlich zugleich.“

Damit folgt die Entwicklung einem klaren Ziel: die Sana Kliniken als starken Partner in der Region weiter auszubauen und Verantwortung für die gesundheitliche Versorgung vor Ort zu übernehmen.

„Wir können heute deutlich genauer erkennen, wo krankhaftes Gewebe sitzt und wie weit es sich ausgebreitet hat“, erklärt Maher El Kaissi. „Das ermöglicht uns, gezielter zu operieren und gesundes Gewebe bestmöglich zu erhalten.“ Für die Patientinnen bedeutet das weniger Belastung durch den Eingriff, eine schnellere Erholung und in vielen Fällen bessere Behandlungsergebnisse.

Gyn Geb Dipl.-Med. Maher El Kaissi


Zusammenspiel im Team: Chefarzt Dipl.-Med. Maher El Kaissi setzt auf ein starkes Team bei der Weiterentwicklung des Behandlungsspektrums. Die Ausbildung junger Assistenzärzte - sowohl auf der Station, als auch im OP - gehört für ihn zum Alltag.
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Mehr als Technik: Vertrauen

So wichtig moderne Medizintechnik ist – am Ende geht es in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe um noch viel mehr. Es geht um Vertrauen. Um das Gefühl, nicht allein zu sein mit Beschwerden, die oft lange Zeit unterschätzt werden. Und um die Sicherheit, eine fundierte Behandlung zu bekommen, ohne dafür die Region verlassen zu müssen. In Lauchhammer entsteht genau dafür ein neues Angebot. Ein Angebot, das medizinischen Fortschritt mit Nähe verbindet – und für viele Frauen in der Lausitz eine spürbare Entlastung bedeutet.

Der nächste Schritt: Medizin, die zusammenwächst

In den kommenden Monaten werden die Sana Kliniken Niederlausitz gemeinsam mit dem Sana Gesundheitszentrum Niederlausitz auch das ambulante gynäkologische Angebot gezielt ausbauen. Ziel ist es, die Behandlung noch enger zu verzahnen – von der ersten Abklärung über die operative Therapie bis hin zur Nachsorge. Für die Patientinnen bedeutet das vor allem weniger unterschiedliche Ansprechpartner im Versorgungsweg, mehr Orientierung und eine medizinische Begleitung, die aus einem Guss erfolgt. „Moderne Gesundheitsversorgung endet nicht an der Tür des Krankenhauses“, sagt Marc Bernstädt. „Gerade in einer Flächenregion wie der Lausitz kommt es darauf an, stationäre und ambulante Angebote intelligent miteinander zu verbinden. Nur so entstehen verlässliche Strukturen, die den Menschen wirklich helfen – gut erreichbar und auf dauerhaft hohem Niveau.“

So wächst Schritt für Schritt ein Netzwerk, das trägt. Eines, das medizinische Qualität sichert und gleichzeitig die Wege für die Menschen in der Region einfacher macht. Und eines, das zeigt, wohin sich Versorgung entwickeln kann: näher, vernetzter und konsequent ausgerichtet an dem, was Patientinnen wirklich brauchen.